(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Liebe Flauschis!
Ich hoffe, es geht euch gut! Ich bin seit diesem Montag wieder in diesem Ding, was sich Alltag nennt, habe aber doch ein paar Tage gebraucht, um sortierter denken zu können. Manchmal ist schon der Fakt, in einem “echten” Bett zu schlafen, ein Geschenk, das ich auf einmal zu schätzen weiß :() Und morgen geht es auch schon zurück in meine Parallelwelt. Es ist erbärmlich, wie unsere Gesellschaft mit alten Menschen auf dem Land umgeht. Keine Ahnung, wie das Jene machen, die kein so gutes Verhältnis zu ihren Kindern haben. Aber damit der schweren Gedanken genug: Ich grüße euch aus dem ICE nach Köln, wo ich gleich beim Jubiläum der Kidical-Mass zum Abschluss der Veranstaltung eine Lesung vor den Kindern halten werde. Das wird großartig, denn an einem Tag wie heute können die Kinder in Köln und überall sonst, wo heute diese Kundgebungen stattfinden, “einfach fahren”.
Auch bei Abfahrt aus Berlin, dort stehend, wo sonst der Autoverkehr brüllt und alle anderen Knöpfe drücken müssen, bevor sie sich bewegen dürfen, hatte ich diese Gedanken: Was wäre, wenn wir bei gleicher Mobilität weniger Wagen wagen?
https://youtube.com/shorts/_UM27lwLi0g?si=s1pv4SqablKk7VlR (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Was war also diese Woche los?
Eine ganze Menge!
Das Beste vorweg: Mario und ich haben schonmal geprobt und auf einer gesperrten Autobahn mitten in Magdeburg eine Vorabpremiere unseres gemeinsamen Buches
Picknick auf der Autobahn - wie wir in Zukunft unterwegs sein werden. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
abhalten dürfen.
Wie großartig war das bitte!?
Wart ihr schonmal auf so einem bis zu sechsspurigen Betonmonster und konntet spüren, wieviel Raum, Ressourcen und Platzverschwendung dahinter stecken? Das Spannende ist ja, dass sich die Natur auch hier alles zurückholt, was so möglich ist. Im Seitenstreifen und in der Mitte der Bahnen (das ist übrigens eine Standardisierung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die von Anfang an für Autobahnen galt) gibt es reichlich Flora und Fauna, gegrabene Tunnel und komplett bewachsene Straßenlampen zeugen davon. Das Schlimmste waren die Lärmschutzwände, die nicht mal so hoch waren wie die Häuser, die hinter ihnen liegen - ich konnte in Küchen und Zimmer schauen - und der Lärm, der TROTZDEM herrschte, eben durch den üblichen Verkehr, der durch die Stadt donnert?

Und ja: Finale Nervung mit der Bitte, das Buch vorzubestellen. Es ist entsetzlich, wer grad so die Sachbuchlisten beherrscht - und ich wünsche uns allen, dass wir das zusammen aufmischen. Im Blog zur Lesung in Magdeburg gibt es alle Infos. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Bei Klick auf das Foto hier unten gelangt ihr zudem auf die Möglichkeit, Tickets für unsere Buchpremiere in Berlin zu erwerben. Wenn euch dazu das Geld fehlt und ihr gern dabei sein wollen würdet, zögert nicht, mir zu schreiben.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Am Dienstag war ich eingeladen, auf dem Sicherheitskongress des Verkehrsverbundes VRR meine Aspekte im Hinblick auf die vielen Facetten von Sicherheit - objektiv wie subjektiv zu geben. Denn ja: Ich sehe weder Apps noch Frauenwaggons als Lösung an, sondern als Pflaster statt Operation. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) das pdf der Präsentation anschauen - bitte nur “intern” verwenden.
https://katja-diehl.de/zu-gast-auf-dem-sicherheitskongress-in-wuppertal-keynote-zu-den-facetten-subjektiver-sicherheit/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Am Freitag haben Mario und ich dann die Bücher signiert, die über Autorenwelt bestellt worden sind. Die Plattform solltet ihr euch auch nach Ende dieser Aktion merken, denn sie bezahlt Autor*innen besser in den Anteilen an den Verkäufen.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Und ja! Das ist mein erstes Hardcover-Buch, weil ich es mit einem Mann geschrieben habe, wurde es direkt und ohne Verhandlungen für diese “oberste Qualitätskategorie” von Buch auserkoren. Damit ist es aber auch zugleich mein teuerstes Buch. 24 Euro sind sehr viel Geld. Daher bitte ich euch, euren Bibliotheken zu schreiben, dass sie das Buch unbedingt in ihr Angebot aufnehmen sollen, damit auch Menschen mit wenig Geld es lesen können. Danke!
Heute gibt es auch wieder eine neue Episode von She Drives Mobility! Schon abonniert? Ich habe den Podcast jetzt auch für Werbepartner*innen und bezahlte Folgen geöffnet, beides natürlich nur für Unternehmen und Menschen, die zu meinen Werten passen.
https://katja-diehl.de/podcast/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=podcast (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)So wie die EWS Schönau (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), deren Kundin ich auch selbst schon lange bin. Sie sind September-Partnerin.
Die aktuelle Folge ist erfreulich konkret und kann daher sehr gern von anderen Verkehrsverbünden und -unternehmen zum Anlass genommen werden, die besprochene Lösung auch anzubieten.
