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#161: Die Münchner Masche

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Adele Spitzeder hat Geldnot. Deshalb eröffnet sie in München im 19. Jahrhundert erstmal eine Bank. Denn sie hat eine Idee: Spitzeder verspricht ihren Kund:innen ganze 10% Zinsen. Diese Renditen zahlt Spitzeder aber nur mit dem Geld neuer Kund:innen. Damit erfindet sie mal eben das klassische Ponzi-Scheme. Ihr Angebot verbreitet sich schnell, vor allem unter der armen Bevölkerung, die Spitzeder blind vertraut. Berge an Geldsäcken türmen sich in ihrem Haus, während sie ohne jede Buchführung arbeitet. Als der Staat 3 Jahre später eingreift, fordern Tausende gleichzeitig ihr Geld zurück. Und Adele Spitzeders System bricht zusammen.

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