Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).
Der Mai ist intensiv, es passiert viel, ich bin für meine Verhältnisse viel unterwegs, vor allem in Berlin.
In diesem Sinne, steigen wir ein:
Queermed für den taz Panter Preis nominiert. Jede Stimme zählt!
Queermed wurde bei einer Wahl für einen der beiden Preise der taz Pantertstiftung nominiert.
Zum taz Panter Preis:
“Was ist der Panter Preis?
Der taz Panter Preis ist ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen, mutig Missstände aufdecken und sich für eine intakte Umwelt einsetzen. Menschen, die uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt kämpfen, ohne viel Aufhebens um ihr Engagement zu machen. Mit dem Preis möchten wir die Arbeit all dieser Engagierten würdigen und sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken.
Dieses Jahr wird der Panter Preis von der taz Panter Stiftung unter dem Motto „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“ ausgeschrieben.”
Bis zum 17.05. könnt ihr für Queermed für den Preis in Bochum abstimmen! Denn die Organisation mit den meisten Stimmen erhält nicht nur die Auszeichnung sondern auch ein Preisgeld von 5000 ,- €. Dies wäre eine enorme finanzielle Unterstützung bei allen geplanten Projekten von Queermed.
https://youtu.be/_eB5WpTskx4?si=4VbmaGA_CTFKTGmE (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“Diagnose Diskriminierung” auf dem Panel der Deutschen Antidiskriminierungstage 2025
Am Mittwoch bin ich auf einem Panel der Deutschen Antidiskriminierungstage 2025. Organisiert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und dem Haus der Kulturen der Welt.
Auf dem Panel, moderiert von Teresa Bücker, darf ich mit Gianni Jovanovic, Prof. Dr. med. Mandy Mangler und Awa Naghipour über Diskriminierungsstrukturen und Lösungsansätze in der Gesundheitsversorgung sprechen.
Ich bin sehr gespannt auf diese Veranstaltung, die ich ehrlich gesagt bisher nicht kannte. Aber das Programm scheint wirklich sehr intensiv und sich mit vielen Expert*innen über verschiedene Lebensrealitäten und Aspekte zu befassen. Weniger Influencer*innen, deutlich mehr Wissenschaftler*innen und Akteur*innen/Aktivist*innen/NGOs.
Falls ihr dort auch unterwegs seid (die Anmeldephase ist bereits beendet), sagt gerne kurz hi!
Queermed liest
Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.
Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Greg Tate - Everything but the burden. What white people are taking from Black culture
Wer darf aneignen – und wer wird ständig enteignet? Was wird gefeiert, was verschwiegen? Und wer zahlt den Preis dafür?
Kulturelle Produktion ist nie neutral. Besonders nicht, wenn Schwarze Kultur weltweit stilprägend ist – und zugleich systematisch entpolitisiert, ausgebeutet und ignoriert wird. Wer profitiert von Schwarzer Kreativität, ohne sich der Geschichte, der Kämpfe, der Herkunft zu stellen?
In Everything but the Burden versammelt Greg Tate scharfsinnige, wütende, poetische Essays über kulturelle Aneignung, Popkultur und die politische Dimension Schwarzer Kunst. Es ist ein Buch über Musik, Stil, Sprache – und darüber, wie weiße Gesellschaften Schwarze Kultur lieben wollen, solange sie nicht mit Schwarzem Leben konfrontiert sind.
Tate schreibt nicht versöhnlich, sondern mit klarem Blick auf Machtverhältnisse. Seine Texte fordern dazu auf, sich nicht in Oberflächenästhetik zu verlieren, sondern die Geschichten und Kontexte mitzudenken, die zu oft zum Schweigen gebracht werden. Eine Sammlung, die nicht nur erklärt, sondern infrage stellt – und nachhallt.
(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)
Kommende Termine
Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:
Mai - 14. Mai 2025 - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin
Mai 2025 - Teilnahme zum Thema “Gemeinnütziges Gründen” , TinCon, Berlin
Juni 2025 - Vortrag zu “Intersektionalen Gesundheitsbedarfen” an der Universität zu Köln im Zuge der Diversity Week
Juni 2025 - Online-Vortrag zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die Hochschule Osnabrück
Juni 2025 - Firmeninterner Vortrag
September 2025 - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln
Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:
Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:
Vorstellung und Funktionalität von Queermed
Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen
Sensibilisierte Gesundheitsversorgung
Medical Gaslighting
Patient*innenempowerment
Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen
Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens
Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen
Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen
Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"
(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen
Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) )

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!
Solidarische Grüße
Euer Samson
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