Die Tatsache, dass ich nicht mit am Spieltisch sitzen konnte, hat Toni und mich nicht davon abgehalten Ahri’s Geschichte weiterzuerzählen. Genießt die Transkription des Nachrichtenaustausches von uns beiden, um zu erfahren, was Ahriyoka während Folge 20 & 21 widerfahren ist. Denn auch, wenn du dir am Strand auf der anderen Seite der Welt die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, bist du nicht sicher vor Toni’s Karussell der Traumata. Das habe ich jetzt gelernt. Ob es wirklich ganz so schlimm war, erfahrt ihr weiter unten!

Und noch ein kleiner Reisetipp: Scharfkantige W20 sind im Reisegepäck nicht gern gesehen.
♥ Viel Spaß und TotS of love! ♥
TONI: Hinter dir donnern die gewaltigen Tore des Thronsaals zu, als du von dem Meister deines Vaters hinausgeführt wirst und du gemeinsam mit einem weiteren Alb die Feste von Wallbruch verlässt. Du sollst nun über den Marktplatz runter zum Hafen geführt werden. Was geht durch den Kopf von Ahri? Gibt es irgendetwas, das er tun möchte oder wird er in absoluter Stille runter geführt?
FLEMMING: Ahri hat Angst. Er weiß gar nicht richtig, ob er mehr Angst davor hat, seine Eltern wiederzusehen oder sie nie wiederzusehen. Er schämt sich und befürchtet, dass die Gruppe seinetwegen Schwierigkeiten kriegt. Er ist einfach nicht genug…
Er ist ruhig, aber Ahriyoka versucht trotzdem, Atalus ein wenig mutig anzusprechen:
„Ich weiß, dass ich meinen Pfad verlassen habe, aber das hätte ich nicht tun müssen, wenn mein Bruder euch auch nur irgendetwas bedeuten würde.“
TONI: „Das siehst du falsch, Ahriyoka. Die Mihéndir schlagen neue Wege ein. Einem Pfad zu folgen, ist einem Weg zu folgen, der bereits geebnet wurde. Und du? Du bist auf dem Pfad deines Bruders unterwegs, anstatt deinen eigenen Weg zu gehen.“
Er blickt dich dabei nicht einmal an. Er geht ruhigen Schrittes weiter und führt dich den Weg hinunter zum Marktplatz. Die Worte, die er sagt, beschneiden die Atmosphäre um dich herum. Die Gesprächsfetzen von irgendwelchen anderen Personen oder Geräusche nimmst du gar nicht so richtig wahr, weil du an den Lippen des Meisters deines Vaters hängst.
FLEMMING: „Ich merke, dass ihr meinen Vater trainiert habt. Genau diesen Satz hat er zu mir gesagt, als Athura nicht mehr mit mir zusammen trainiert werden wollte und ich habe eine ziemlich lange Zeit genau das geglaubt. Dass ich meinen eigenen Weg gehen muss…aber wenn das bedeutet, dass Athura nicht Teil dieses Weges ist und ihn ausschließt, bin ich nicht daran interessiert. Ich bin bereit, mich und meinen Weg aufzugeben, wenn es bedeutet, dass ich ihn am Ende finde. Die Mihéndir haben ihm immer viel mehr bedeutet als mir. Das müsste euch auch zu Ohren gekommen sein. Also verstehe ich nicht, warum ihr hierher gekommen seid und Traditionen brecht, um mich zu finden und nicht ihn. Was macht ihr hier? Was soll das alles? Ich weiß, dass ich eine Schande bin…für…unser Volk…und für all das, wofür es steht. Aber ich bitte euch: Ich weiß mittlerweile aus sicherer Quelle, dass er noch irgendwo da draußen ist. Bitte. Ich muss ihn finden und das müsst ihr mir gestatten!“
TONI: Er gibt dir ein Zeichen, dass dies gerade nicht der richtige Ort ist, um so ein Gespräch zu führen und schweigt fortan, bis ihr am Hafen ankommt und dort dann das große Schiff betretet, das weiterhin von Alben bewacht wird. Als ihr dort in einem der Zimmer ankommt, wo du an einen Tisch gesetzt wirst, stellt sich der Meister deines Vaters vor dich und eröffnet das Gespräch erneut:
„Du hast davon gesprochen, dass wir Traditionen brechen würden, dass du eine Schande für dein Volk sein sollst. Doch ich stehe vor dir und sehe diese schwarz gefärbten Haare. Warum versuchst du, deine Herkunft zu verschleiern, Ahriyoka? Warum? Wir wurden ausgesandt, um dich zurückzuholen und wir wären auch losgezogen, um deinen Bruder zu holen, aber du bist allein aufgebrochen, um diese Aufgabe zu erfüllen.
