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Drei Gedanken zum Play-off-Tag (24.3.26)

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.

Die Ergebnisse von Dienstag, 24. März:
DEL-Viertelfinale:
Straubing Tigers - Eisbären Berlin 5:1 (Serie: 1:0)
EHC RB München - ERC Ingolstadt 5:6 (Serie: 0:1)

1. Schnell, schneller, Straubing

Die Straubing Tigers überrollten die Eisbären Berlin beim 5:1-Heimsieg im ersten Viertelfinale. Bild: City-Press

Ins Marketing wird Craig Woodcroft wohl nicht mehr wechseln. Denn euphorisch etwas zu verkaufen, ist nicht gerade die Stärke des Straubinger Trainers. Natürlich war das gerade mal das erste Spiel einer Play-off-Serie, da will man nicht zu sehr aus dem Sattel gehen, aber nach diesem Auftakt am Magentasport-Mikrofon lediglich von einem „guten Start“ zu sprechen, ist schon etwas sehr wenig. Es war ein überragender Start, sogar ein historischer. Noch nie führte eine Mannschaft in den DEL-Play-offs nach 117 Sekunden bereits mit 3:0.

Wir haben uns aber nicht nur deswegen für diese Überschrift entschieden. Denn Straubing war nicht bloß schnell, was das Toreschießen angeht. Straubing bewegte Beine und Puck enorm schnell. Wie die Tigers regelmäßig durchs Mitteleis flogen und vorne rein kamen, überforderte die Berliner komplett. Allein im ersten Drittel hätten noch weitere Tore fallen können, immer wieder kamen die Straubinger in durch ihr Tempo und ihre schnellen Pässe in gute Abschlusspositionen.

Trotzdem hat Craig Woodcroft grundsätzlich recht mit seiner Zurückhaltung. Denn bekanntlich ist es ja egal, wie man in den Play-offs ein Spiel gewinnt oder verliert. Und sollten die Eisbären am Freitag zurückschlagen, spielt der Charakter des ersten Spiels keine Rolle mehr. Um das zu schaffen, brauchen sie aber dringend eine Lösung gegen das Tempo der Tigers. Sie müssen sie schon in der neutralen Zone verlangsamen, sonst werden sie gleich noch mal überrannt.

2. Es spratzelt

„Zeichen setzen“ oder Frustabbau? Yannick Veilleux (l.) prügelt sich mit Adrian Klein.

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