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Hallo zusammen,

der November ist dieses Jahr der Monat der Kontraste, was das Wetter angeht. Tagelanger Dauerregen wich zunächst einer Art Frühling im Herbst mit Temperaturen von 20 Grad und mehr, aber dieser Episode folgte dann ein Temperatursturz bis in den Frostbereich. Der berühmte Beginn von Heinrich Heines "Deutschland, ein Wintermärchen" - “Im traurigen Monat November war's, Die Tage wurden trüber”- traf bisher auf den November also nur teilweise zu.

Nicht zuletzt deshalb kamen in den letzten Wochen so einige Wanderungen zusammen, und aus einer dieser Wanderungen entstand auch eine neue Podcast-Episode.

Herbstliche Grüße

Torsten Wirschum

AUF DEM RHEINBURGENWEG VON KOBLENZ NACH RHENS

leicht ansteigender Weg an herbstlich blühenden Bäumen vorüber (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Zu dieser Wanderung gibt es auch eine Podcast-Episode

https://podcasta26deb.podigee.io/51-neue-episode (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Gehen, zu Fuß unterwegs zu sein, ist ein Stück Freiheit. Im Grunde benötige ich dafür zunächst einmal kaum mehr als Kleidung, etwas zu trinken und einen Weg. Ich bin frei, mir jede denkbare Himmelsrichtung auszusuchen, vieles der Regie des Zufalls zu überlassen, und die Tour beginnen und enden zu lassen, wo ich will. Selbst wenn ich vorher einen bestimmten Zielort wähle, zwingt mich wenig bis nichts, diesen Zielort unbedingt auch erreichen zu müssen.

Bei meiner Wanderung von Dorf im Warndt in die Weltkulturerbe-Stadt Völklingen war Völklingen allerdings von Beginn an mein Ziel, und ich kam diesmal ohne nennenswerte Umwege aus.

schmaler Pfad zwischen Herbstbäumen hindurch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Wie gewohnt zum Abschluss ein Zitat, diesmal von Hermann Löns aus seinem Gedicht “November” (1890)

Um meine Stiefel rauscht das Leub

Der nackten Waldesriesen,

Ein graues, trübes Schummerlicht

Umdüstert Wald und Wiesen.

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