Hallo zusammen,
„Letzte Chance. Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ ist der Titel des jüngsten Buches von Robin Alexander. Man hatte in dieser Woche nicht den Eindruck, dass die schwarz-rote Koalition es gelesen hätte: Ob Wehrpflicht, Energiepolitik oder Rente – anstatt Probleme zu lösen, erleben wir eine Neuauflage des Ampel-Dramas. Davon profitiert vor allem die AfD. Man neigt angesichts der Unfähigkeit der Regierungsparteien zur Verzweiflung, und dass die Tage immer kürzer werden, trägt auch nicht zur Verbesserung der Stimmung bei. Wir gehen in einen dunklen Herbst. Aber immerhin haben wir uns. Das ist doch besser als nix.
Stefan Laurin
Herausgeber
Unsere Themen der Woche:

Andreas Rödder ist einer der bekanntesten konservativ-liberalen Vordenker. Auf den Ruhrbaronen haben wir ein langes Interview veröffentlicht, das unsere Gastautoren Ellen Daniel und Michael Miersch mit ihm geführt haben. Und wenige Tage später eine Kritik an Rödder.
„Die Fake News der Rechten sind die hässliche Schwester des postmodernen Dekonstruktivismus“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Rödder und R21: Sirenengesang in den Untergang (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Im Spiegel beklagen die Soziologen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey den Aufstieg eines „demokratischen Faschismus“. Einen Grund dafür sehen sie in der Wirtschaftskrise. Dass Wirtschaftswachstum die Lösung sein könnte, erkennen sie nicht.
Vielleicht würde ja Wachstum helfen … (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Was nach dem 7. Oktober auffiel – und was Teil der allgemeinen Debatte ist –, ist die Art von Brutalität und die wahrnehmungspsychologischen Ableitungen daraus.
Die Hamas war der Täter, der Krieg gegen die Faschisten ist kein Narrativ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Künstliche Intelligenz ist für viele schon heute Teil des Alltags. Ihre Bedeutung wird weiter wachsen, KI ist gekommen, um zu bleiben. Doch wie reden wir mit ihr? ChatGPT in einem Gastbeitrag erklärt, was es von Menschen erwartet:
Was bleibt, wenn die KI zurücklächelt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Zahl der Woche
Im Ruhrgebiet ist die Zahl der Menschen, die Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten, im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Wie das Landesamt IT.NRW (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mitteilt, bezogen zum Jahresende 725.905 Personen entsprechende Leistungen – rund 7.000 weniger als im Vorjahr.
Mindestsicherung im Ruhrgebiet: Zahl der Empfänger leicht gesunken (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Ruhrbarone Kulturtipp

Phillip Boa and the Voodooclub – viel mehr fällt einem nicht ein, wenn man sich von außen an den Dortmunder Underground der Jahre 1978 bis 1998 erinnert. Eine Ausstellung will nun an die Vielfalt der Szene in jener Zeit erinnern.
Dortmund Underground: Defizitär – und stolz darauf (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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