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Spenden helfen zu helfen

Liebe Mitglieder der CarlL-Community,

ihr hattet darüber abgestimmt, wer den Erlös aus der Benefiz-AdventsCARLLender-Aktion in Höhe von 2000 Euro erhalten soll. Zwei der drei ausgewählten Empfänger haben das Geld mittlerweile erhalten - und sich sehr darüber gefreut.

Ein neuer Spielplatz für krebskranke Kinder

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro erhielt Silvia Lott, stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises für Tumor- und leukämiekranke Kinder an der Uniklinik Ulm, von CarlL-Initiator Reiner Schick. „Unser wichtigstes Projekt ist im Moment der Spielplatz auf dem Klinikgelände“, sagte die Achstetterin, die den Verein zur Unterstützung erkrankter Kinder und deren Familien im Jahr 1984 mitgegründet hat. Besagter Spielplatz wurde vor rund 20 Jahren errichtet und ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. „Wir möchten komplett neue Geräte aufstellen“, sagt Silvia Lott.

Und sie erklärt, wie wichtig der Spielplatz ist: „Die an Krebs erkrankten Kinder sind sehr dankbar, wenn sie ihr Zimmer und das Klinikgebäude ab und zu verlassen können und auf dem Spielplatz etwas Abwechslung finden. Aber sie können nicht auf öffentlichen Plätzen spielen wegen der Infektionsgefahr. Deshalb benötigen sie eine eigene Anlage, auf der sie miteinander oder mit ihren Geschwistern spielen können.“

Die 500 Euro sind daher ein willkommener Beitrag für die Instandsetzung des Spielplatzes.

Vielfältige Angebote

Auch künftig freut sich der Förderkreis über jede finanzielle Unterstützung für seine vielfältigen Angebote. Dazu gehören unter anderem eine Musik- und eine Maltherapie für die erkrankten Kinder, die Aktion Wunschbox, die Kinderbetreuung in der „Sternschnuppe“, die Erholungseinrichtung „Auszeit“ im Allgäu und nicht zuletzt der Unterhalt der beiden Elternhäuser. Hier finden Familien mit schwerkranken Kindern ein Zuhause auf Zeit und haben die Möglichkeit, ein Familienleben auch während der Behandlungen ihres Kindes zu zelebrieren.

Ein Sprachassistent und ein großer Bildschirm für den Digitaltreff Ü55

Ebenfalls über eine Spende in Höhe von 500 Euro freut man sich beim Digitaltreff Ü55 der Stadt Laupheim. Das Angebot wurde vor knapp drei Jahren eingerichtet - initiiert von Hermann Manne vom städtischen Sozialamt, Klaus-Peter Klingler und Walter Kunzmann. Mittlerweile vier "Digitalmentoren " - alle älter als 55 Jahre - bringen Seniorinnen und Seniorin die Chancen und Gefahren des Umgangs mit digitalen Medien näher. "Wir haben mit 25 Teilnehmenden angefangen. Viele davon sind heute noch dabei, weil die Digitalisierung ständig fortschreitet. Insgesamt haben wir schon 50 Personen durch die digitale Welt geführt", berichtete Walter Kunzmann bei der Übergabe des symbolischen Schecks im städtischen Begegnungscafé in der Mittelstraße 49.

Dort fand gerade einer der Digitaltreffs statt, die alle zwei Wochen montags von 14 bis 16 Uhr angeboten werden. Mit dabei waren auch die ersten Mitglieder einer neuen Anfängergruppe, die im Februar gestartet wurde. "Die Gruppe füllt sich langsam, aber man kann sich noch anmelden", sagte Kunzmann.

Wie “Helene Wischer” im Alltag hilft

Hauptthema der Treffs ist die Frage: Wie und wofür kann ich mein Smartphone nutzen? Denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, die weit über das Telefonieren oder Austauschen von WhatsApp-Nachrichten hinaus gehen - dazu zählen digitales Einkaufen und Bezahlen, die Steuerung des Hörgeräts oder des heimischen Saugroboters. Einen solchen gibt es auch im Begegnungscafé und trägt den witzigen Namen "Helene Wischer". Damit wird demonstriert, wie mit Hilfe des Smartphones und moderner Technik der Alltag erleichtert werden kann.

Viele der Anwendungen sind für die Teilnehmenden Neuland, deshalb nehmen sich die Digitalmentoren viel Zeit für Erklärungen und Veranschaulichungen. So wandert an jenem Nachmittag ein USB-Adapter durch die Reihen im voll besetzten Begegnungscafé, und Kunzmann und seine Mitstreiter demonstrieren, wie man das Smartphone so einstellen kann, dass es beim Eingang eines Anrufs nicht nur klingelt oder vibriert, sondern auch Blitze von sich gibt.

"Viele ältere Menschen haben Berührungsängste mit der digitalen Technik. Wir versuchen diese Ängste abzubauen", weiß Kunzmann. Deshalb wurde im Kreis Biberach das Netzwerk Digitalisierung eingerichtet, dem verschiedene Player angehören. "So bekommen wir mit Unterstützung der Diakonie und der Caritas Broschüren oder Schulungen für Digitalmentoren, und auch mit der Stadt Laupheim gibt es gemeinsame Aktionen. Am 2. März halte ich zum Beispiel einen Vortrag über E-Rezepte und die elektronische Patientenakte", erklärt Walter Kunzmann.

Mit den 500 Euro des AdventsCARLLenders möchte der Digitaltreff einen Sprachassistenten und vielleicht einen größeren Monitor anschaffen, über den sich zum Beispiel der Smartphone-Bildschirm für alle Teilnehmenden gut sichtbar wiederspiegeln lässt.

Wer am Digitaltreff Ü55 teilnehmen möchte, kann sich per Mail an Hermann.Manne@laupheim.de (Si apre in una nuova finestra) oder an Walter.Kunzmann@laupheim.de (Si apre in una nuova finestra) anmelden oder informieren.

Die dritte Übergabe verzögert sich

Eine weitere Spende steht noch aus: Die Übergabe der 1000 Euro an den 15 Monate alten Leon aus dem Raum Laupheim, der an einer schweren neurologischen und muskulären Erkrankung leidet, verzögert sich aktuell noch, soll aber so bald wie möglich erfolgen.

Wir werden über den Newsletter und auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram) darüber berichten.

Euer Reiner Schick, Initiator von CarlL