
Dieses Mal ziert Deutschlands beliebteste Projektionsfläche für klassistische und misogyne Fantasien das aktuelle Missy Magazine: Gina-Lisa Lohfink.

Seit ihrem Auftritt bei „Germany’s Next Topmodel“ 2008 ist Gina-Lisa Lohfink in erster Linie Projektionsfläche für klassistische und misogyne Fantasien. Aktuell engagiert sie sich für die feministische „Nur Ja heißt Ja“-Bewegung.
„Gina-Lisa und ihre Welt funktionieren definitiv nach eigenen Gesetzen, und genau das macht sie für Missy so interessant“, teilt unsere Art Directorin Stella Richter dem Missy-Team mit. Gina-Lisa ist eine faszinierende Person mit vielen Kontradiktionen, die man, spätestens nach der Lektüre des Missy-Texts, lieber umarmen als verurteilen möchte. Mehr dazu im Text von Missy-Autorin Anja Rützel.

Das Videospiel „Die Sims“ ist für viele Queers ein Raum, um Identität, Beziehungen und Lebensentwürfe auszuprobieren. Was passiert, wenn die virtuelle Utopie plötzlich Investoren aus Saudi-Arabien gehört, einem Regime, das Queerness kriminalisiert? Ein Text von Missy-Autorin Melania Swiontek Brzezinski.

Schon seit seiner Entstehung war das Asylrecht umkämpft, jetzt wird es gänzlich ausgehöhlt, in Deutschland und in der EU. Die Solidarität mit Geflüchteten scheint geschwunden. Doch während Politiker*innen ihnen Recht, Würde, Eigentum, Zukunft und Leben nehmen, kämpfen Aktivist*innen weiter für ihren Schutz und die Wiederbelebung der Menschlichkeit. Missy widmet sich in der aktuellen Ausgabe auf 14 Seiten dem Thema.
Außerdem haben wir eine spannende Reportage über Erdoğans „Jahrzehnt der Familie“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und die damit einhergehende Repression gegen Frauen und Queers in der Türkei im Heft.
In unserem Glossar (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) erklären wir dir den im Zuge von Merz’ „Stadtbild“-Aussage vielfach verwendeten Begriff des „Femonationalismus“.
Und was passiert eigentlich, wenn man als Leistungssportler*in schwanger wird? Muss man sich zwischen dem Profisein und Mutterschaft entscheiden? Ein Text über den Status quo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und was sich ändern muss.
Literatur- (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)und Filmempfehlungen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) von der Frage, warum man eigentlich keine Täter kennt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), bis zur Begründung einer Gynäkologin, warum Schwangerschaftsabbrüche legalisiert (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)werden müssen.
Das alles und noch so viel mehr in der aktuellen Missy.
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