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artechock 12.–18.02.2026

An diesem Donnerstag beginnt die 76. Berlinale. Die Reizwörter vorab: Eisplatten, Stars, Filmbooster, Spielstätten, Kino-Leerstand, failed city. Wir berichten in der kommenden Woche täglich über Filme und Ereignisse und beginnen mit einem Blick in die Retro: Lost in the 90s. Das Festival in Rotterdam Ende Januar ist für viele Berlinale-Fahrer nicht in den Kalender zu schieben;dabei zeigt es überzeugend, wie Festivalmachen jenseits der medialen Aufregung funktionieren kann. Wir berichten außerdem über aktuelle Filmen und rücken die Jubelbotschaften aus der deutschen Filmbranche zurecht.

76. Berlinale:

Neue Kritiken:

  • Crime 101 (Si apre in una nuova finestra) (GB/USA 2025)
    Heist ohne These: Bart Layton vertraut dem Genre, seinen Schauspielern und dem Vergnügen – und findet darin eine Freiheit, die dem zeitgenössischen Kino fast abhandengekommen ist – Kritik von Axel Timo Purr

  • Once Upon a Time in Gaza (Si apre in una nuova finestra) (Palästina/F/P/D/GB/Q 2025)
    Komik im Ausnahmezustand: Mit bitterem Humor und selbstreflexiven Brüchen analysieren die Nasser-Brüder Macht, Korruption und filmische Verführung in Gaza – Kritik von Axel Timo Purr

  • Wuthering Heights – Sturmhöhe (Si apre in una nuova finestra) (GB/USA 2025)
    Sturm im Instagram-Glas: Emerald Fennell übersetzt Emily Brontës Klassiker in die Bildsprache zeitgenössischer Dark Romance. Was Modernisierung sein will, entpuppt sich als ästhetische und inhaltliche Verharmlosung sozialer und emotionaler Gewalt – von Axel Timo Purr
    Die neue Lust am Schund: Emerald Fennell hat schon jetzt einen der wohl umstrittensten Mainstream-Filme des Jahres gedreht. Der Kitsch ist dabei weniger Makel, sondern die eigentliche Sensation – von Janick Nolting

55. IFF Rotterdam:

Woche der Kritik:

Cinema Moralia:

Videokritik:

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