Ich weiß nicht, ob es dein Gewissen war oder die selbsternannte Pflicht, dass es dein Schicksal wäre, deinen Bruder zu finden. Oder weil du glaubst, dass du der einzige wärst, der ihn finden könnte. Aber wir sind hier, um dich zurückzuholen und deinen Bruder zu finden. Und was finden wir vor? Einen Jungen, der seinen Arm verloren , sich die Haare geschnitten, schwarz gefärbt hat und was ist dieses Mal um dein Auge? Was ist passiert?“
Als Reminder für dich: Das Mal um dein Auge ist irgendwann aufgetaucht, nachdem du von zu Hause abgehauen bist.
FLEMMING: „Seit dem Abend meiner Rückkehr…ohne ihn…nachdem ich den Blick meiner Eltern und eure Blicke gesehen habe, erkenne ich mein Spiegelbild nicht mehr wieder. Es ist der Blick, mit dem ihr mich jetzt anseht. Ich kann es euch nicht einmal verübeln. Ich weiß, dass ich mich immer vor unseren Traditionen verschlossen habe, aber ganz tief in meinem Inneren war ich immer ein stolzer Alb. Doch seit diesem Tag blicke ich in die Reflektion meiner Augen und sehe nur noch Schande. Einen Narr!
Ich habe diese Erkenntnis lange ignoriert, aber ich war und bin es nach diesem Vorfall nicht mehr würdig, einer von euch zu sein. Ich habe versagt und wollte nicht noch mehr Schande über euch bringen, also habe ich euch den Rücken gekehrt und mich verändert. Das, was ihr vor euch seht, ist meine Strafe. Ich habe es nämlich begriffen: Nocturne hat mir ein Zeichen gesandt. Erst hielt ich es für einen Hoffnungsschimmer, aber ich glaube mittlerweile, dass er mich auf diese Weise bestraft. Auf diesem Weg der Schande.
Dieses Mal um mein Auge ist aufgetaucht und seitdem stehe ich neben mir. Ich verliere die Kontrolle über meinen Willen. Mein Arm wurde mir genommen, weil ich nicht hart genug trainiert habe und zu schwach bin. Und die einzigen Freunde, die ich jemals hatte, werden mir entrissen. Und ich glaube, eure Strafe wird der Höhepunkt sein. Und dennoch habe ich eine Bitte an euch: Diejenigen, die mit mir gereist sind…ihr müsst mir versprechen, ihnen nichts zu tun. Dann erzähle ich euch alles.“
Sind wir allein in diesem Raum?
TONI: Ja! Ihr seid allein.
Als du über Nocturne redest und über deinen Arm und dass du nicht stark genug gewesen wärst und dass du Freunde hast, siehst du eine Veränderung in seinem Blick. Ein deutliches Interesse an dem, was du wohl durchgemacht hast. Er nickt vorsichtig.
FLEMMING: Kann ich ihm das Versprechen abnehmen?
*Würfelwurf: 9*
TONI: Du gehst davon aus, dass jemand von seinem Stand sein Wort halten würde. Auch wenn er nur genickt hat.
FLEMMING: Ich lege das rote Cape ab, lege es auf den Tisch zwischen uns.
*Ahri erzählt von den Geschehnissen der letzten Woche. Von der Fee Tara. Edward, dem Kitsune. Sretnik und seinem Leiden (der Vollendung und dass man sie aufhalten muss), dem Gremlin, dem Zirkus, der Nordkluft, dem Sturm, den Goblins, dem Feuer, Bergérn, Dismar, Sybille, dem Auftrag, meinem Mal, von meinen Aussetzern, der Puppenspielerin, der Prüfung, Volun, der Vision, Juur, den Auserwählten, den Kindern, der Wunde, meiner Glaubenskrise, Enrico und dass er den Mond kennt* (Ich erspare euch mal meine 20min Sprachnachricht ☠)
TONI: Während des gesamten Gesprächs meinst du immer wieder leichte Regungen im Gesicht deines Gegenübers zu sehen. Und erst, als du fertig bist mit deiner Geschichte, ergreift er wieder das Wort:
„Ich weiß, dass du kein Lügner bist, Ahriyoka. Dennoch: Verzeih mir, wenn ich dieser Geschichte ein wenig skeptisch gegenübertrete. Vielleicht sind es auch Dinge, die du nicht ganz verstanden hast und mir in einer Art und Weise wiedergibst, die für dich Sinn ergibt, aber Nocturne, Streiter des Volun, Feenlinge…
Über einen Streiter des Volun ist seit Jahrhunderten nicht mehr gesprochen worden, doch wenn dem wirklich so sein sollte und das, was du sagst, der Wahrheit entspricht…
Lass mich in deine Augen sehen.“
Er wird jetzt versuchen, in dich hineinzublicken. Im Prinzip deine Aura, deine innere Energie zu spüren und zu sehen, ob er irgendetwas wahrnehmen kann, was diese Erzählung von dir bestätigt. Gerade wenn du erzählst, dass du in dir eine Macht von Volun trägst oder Vytra oder was auch immer. Er wird versuchen, das zu bestätigen, was du gesagt hast. Doch musst du dich ihm gegenüber dafür natürlich auch öffnen. Die Frage ist, ob du das zulassen willst.
