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Guten Morgen, Hoffnungsläufe!

Vier Wochen ist die schwarz-rote Bundesregierung nun alt. Und natürlich ist es noch viel zu früh für ein Zwischenfazit. Aber erste Eindrücke zu den Akteuren festigen sich, und wie es so ist im politischen Berlin: Der einmal entstandene Eindruck bleibt im Regelfall über lange Zeit an den Akteuren haften.

Vor allem eine Frage ist dabei zentral: Ist schwarz-rot wirklich handlungsfähig? Oder agiert auch diese Regierung — wie schon ihre Vorgänger — durch von außen und innen gesetzte Grenzen nicht doch in einem sehr engen Korridor? Der viele der Ideen, die vor allem unionsseitig in Oppositionszeiten entwickelt wurden, von vornherein mindestens kompliziert, vielleicht gar unmöglich macht? Ist Regierungsgeschäft nicht immer auch die Konfrontation mit der Realität, wenn aus erklärten politischen Absichten reale Folgen erwachsen könnten? Und wie reagieren die Loslegenwollenden darauf?

So richtig angekommen scheinen viele noch nicht in ihren Rollen, es ruckelt ganz schön im Unterholz der Regierungsarbeit. Und auch die Unsicherheit ist dem einen oder anderen Akteur auch noch deutlich anzumerken. Wie beschrieben, noch ist es viel zu früh für jede vernichtende Kritik. Aber beim Handwerk muss dringend nachgebessert werden.

Denn zumindest an einigen Stellen ist die Bundesregierung nun im Tun angekommen. Das ist wenigstens zum Teil amüsant, an anderen Stellen jedoch primär bedenklich. Daher soll es heute um zwei Dinge gehen, die mich journalistisch auf unterschiedliche Weise beschäftigen: zuerst ein unterhaltsames — und dann ein wirklich unerfreuliches Thema.

Kommen Sie gut durch den Tag und über alle Grenzen!
Falk Steiner

Sujet Aktualitäten

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