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Was nützen KI-Chatbots bei Gesundheitsfragen?

Eine Frau schaut auf einen Laptop und wirkt unsicher bei der Nutzung.
Wie lassen sich Informationen aus dem Internet verstehen? Bild: ©fizkes/iStock

Künstliche Intelligenz (KI) hält mit unterschiedlichen Anwendungen immer mehr Einzug in die Medizin und hilft zum Beispiel bei der Beurteilung von Tests und Bildern aus Röntgenuntersuchungen. Aber auch bei der Schulung von Patient:innen, zum Beispiel nach einer Krebsdiagnose, spielt KI eine Rolle. Dort kommen Chatbots zum Einsatz, die mit Informationen aus medizinischen Datenbanken und Leitlinien gefüttert sind und so helfen sollen, die Krankheit und ihre Behandlung besser zu managen.

KI-Chatbots stehen auch frei für alle im Internet zur Verfügung. Diese Chatbots greifen jedoch in der Regel nicht auf spezialisierte Informationen zu, sondern auf alles, was ins Internet hochgeladen wird. Wenn sich Menschen mithilfe solcher Chatbots über Gesundheitsfragen informieren möchten, besteht ein Risiko, das bereits gut von der Suche via Suchmaschine bekannt ist: Sie könnten in die Irre geführt werden. Schließlich gibt es auch viele falsche und von kommerziellen Interessen bestimmte Gesundheitsinfos im Netz.

Für unser aktuelles Heft haben wir mit einer Medizinerin gesprochen, die sich täglich mit den Gesundheitsfragen von Menschen beschäftigt, die im Dschungel des Internets die Orientierung verloren haben. Sie sagt, das vor allem beim Dialog von Mensch und Chatbot viel schiefgehen kann.

Im Newsletter geht es heute um die Frage, wie sich verlässliche Gesundheitsinformationen im Netz finden, bewerten und anwenden lassen.

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Interview zum Nutzen Künstlicher Intelligenz bei Gesundheitsfragen

Immer mehr Menschen nutzen Chatbots, um sich über Symptome und Gesundheitsthemen zu informieren. In Tests über medizinisches Wissen schneiden die Sprachmodelle oft erstaunlich gut ab. Trotzdem sollte man den Antworten der Künstlichen Intelligenz nicht blind vertrauen. Denn in den Dialogen zwischen Mensch und Maschine kann viel schief gehen, erklärt Jana Meixner im Interview. Sie leitet den unabhängigen Faktencheck-Service Medizin transparent (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), ein Projekt von Cochrane Österreich. Das Team von Medizin transparent überprüft Gesundheitsmythen und Behauptungen und erklärt verständlich, was sich anhand von Studien zu den Fragen der Bürger:innen sagen lässt.

Aus unserem neuen Heft: Taugen KI-Chatbots als Gesundheitsberater? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (€)

Wie sich verlässliche Gesundheitsinformationen erkennen lassen

Im Internet finden sich jede Menge falsche und irreführende Behauptungen über Gesundheit. Die meisten Menschen tun sich schwer damit, seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden. Checklisten helfen bei der Orientierung im Informationsdschungel. In unserem Beitrag finden Sie ein Checkliste für verlässliche Gesundheitsinfos und Links zu seriösen Gesundheitsseiten im Internet.

Aus Heft 05/2025: Seriöse Gesundheitsinformationen im Internet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (€)

Krankheitssymptome und Beschwerden digital

Symptomchecker können Interes­sierten dabei helfen, besser einzuschätzen, ob ein ärztliches Eingreifen bei alltäglichen Beschwerden nötig ist, wie etwa bei Halsweh. Gleichzeitig können sie aber Menschen durch falsche oder zu schwerwiegende Diagnosen verunsichern. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), auch Gesundheits-Apps genannt, haben immer häufiger diagnostische und therapeutische Funktionen. Für Fehldiagnosen übernehmen die sogenannten Symptomchecker jedoch keine Haftung. Auch der medizinische Nutzen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) dieser Anwendungen ist oft unklar.

Aus Heft 04/2025, frei lesbar: Symptom-Checker: Diagnosen aus der App (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (€)

Initiativen für mehr Orientierung bringen nicht viel

Google startete zwei Initiativen, die Nutzer:innen helfen sollen, die Seriosität von Quellen einzuschätzen. Bereits seit Oktober 2022 gibt es in Deutschland bei der Google-Suche für alle Treffer die Funktion „Informationen zu diesem Ergebnis“, seit Ende Februar 2023 speziell für Gesundheitsthemen ein Qualitätssiegel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) für Videos auf YouTube („YouTube Health“). Aber wie gut helfen diese Optionen, verlässliche und fragwürdige Anbieter von Gesundheitsinformationen zu unterscheiden?

Aus Heft 04/2023, frei lesbar: Gesundheit im Internet: Helfen Google und YouTube Health? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Viele Grüße, Silke Jäger

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