Passer au contenu principal

Was sind Kleinstkapitalgesellschaften?

Kleinstkapitalgesellschaften sind eine spezielle Kategorie kleiner Kapitalgesellschaften nach § 267a HGB. Sie profitieren von vereinfachten Regeln bei der Bilanzierung und Offenlegung.

Definition und Voraussetzungen

Eine Kleinstkapitalgesellschaft liegt vor, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mindestens zwei der drei Grenzwerte unterschritten werden: Bilanzsumme bis 450.000 Euro, Umsatzerlöse bis 900.000 Euro (netto) und durchschnittlich nicht mehr als 10 Mitarbeiter. Diese Schwellenwerte gelten ab Geschäftsjahren nach 2023 (zuvor niedriger: 350.000 Euro Bilanzsumme, 700.000 Euro Umsatz). Ausgeschlossen sind Investmentgesellschaften, Beteiligungsgesellschaften oder reine Holding-Gesellschaften ohne operative Tätigkeit.

Erleichterungen im Praxisalltag

Kleinstkapitalgesellschaften müssen keine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen und können beim Bundesanzeiger nur die Bilanz hinterlegen statt offenlegen. Dadurch sinken Bürokratiekosten, z. B. für Kleinst-GmbHs im Mittelstand. Die Klassifizierung wird anhand der Abschlussstichtage geprüft.

Sujet Individuelle Themen

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de PLUSIDEE et lancez la conversation.
Adhérer