Du arbeitest als IT-Freelancer in Deutschland, überlegst, deinen Wohnsitz ins Ausland – konkret nach Portugal – zu verlegen, und fragst dich, wie das steuerlich praktisch funktionieren kann? In diesem Fall betrachten wir exemplarisch einen solchen Weg: Von Deutschland nach Portugal, unter Nutzung des portugiesischen „NHR“ – oder besser gesagt seines Nachfolgers – zur Optimierung von Steuerlast und Vermögensschutz.
Ich schreibe das aus der Perspektive von jemandem, der aktuell noch in Deutschland steuerlich ansässig ist und mit dem Gedanken spielt, auszuwandern.
Hinweis vorneweg: Das klassische NHR-Regime Portugals (Non-Habitual Resident) wurde offiziell zum 1. Januar 2024 aufgehoben und durch ein neues Programm ersetzt – das sogenannte IFICI bzw. „NHR 2.0“. Dennoch existiert eine Übergangsregelung für diejenigen, die bereits NHR waren, und der neue Regime bietet neue Chancen – mit engeren Bedingungen.
Im Folgenden führe ich dich durch einen möglichen Ablauf, Fallstricke und Chancen – speziell für einen IT-Freelancer mit hohem Einkommen und dem Ziel, die Steuerlast deutlich zu reduzieren.