Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).
Nach den letzten intensiven Wochen und Monaten hat es mich nun auch gesundheitlich getroffen. Dementsprechend gibt es nicht so viele neue Updates wie die letzten Male.
Während das Jahr sich doch schon sehr schnell langsam dem Ende neigt, kündigt sich auch schon das neue Jahr mit vielen Anfragen an.
Ich hoffe ihr habt noch etwas Energie und Zeit für euch selbst.
Folgt ihr Queermed eigentlich schon auf Instagram?
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Queermed offline? Flyer, Sticker, Postkarten

Falls ihr über Queermed in eurem Verein, eurer Bibliothek, zum Erstsemesterbeginn, eurer Praxis oder jeglichem anderen Ort informieren möchtet, fragt doch einfach nach Material an!
Es gibt Sticker, Postkarten, Flyer, Infoposter als auch den Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen.
Meldet euch einfach per info@queermed-deutschland.de, gebt gerne an, was ihr möchtet und wohin das Material gehen soll!
Nur indem mehr Menschen von Queermed erfahren, können mehr Empfehlungen eingehen als auch mehr Menschen sensibilisierte Praktizierende finden!

re:Respekt hoch3 - Queermed hat eingeladen.
Recap Time: Was war das für eine Veranstaltung. 😍
So schön, dass so viele da waren.
Wenn wir über Machtverhältnisse in der Gesundheitsversorgung und darüber hinaus sprechen ist es so wichtig, alle Perspektiven und Handlungsfelder aufzudecken.

@giannijovanovic78 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) aus seiner Perspektive als Dentalhygieniker und schwuler Rom konnte sogar aus mehreren Blickwinkeln berichten, wie seine Erfahrung in der Gesundheitsversorgung ist.
@sookee_quing (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) sprach über Adultismus und Ageism und wie wir Menschen Entscheidungmacht aufgrund von Alter absprechen.
@steinhaus_helena (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) berichtete von ihrer Arbeit bei @sanktionsfrei (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und wie alle Menschen den Zugang zur Gesundheitsversorgung haben müssen, ganz gleich wie ihr finanzieller Background ist und ob sie Bürgergeld erhalten. Denn gesund sein macht immens viel aus.
@ninialagrande (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) sprach über die Erfahrungen, die viele Menschen mit Behinderung in der Gesundheitsversorgung machen. Wie auch da Menschen ihre Entscheidungsmacht genommen wird und gleichzeitig viele Wissenslücken vorliegen.
Umrahmt wurde der Abend durch die Moderation von Queermed Gründer*in @samson.grzybek (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben. Danke an alle Ehrenamtlichen. Danke an alle Queermed Friends, die aus der Ferne supportet haben. Danke an alle lokalen Unterstützer*innen. Danke an das @buergerzentrum.nippes (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Danke an unsere Gebärdendolmetschenden Antje und Marco 🍀
Danke an unsere Fotografin @janarodenbusch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch. 😍
Queermed Friends* Shoutout: WeArtHere am 29.11.2025 im Comedia Theater in Köln
"As Queer As It Gets"
Die innovative Show WeArtHere! schafft eine Bühne für Empowerment, Vielfalt und Emotionen, indem sie einen Raum für die queere Kunst und Kultur öffnet. Von Drag bis hin zu Comedy, Lesungen, Tanz und Musik – die Vielfalt dieses Events lädt dazu ein, die eigenen Perspektiven zu erweitern und Teil eines kollektiven Erlebnisses zu werden.
Besonders im Fokus stehen die Stimmen der sonst oft übersehenen Mitglieder der queeren Community, wie schwarze Menschen, People of Color, trans* Personen und Menschen mit Behinderungen. Die Begleitung von Gebärdensprachdolmetscher*innen und das barrierearme Konzept unterstreichen den inklusiven Charakter dieser Veranstaltung. WeArtHere! ist nicht nur eine Show, sondern ein gemeinsamer Raum der Begegnung und des Austauschs, der Lust auf Entdeckung und Überraschung macht und die Besucher*innen auch nach der Veranstaltung gedanklich weiter begleitet.
_____
Wir stellen in dieser Rubrik regelmäßig ein neues Mitglied der Queermed Friends* vor.
Queermed Friends sind Community-nahe, gemeinnützig agierenden Organisationen und / oder Menschen, die mit Queermed zusammen arbeiten.
Nur indem wir gemeinsam daran arbeiten, diskriminierende Strukturen abzubauen und Institutionen demokratischer zu gestalten können wir Veränderungen erwirken. Mittlerweile gibt es mehrere Beratungsstellen, die hinsichtlich der Empfehlungen mit Queermed zusammenarbeiten. Diese findet ihr ebenfalls hier.
Wie kann die Zusammenarbeit aussehen? Wollt ihr mit Queermed zusammen arbeiten? Dann meldet euch gerne über per E-Mail an info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Queermed liest
Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.
Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Max Czollek, Hadija Haruna-Oelker: Alles auf Anfang: Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
Wer erinnert – und wer bleibt vergessen? Wann wird Erinnerung zur Norm, statt zum Schutz?
In Alles auf Anfang: Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur widmen sich Max Czollek und Hadija Haruna‑Oelker gemeinsam der Frage, wie Erinnerungskultur heute funktionieren sollte – und wie sie vielfach versagt. Sie fragen: Wie kann es sein, dass eine Gesellschaft, die sich der „Erinnerung“ verschrieben hat, dennoch rechte Bewegungen stark werden lässt und Opferrechte marginalisiert?
Ausgehend von ihrem gemeinsamen Podcast und ihren öffentlichen Auseinandersetzungen zeigen Czollek und Haruna-Oelker: Erinnerung darf nicht nur Rückblick sein – sie muss aktiv werden, wenn sie verhindern soll, dass sich die Vergangenheit einfach wiederholt.
Ein Buch, das nicht bequem sein will: Es fordert dazu auf, sich dem eigenen Erbe zu stellen, Grenzen von Gesellschaft auszuloten, Verantwortung zu übernehmen – und einen Neuanfang zu wagen, der nicht auf Rückzug beruht, sondern auf Austausch, Pluralität und Widerstand.
(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)

Kommende Termine (Updated)
Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:
03.11.2025 - Vortrag zu Trans* Gesundheit für die Stadt Saarbrücken (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
07.11.2025 - Teilnahme Podiumsdiskussion in Aachen. Mehr Informationen folgen.
20.11.2025 – Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köln
23.02.2026 – Teilnahme an Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der
deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen25.05.2026 - 5 Jahre Queermed - Save the Date
24.09.2026 - re:Respekt 4 - Save the Date
Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:
Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:
Vorstellung und Funktionalität von Queermed
Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen
Sensibilisierte Gesundheitsversorgung
Medical Gaslighting
Patient*innenempowerment
Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen
Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens
Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen
Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen
Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"
(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen
Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) )

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!
Solidarische Grüße
Euer Samson
Steady Support
Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.
Aktuell haben wir 196 (+1) Newsletter-Abonennt*innen und 68(-1) Steady-Mitglieder, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!

Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!