Wenn Technik Teilhabe schafft: Hamburgs Weg zur inklusiven öffentlichen Mobilität
Siri Eckholt (S-Bahn Hamburg), André Santaya von VHH Mobility und Richard Messmann (Innovation Natives) berichten über die Entwicklung der HVV Custom App (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) – ein digitales Assistenzsystem, das Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen den Zugang zu Bus und Bahn erleichtert.
Themen der Episode:
Digitale Fahrgastinformationen neu gedacht: Warum Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen und wie Apps individuelle Bedürfnisse berücksichtigen können.
Partizipative Entwicklung: Wie blinde, seh- oder gehörlose Menschen von Beginn an einbezogen wurden – vom Papierprototyp bis zur fertigen App.
Neue Sicherheits- und Inklusionsfunktionen: Von barrierefreier Fahrplanauskunft über Fahrtenanmeldung bis zu Gebärdensprach-Integration.
Gesellschaftliche Dimension: Warum Barrierefreiheit kein „Add-on“ ist, sondern Kernbestandteil einer gerechten Mobilität.
Lernprozesse für Unternehmen: Empathie, Perspektivwechsel und die Bedeutung von Feedback in der Produktentwicklung.
Meine aktuellen Blogbeiträge:

16. September 2025
Volle Solidarität mit Dunja Hayali und eine Frage….
https://katja-diehl.de/volle-solidaritaet-mit-dunja-halali-und-eine-frage/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)18. September 2025
Zu Gast bei Springer Professional: „Mobilität muss als öffentliche Daseinsvorsorge gedacht werden“
https://katja-diehl.de/zu-gast-bei-springer-professional-mobilitaet-muss-als-oeffentliche-daseinsvorsorge-gedacht-werden/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Deutschlandticket schon wieder teurer - warum nicht gleich ehrlich sein und abschaffen?
https://youtube.com/shorts/8P0C_R4X_NY?si=xa6fUIj_-Y_qGeYy (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Macht Autofahren unsolidarisch?
https://youtube.com/shorts/uMF-z0tSIE4?si=0-Yl8-inqtdWWEkI (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Und damit zu den Links der Woche!
Wer ohne Ticket Bus oder Bahn fährt, muss neben dem obligatorischen 60-Euro-Knöllchen im schlimmsten Fall mit Gefängnis rechnen. Nach Wiesbaden macht auch Frankfurt mit dieser Form der Verfolgung Schluss.
https://www.hessenschau.de/politik/frankfurt-will-schwarzfahrer-nicht-mehr-als-straftaeter-behandeln-v2,schwarzfahren-stavo-frankfurt-100.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Kommt nun der Pflicht-TÜV für Senioren? Eine neue Umfrage zeigt: 85 Prozent der Deutschen fordern regelmäßige Fahrtests für ältere Autofahrer. Was das für Millionen Rentner bedeuten könnte.
https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_100496334/tuev-pflicht-fuer-senioren-85-prozent-der-deutschen-sind-fuer-fahrtests.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Daseinsvorsorge sollte nicht wirtschaftlich sein müssen.
Rund fünfeinhalb Jahre nach dem Start wollen die Stadtwerke Tübingen ihren Elektroauto-Sharing-Dienst Coono wieder einstellen. Hauptgrund dafür ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit. Denn zwar war es Coono gelungen, eine gewisse Nachfrage zu generieren, doch „auskömmlich war das Projekt zu keiner Zeit“.
https://www.electrive.net/2025/09/16/stadtwerke-tuebingen-stellen-e-carsharing-coono-ein/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Fast jede zweite Kommune ohne Ladestationen
In Deutschland verfügen knapp 45 Prozent der Kommunen über keine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
https://www.deutschlandfunk.de/fast-jede-zweite-kommune-ohne-ladestationen-102.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)FAZ oft nur noch lost, so auch bei diesem Kommentar:
Es ist schon erstaunlich, mit welch riskanter Abruptheit manche Fußgänger den Zebrastreifen überqueren: Sie missverstehen das Wechseln der Straßenseite als einen Akt des Rechthabens.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/idiotisches-verkehrsverhalten-der-zebrastreifen-als-hochrisikozone-110690126.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Nach einer Idee der EU soll die Emissionsmessung von Autos künftig deren ganzen Lebenszyklus (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zu betrachten – nicht nur die Abgase am Auspuff.
Das Gesetz zum Verbrenner-Aus soll zugunsten technologieoffener Methoden (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) geändert werden.
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass der Vorschlag nur dazu diene, Verbrenner künstlich am Leben zu erhalten (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Eine Studie zeigt: Komplexere Wegketten, mehr Begleitung anderer und die fehlende Unterstützung dieser anderen Wege sorgen dafür, dass sich Frauen weniger frei bewegen können als Männer.
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/frauen-haben-weniger-freiheit-in-der-mobilitaet-als-maenner?= (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Der Aus- und Neubau vieler Autobahnen in Deutschland muss womöglich unterbrochen werden, weil dafür milliardenschwere Investitionen fehlen. Bis 2029 gibt es einen zusätzlichen Bedarf von 5,5 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitteilt.
https://www.spiegel.de/auto/autobahnen-aus-und-neubau-wegen-milliarden-finanzluecke-vor-problemen-a-6ea648c2-da78-4703-b464-38d050b73c32 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Feinstaub schadet nicht nur Lunge und Herz. Eine neue Studie zeigt: Er dringt bis ins Gehirn und erhöht das Demenzrisiko. Was jetzt passieren muss, um unsere Gesundheit zu schützen.
https://www.riffreporter.de/de/umwelt/feinstaub-demenz-gehirn-luftverschmutzung-studie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Bleibt gesund und zuversichtlich!
Danke für euren Support.
Eure
Katja