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Mach dich mit einer Blogartikel-Serie unabhängig von Social Media

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie abhängig wir von Social Media sind? Ein einziger Algorithmus-Wechsel kann dazu führen, dass deine Reichweite plötzlich drastisch sinkt. Doch es gibt eine Möglichkeit, dich unabhängiger zu machen: dein eigener Blog.

Ein Blog gibt dir die Kontrolle über deine Inhalte. Deine Beiträge bleiben dauerhaft sichtbar und können auch Jahre später noch gefunden und gelesen werden. Aber dein Blog kann noch viel mehr – besonders, wenn du ihn strategisch nutzt. Genau darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Cover für Schreiben mit Herz und Seele im Magazin-Style. Selbstporträt - im Hintergrund ein Buchregal und Stifte. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Diesen Artikel stelle ich ALLEN Leser:innen kostenfrei zur Verfügung. Wenn du weitere über 60 Artikel zu den Themen Storytelling, kreatives Schreiben und Schreiben fürs Business auch lesen möchtest, dann empfehle ich dir: Werde jetzt für 60 Euro im Jahr Mitglied.

Warum eine Blogartikel-Serie?

Vielleicht hast du bereits einige Blogartikel geschrieben, aber in letzter Zeit nichts mehr veröffentlicht. Dann könnte eine Artikel-Serie genau das Richtige für dich sein. Oft schreiben wir einzelne Beiträge zu unterschiedlichen Themen, ohne eine klare Struktur oder langfristige Planung. Doch es gibt eine Alternative: eine thematische Blogartikel-Serie. Und das Beste daran? Am Ende kannst du daraus sogar ein E-Book erstellen, wenn du das möchtest!

Die Vorteile einer Blogartikel-Serie

  • Du hast direkt mehrere Themenideen und weißt, worüber du als Nächstes schreiben wirst.

  • Du kannst ein Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

  • Deine Beiträge müssen nicht übermäßig lang sein, weil du die Inhalte auf mehrere Artikel aufteilst.

  • Leser*innen haben einen Grund, regelmäßig auf deinen Blog zurückzukehren.

  • Deine Artikel bleiben langfristig sichtbar und können immer wieder gelesen werden.

  • Du kannst aus deiner Serie ein E-Book erstellen und veröffentlichen und dir dadurch sogar ein passives Einkommen aufbauen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Mini-Serie zur Positionierung

Im Jahr 2011 hatte ich die Idee, eine kleine Artikel-Serie zum Thema „Firmenslogan“ zu schreiben. Doch statt eines klassischen Fachartikels entschied ich mich für eine erzählerische Form: die Geschichte einer Heilpraktikerin auf der Suche nach ihrer Einzigartigkeit und dem passenden Firmenslogan. Diese Artikel-Serie führte dazu, dass ich motivierter schrieb und regelmäßig veröffentlichte – schließlich wollte ich die Leser*innen wissen lassen, wie es weitergeht.

Nach zehn Blogartikeln war die Geschichte abgeschlossen. Daraus entstand dann ein kostenloses E-Book, das ich als PDF zum Download bereitstellte. Es kann ganz einfach sein und auch kostenfrei als 0-Euro-Produkt. Hier kannst du dir meine PDF-Datei mit der kompletten Geschichte von damals herunterladen, wenn du magst: „Von der Einzigartigkeit zum Firmenslogan“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

E-Book veröffentlichen via Dienstleister für Selfpublishing

Oder du machst das richtig professionell und lässt es als E-Book für Kindle oder Tolino-Reader veröffentlichen, z. B. über BoD (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Dort übernimmt man für dich auch die Formatierung und das Einstellen in die Online-Shops, inklusive Amazon. Leider geht dies bei BoD nur noch, wenn du auch ein gedrucktes Buch herausgibst.

Soll es nur ein E-Book sein, dann schaue dir mal XinXii (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) an. Dort kannst du auch ausschließlich ein E-Book veröffentliichen. Eine PDF-Datei kannst du über deren Shop verkaufen, für ein “normales E-Book” für E-Book-Reader, mit ISBN, welches dann in verschiedenen Online-Buchshops erhältlich ist, wird dir der Text auch von XinXii konvertiert.

Wenn du mehr wissen und dich beraten lassen willst willst: In meiner Buchsprechstunde (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) kann ich dir gerne weiterhelfen.

Wie du siehst, kann sich eine Blogartikel-Serie wirklich lohnen und dir sogar vielleicht ein kleines Nebeneinkommen bescheren.

Drei Tipps für eine erfolgreiche Blogartikel-Serie

1. Wähle ein Kernthema

Bevor du startest, solltest du dir ein übergeordnetes Thema überlegen. Hier ein paar Beispiele:

  • Reisen: Eine Serie über die schönsten Orte in Deutschland, Reisen als Single oder Reisen mit Hund. Oder: Andere Länder bereisen, mit dem Wohnmobil. Dazu Tipps für Wohnmobil-Modelle und Zubehör.

  • Gesundheit: Tipps, um auch mit 50plus noch fit zu bleiben. (Hilfe zur Selbsthilfe)

  • Familie & Kinder: Themen wie „Wenn das Kind in die Schule kommt“ oder „Konfliktlösung im Familienalltag“.

  • Business & Kommunikation: Eine Serie über Mitarbeiterführung oder gelungene Kommunikation im Unternehmen.

  • Astrologie: Die verschiedenen Sternzeichen und ihre Bedeutung. Oder: Was für Planetenthemen gibt es?

  • Kunst und Kreativität: Ausdrucksformen, Farben und ihre Bedeutung, Stile und ihre Bedeutung. Intuition & künstlerischer Ausdruck.

  • Coaching: Blockaden lösen und klarer sehen, bzw. die Berufung finden – mit Tipps zur Selbsthilfe. Ein spannendes Thema ist auch die Klärung im Familiensystem, wie diese sich auf das eigene Leben auswirkt.

2. Mache einen Plan

Ein klarer Plan hilft dir, am Schreiben dranzubleiben. Überlege dir vorab, wie viele Artikel deine Serie umfassen soll. Notiere dir Arbeitstitel für die einzelnen Artikel und erstelle eine grobe Struktur. So behältst du den Überblick und kannst die Inhalte sinnvoll aufbauen.

Dafür würde ich zunächst festlegen, wie viele Artikel du in dieser Serie veröffentlichen willst. 10 Artikel sollten es mindestens sein.

Dann würde ich erst einmal ein lockeres Brainstorming machen. Was fällt dir zu deinem Thema ein, was du dir ausgesucht hast?

Anschließend würde ich evtl. alles in eine Exceltabelle packen. So hast du schon mal alle Themen an einem Platz und auch in der richtigen Reihenfolge.

3. Falls du denkst, du hast nicht genug Stoff …

Vielleicht fragst du dich, ob dein Thema genug hergibt. Oder du denkst: „Dazu wurde doch schon alles gesagt.“ Doch das ist ein Trugschluss!

  • Jedes Thema hat viele Facetten – deine Perspektive macht den Unterschied.

  • Zerlege dein Thema in kleine Abschnitte – so kannst du kürzere, aber fokussierte Beiträge schreiben.

  • Artikel müssen nicht lang sein – 300 Wörter pro Beitrag reichen oft schon aus.

Mit diesen Tipps kannst du eine erfolgreiche Blogartikel-Serie starten – und wer weiß, vielleicht wird daraus sogar dein erstes E-Book!

© 2025 Schreiben mit Herz und Seele – Anne-Kerstin Busch

Sujet Schreiben & Business