Was ist dir gerade wichtig?
Zu deiner aktuellen Situation, zu dem, was du in deinem Leben gerade verwirklichen willst: Was ist dir gerade wichtig? Schreib mir das doch mal in die Kommentare und erzähl mir mal – was ist gerade in deinem Leben los? Was ist dir im Moment wichtig zu erreichen? Was sind deine Ziele, wo du aber strugglest, wo du dich vielleicht stuck fühlst, deine Herausforderungen? Was hast du heute besonders auf dem Herzen? Was beschäftigt dich im Moment am meisten?
Auch, wenn es sich oft so anfühlt: Wir sind nie wirklich stuck
https://youtube.com/shorts/sOxCG2WcuXE?feature=share (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)In meinem aktuellen Reel rede ich darüber, dass wir niemals wirklich „stuck“ sind, aber ich weiß selbst so gut, dass wir uns sehr leicht stuck fühlen. Also als ob wir feststecken und die Umstände uns hindern, das zu erreichen, was wir wollen, was uns gerade wichtig ist. Und das kann bei dir etwas ganz Individuelles sein. Also schreib es mir und frag mich gerne auch, was du möchtest – sei es zu deinen Themen oder zu meiner Erfahrung.
Meine schweren 30er – und warum ich heute darüber spreche
Ich verarbeite gerade meine schweren 30er – dazu habe ich schon einige Beiträge veröffentlicht. Meine 30er waren nämlich alles andere als leicht. Es ist psychisch bei mir richtig krass bergab gegangen.
https://youtu.be/LyWhhq3yEQI (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Ich habe schon in meiner Kindheit, seit ich diesen Planeten betreten habe, gestruggelt, sagen wir es mal so. Aber ich habe die volle Auswirkung natürlich noch nicht verstanden und einfach „just roll with it“, you know. Also einfach irgendwie gelebt.
Ich hatte ja als Kind auch nicht groß die Wahl, einfach das zu machen, was so vorgegeben ist – diese ganzen Sachen wie Schule und gesellschaftliche Strukturen, da einfach teilzunehmen. Mir blieb ja nichts anderes übrig und meine Eltern waren da auch sehr hinterher. Ich habe aber immer das Gefühl gehabt, dass mir das aufgezwungen wird, dass ich das alles gar nicht will und einfach nur frei sein will – so wie Vögel. Wie Tiere.
Der Absturz in den 30ern
Das war das, womit ich schon seit der Kindheit gestruggelt habe. Aber in den 30ern ging es dann halt richtig krass bergab, weil es sich sehr stark in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen geäußert hat und ich sehr darunter gelitten habe.
Mein Selbstbild ist komplett den Bach runtergegangen. Ich habe mich und die ganze Welt nicht mehr verstanden und es wurde einfach immer schlimmer. Und darüber rede ich jetzt, weil ich während der ganzen 30er am liebsten schon die Menschen davon wissen lassen wollte – um auf mehr Verständnis zu stoßen und mehr Rücksicht zu bekommen und so. Ich habe es natürlich auch gemacht auf Instagram und in ein paar YouTube-Videos, aber es war sehr, sehr, sehr schwer.
Heute: Hoffnung, neues Selbstbild, neue Sicht
Und jetzt kann ich sagen, dass es mir besser geht. Nicht in dem Sinne, dass es mir immer gut geht oder dass ich keine Symptome mehr hätte – doch. Aber ich habe Hoffnung, ich habe ein neues Leben, ich habe eine neue Identität, ein neues Bild von mir selbst und eine neue Sicht auf die Welt und auf mich selbst. Und dementsprechend geht’s mir besser, weil es nicht mehr hoffnungslos aussieht. Weil ich jetzt weiß, dass es anders gehen kann, dass es anders sein kann, dass es bergauf gehen kann – und das möchte ich unbedingt weitergeben.
Warum ich meine Geschichte teile
Und bevor – oder auch während – ich das mache, aber bevor ich meine 30er hinter mir lasse, möchte ich sie einmal komplett mit dieser Reihe, mit meinen Beiträgen, verarbeiten. Weil es mir während der ganzen 30er eben wichtig gewesen ist, das zu tun, und es immer schwer war. Und ich jetzt mit dieser neuen Ausrichtung mehr nach vorne gehen will, anstatt zurückzublicken. Diese Version von mir hinter mir lassen, aber sie gleichzeitig ehren.
Denn ich habe das alles nicht umsonst erlebt. Ich habe diesen Scheiß nicht umsonst durchgemacht. Und ich habe verdammt viel daraus gelernt – und es ist mir wichtig, dass so viele Menschen wie möglich das verstehen und nachvollziehen können, wo ich herkomme. Weil das ja auch die Basis dafür ist, worüber ich spreche und was ich weitergebe. Damit du weißt: “Okay, woher kommt das? Die hat das selber erlebt, die hat das selber durchgemacht, wisst ihr? Die weiß, wovon sie redet. Die hat sich das nicht irgendwo hergezogen, sondern es am eigenen Leib gelebt.”
Jetzt du. Lass uns drüber reden.
Meine Frage an dich: Was ist es, was dir gerade auf dem Herzen liegt? Was beschäftigt dich gerade? Womit strugglest du vielleicht? Woran fühlst du dich stuck? Schreib mir – was ist gerade dein Thema? Was geht dir im Moment durch den Kopf, was beschäftigt dich am meisten und wo fühlst du dich vielleicht stuck und willst einfach irgendwie weiterkommen, etwas Bestimmtes erreichen?
Weil: Darüber möchte ich reden. Darüber möchte ich in Zukunft mehr reden. Ich werde vielleicht nicht, auf jeden Kommentar oder auf jede E-Mail persönlich antworten können, aber wenn ich meine eigene Geschichte verarbeitet habe und hinter mir lasse, soll mein Fokus wirklich sein, Dinge weiterzugeben, die ich gelernt habe, die dir helfen – bei deinen Struggles helfen. Also lass es mich wissen.