Wie die Zeit vergeht. Schon sind wir im Februar angekommen.
Sonst habe ich den Januar als den längsten Monat des Jahres empfunden. Dieses Jahr raste er an mir vorbei.
Vielleicht lag das auch daran, dass es in meinem Privatleben drunter und drüber ging. Erst der Unfall meines geliebten Vaters, dann die Nachricht seines Todes.
Die Trauer wird mich wohl noch eine sehr lange Zeit begleiten. Unterdessen gab und gibt es eine enorme Menge an Bürokratie zu bewältigen. Daraus habe ich gelernt, dass ich für meine Mitmenschen alles an Unterlagen beisammen halte. So haben sie es leichter, falls mir etwas unerwartet zustoßen sollte.
Man weiß ja nie …
Trotz alldem habe ich mich in die Arbeit gestürzt. Eine gute Ablenkung, obwohl die Konzentration in Mitleidenschaft gezogen wird. Alles fällt mir derzeit schwer.
Jedenfalls habe ich diesen Monat nicht viel, über das ich euch berichten kann.
Schreibprojekt 1 - der Spanienurlaub
Status: In Arbeit. Ich habe einige tausend Wörter geschrieben und es hagelt weiterhin – meiner Meinung nach – gute Ideen.
Ich schreibe die Rohfassung aus der Ich-Perspektive, damit ich ein besseres Gefühl für den Hauptprotagonisten habe. Später werde ich den Entwurf wahrscheinlich aus der Erzählerperspektive schreiben. Das ist zwar noch nicht in Stein gemeißelt, bietet aber eine Menge an neuen Möglichkeiten für die Protagonisten und Ereignisse.
Schreibprojekt 2 - der animalische Roman
Status: Wird aktuell in meinen Kopf ausgearbeitet und es werden fleißig Notizen gesammelt. An Humor wird es nicht mangeln.
Ein kleines Problemchen …
… hat sich in meinem Autorenleben eingeschlichen.
Das Lektorat/Korrektorat meines Vertrauens ist wie vom Erdboden verschluckt. Seit einigen Monaten versuche ich Kontakt aufzunehmen, erhalte leider keine Rückmeldung.
Ich hoffe, meine Lektorin ist wohlauf und meldet sich in Kürze bei mir. Ich bin ja kein Unmensch, habe ein großes Herz und viel Verständnis für so ziemlich alles. Jeder kann mal eine schlechte Zeit, eine Krankheit oder eine besonders blöde Lebenssituation haben. Auch schlimmeres ist möglich, was ich natürlich nicht hoffe.
Was ich nur nicht mag ist, wenn man mich – wie sagt man heutzutage? – ghostet, also meine Nachrichten ignoriert.
Es wäre wirklich schade, wenn ich mir ein neues Lektorat suchen müsste, da ich bisher eine besonders gute Zusammenarbeit hatte. Da stimmt einfach die Chemie. Das findet man nicht einfach so.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, freue mich, wenn es ihr gut geht.
Ende Gelände
Über Kommentare. Meinungen oder einen freundlichen Austausch freue ich mich immer. Auch über Ideen oder ernst gemeinte Vorschläge.
Wir lesen uns schon bald wieder.
Liebe Grüße
Euer Tino Dietrich