FLEMMING: „Ich weiß, es gibt für euch keinen Grund, mir zu glauben, aber es gibt auch für mich keinen Grund, euch anzulügen. Also tut, was ihr tun müsst, denn ich denke, hier ist etwas Großes im Gange und es betrifft ganz Vytra. Ich weiß nicht, ob wir dem allein gewachsen sind.“
Ich lasse es zu.
*Würfelwurf 12*
TONI: Er nähert sich und blickt dir tief in die Augen. Du hast das Gefühl, dass du dich für einen kurzen Moment völlig wehrlos öffnen musst und jede Verletzlichkeit, die du versuchst hinter einer Mauer zu verbergen, offenbaren musst. Du sitzt quasi völlig nackt vor ihm.
Es ist ein unerträgliches Gefühl. Gerade diese Art von Schande und Scham, die du die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt hast, ist auf jeden Fall in so einem Moment größer denn je. Du kannst aber erkennen, dass sich etwas in seinem Blick verändert, denn seine Augen öffnen sich weit.
FLEMMING: Wenn ich mich sowieso schon so nackig fühle, er Blickkontakt aufbaut und alles so offen ist, sage ich:
„Ich weiß nicht, wo ich damit hin soll. Mit diesem Gefühl. Der Liebe, die ich für ihn empfinde. Er ist weg und ich weiß nicht, wo ich sie “hinpacken” soll… Ich hab so lange gedacht, dass er mich hasst und dann ist er mir hinterher gesprungen in dieses Becken. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich an ihm gezweifelt habe.“
TONI: „Ich sehe in dir eine große Macht, Ahriyoka. Eine so große Macht, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Wenn du mir sagst, dass dies nur ein kleiner Teil von einem großen Ganzen ist, dann befürchte ich, dass ich dich nicht zurück nach Meru bringen kann. Du hast eine gewaltige Last auf deine Schultern genommen, als du diese Quelle berührt hast. Und was die Gefühle für deinen Bruder angeht…
Das sind Fragen, die ich dir nicht beantworten kann. Das ist etwas, an dem du wachsen musst. Etwas, das du mit dir führen musst.
Und dein Arm…
Nun lass es mich so sagen: Der Verlust eines Armes sollte einen Mihéndir nicht daran hindern, Perfektion zu erlangen. Also schlucke deine Tränen herunter und mache dich gefasst auf das, was vor dir liegt. Diese gewaltige Verantwortung in dir…
Ich beneide dich nicht darum.“
FLEMMING: „Bedeutet das, ich werde nicht verstoßen? Warum seid ihr so nachsichtig mit mir? Meintet ihr das mit dem neuen Weg der Mihéndir? Was habt ihr mit dieser Sybille Anderine zu tun? Und was bedeutet das für mich und meine Eltern?“
TONI: „Nein, du wirst nicht verstoßen, Ahriyoka. Aber verstehe doch: Dieses Licht in euch ist wie ein gewaltiges Leuchtfeuer, das unweigerlich Übel anlocken wird. Sie werden versuchen, euch auszuschalten, sich euch in den Weg zu stellen. Die Aufgabe, die ihr bekommen habt. Ich habe bereits viele große Schlachten geschlagen und Dinge erlebt, aber so etwas ist selbst mir nicht untergekommen.
Und gerade deswegen werde ich dir nicht helfen können. Das einzige was ich vermag zu tun ist, dich und deine Freunde für den Anfang ein wenig zu unterstützen. Außerdem werde ich vorerst Zuhause in Meru davon berichten, dass du unauffindbar gewesen bist. Niemand darf davon erfahren, Ahriyoka. Geht damit nicht hausieren! Erzählt das niemandem! Je mehr Leute davon wissen, desto größer ist die Gefahr, dass gewaltiges Übel euch auffinden wird.
Und was ich damit meine, dass die Mihéndir neue Wege einschlagen, ist, dass jeder einzelne Pfad eines Mihéndir von ihm selbst geebnet werden muss. Verstehst du das?
Deswegen kann ich dir auch nicht einfach eine Lösung präsentieren. Du musst sie selbst finden und daran wachsen. Und ich hoffe, dass ihr als Gruppe stark genug sein werdet, um das, was vor euch liegt, zu überstehen. Ich weiß, was ich tun werde, wenn ich nach Meru zurückkehre…
Es wird gewaltige Umschwünge auf Vytra geben, und wir…werden vorbereitet sein.“
An der Tür hinter euch klopft es und ein Alb tritt herein, der Atalus mit nach draußen nehmen möchte, da eine Person aus der Feste von Wallbruch vor Ort ist. Ein Kontakt von Sybille Anderine, der ihn zu sprechen wünscht. Atalus würde sich jetzt noch einmal einen letzten kurzen Moment mit dir nehmen, bevor das Gespräch mit dem Kontakt stattfindet. Du hast die Möglichkeit auf das einzugehen, was als letztes gesagt wurde.
FLEMMING: „Wer wird versuchen, uns auszuschalten? Und wenn ihr dieser Aufgabe nicht gewachsen seid, wie soll ich das schaffen? Ich...werde auf dem Weg eines Mihéndir wandern. Meinen eigenen Weg finden. Zur Perfektion heranwachsen. Dennoch solltet ihr wissen: Perfektion bedeutet für mich, dieses Übel aufzuhalten und ihn zu finden.
Denn am Ende meines Weges werde ich immer ihn sehen. Egal, was es mich kostet. Egal, wie lange es dauern wird.
Ich habe noch eine letzte Frage: Es…könnte sein, dass der Frühlingspunkt eine Rolle bei unserer Reise spielen wird. Die anderen sind darin involviert. Wie sollen wir Außenseitern den Einlass in unsere heilige Stadt gewähren?!“
TONI: „Ich wäre dieser Aufgabe allein dadurch nicht gewachsen, dass ich nicht dazu auserwählt wurde, sie zu erfüllen. Ich trage nicht in mir, was du und deine Gefährten in euch tragt. Dass ihr voneinander getrennt seid, könnte bereits eine große Gefahr für euch alle darstellen. Diese Macht in euch muss zusammengehalten werden!
Und wer versuchen wird, euch aufzuhalten, kann ich auch nicht sagen. Ich weiß nur, dass es höchstwahrscheinlich finstere Mächte jeglicher Art sein werden. Sobald jemand auch nur spürt, was ihr da in euch tragt, werden sie versuchen, es euch zu entreißen…oder es auszulöschen. Verstehst du, Ahriyoka?
Und wenn das deine Definition von Perfektion ist, dann sei es so. Ich bin nicht hier, um dir vorzuschreiben, was dein persönlicher Weg ist. Aber hoffen wir, dass ihr nicht in die heilige Stadt kommen müsst. Und wenn doch: Seid gewappnet! Ich weiß nicht, was das mit sich bringen würde und ich wage nicht, darüber nachzudenken.“
FLEMMING: Merke ich, ob er mir absichtlich Informationen vorenthält?
*Würfelwurf 8*
TONI: Das einzige, was du wahrnehmen kannst, ist das Bedauern in seinem Gesicht, als er dir mitteilt, dass er dir höchstwahrscheinlich nicht großartig helfen können wird und dass du auf einen Weg geschickt wirst, der große Schwierigkeiten mit sich bringt. Aber er ist dir gegenüber in keinem Fall feindlich gesinnt und die Art von Enttäuschung, die du am Anfang noch in seinem Blick gespürt hast, scheint einem Verständnis gewichen zu sein. Er verlässt den Raum.
FLEMMING: Ich binde das Cape wieder um. Ist irgendwas Interessantes im Raum?
*Würfelwurf 16*
Ich finde unter dem Tisch ein Level Up. 😂
TONI: Tatsache, du findest ein Level Up! Du wirst nächstes Mal Stufe 4 sein. Aber du bekommst das nur, weil alle anderen auch auf Stufe 4 sein werden. 😂
Wir müssen storytechnisch gucken, wie Ahri seinen Schlaghagel zurückgewinnt, weil ein Schlaghagel nicht automatisch bedeutet, dass du nur mit deinen Fäusten angreifen kannst. Du kannst treten, du kannst auch anderweitig einfach eine neue Art Kampfstil entwickeln, mit dem du diesen “Schlaghagel” durchführen kannst.
FLEMMING: Yeah! Es hagelt Kopfnüsse!
*Archetyptalent, Fertigkeitstalent, Mönchstalent (Stufe 4):*



TONI: Du siehst in dem Raum Karten an den Wänden und unterschiedliche Schreibutensilien. Unter anderem ein Logbuch, in dem wohl die Reise dieses Schiffes notiert wurde. Die künstlerischen Schnitzereien im Holz des Tisches und der Wände lassen dich ein Stück deiner Heimat fühlen, welches du seit über einem Jahr nicht mehr fühlen konntest.
FLEMMING: Kann ich einen schnellen Blick in das Logbuch werfen? Vorzugsweise so, dass ich gucke, dass niemand reinkommt.
TONI: Ahri ist ein Verbrecher geworden…
FLEMMING: Das ist der Einfluss der anderen…
*Würfelwurf 8*
TONI: Du greifst vorsichtig nach dem Logbuch und versuchst, ein paar der letzten Einträge zu lesen. Als die Tür sich öffnet, was tust du? Das einzige, was du erhaschen konntest, waren die Wörter "der Kaiser".
FLEMMING: Ich lehne mich gegen die Tischkante, halte das Buch in der Hand und blättere weiter. Fast schon dreist. Ich weiß ja gar nicht, ob ich das nicht darf. Etwas gelangweilt, als würde mich der Inhalt gar nicht interessieren und als hätte ich nur nach einem Zeitvertreib gesucht. Und ich konzentriere mich natürlich auf die Kaiser-Sache beim Weitergucken.
TONI: Würfel mal, ob du deine Aufregung verbergen kannst.
FLEMMING: *Würfelwurf 14*
TONI: Als du langsam den Blick hebst und siehst, wie die Tür sich geöffnet hat, aber niemand im Türrahmen steht, spürst du plötzlich eine eiskalte Präsenz hinter dir und wie sich langsam ein schwerer Griff in deiner Schulter niederlässt. Auf der anderen Seite deines Kopfes macht sich Atalus bemerkbar und sagt: „Ich hatte dir mehr zugetraut als fehlende Disziplin und Dummheit.“
FLEMMING: Ich versuche weiterhin zu verbergen, dass mir der Arsch gerade auf Grundeis geht und sage: „Dummheit ist zu glauben, genug zu wissen. Wenn ich eins gelernt habe, dann das!“
TONI: „Was für eine Respektlosigkeit du dir anmaßt. In einem Jahr hast du so viel von dem verloren, was dir beigebracht wurde. Dein Vater war wohl nicht streng genug zu dir! Hüte dich vor dem, was du in Zukunft tust und jetzt raus mit dir. Sybille Anderine hat einen Gefallen eingefordert. Du kannst von Glück sprechen, dass sich das mit meinen eigenen Interessen kreuzt.“
Er zieht dich von dem Stuhl hoch und drückt dich unangenehm aus dem Raum hinaus, raus aufs Deck. Du siehst, dass der Himmel mittlerweile wolkenbedeckt ist und der Wind an Geschwindigkeit zugenommen hat. Du hast das Gefühl, als könnte ein Sturm aufziehen. Du verbringst noch ein klein wenig Zeit auf dem Schiff. Möchtest du dir etwas genauer ansehen? Worauf lenkst du dein Augenmerk?
FLEMMING: Ich würde die Alben beobachten…herausfinden wollen, was deren Mission überhaupt ist und was die hier machen. Also eher auf dem Schiff gucken.
TONI: Du stehst unter Beobachtung und merkst, dass die Stimmung angespannt ist. Als du zum ersten Mal ein leichtes Ziehen in deinem rechten Arm spürst.
FLEMMING: Mein rechter Arm ist ab
TONI: Ja. Du spürst ihn. Oder glaubst es zumindest. Phantomschmerzen könnten es sein. Der Schmerz zieht sich hoch zu deiner Schulter. Langsam in deinen Hals. Wie eine wandernde Spinne, die mit jedem Aufsetzen ihrer Beine Nadelstiche verursacht.
FLEMMING: Ich versuche den Schmerz runterzuschlucken.
*Würfelwurf 17*
TONI: Du schaffst es, diesen gewaltigen Schmerz von dir wegzudrücken. Aber ein unangenehmes Gefühl, als ob jemand...sich an dir zu schaffen macht, macht sich in dir breit. Und es dauert nicht lange, bis Atalus zu dir kommt und sich deiner annimmt. Im Inneren der Stadt scheint eine große Gefahr. Atalus macht sich auf, dich zur Feste zu begleiten mit einer Eskorte aus Mihéndir, die euch währenddessen unterstützen sollen.