Fünf Jahre nach den Ereignissen auf Isla Nublar im Vorgängerfilm leben Dinosaurier nur noch in isolierten äquatorialen Gebieten, die die Menschen aus Sicherheitsgründen für gewöhnlich meiden. Ein Team aus Abenteurern unter der Führung von Zora Bennett begibt sich dennoch in geheimer Mission in die Dino-Gebiete, um genetisches Material von den größten Dinosauriern zu Land, zu Wasser und in der Luft zu gewinnen, welches ihr Auftraggeber, ein gieriger Pharmakonzern, zur Entwicklung eines Heilmittels gegen Herzkrankheiten benötigt. Doch unerwartet trifft die Gruppe auf eine gestrandete Familie, deren Boot von Wassersauriern zerstört wurde. Gemeinsam finden sie sich auf einer verbotenen Insel wieder, auf der einst die Jurassic-Park-Wissenschaftsabteilung wilde Kreuzungsexperimente durchführte. Dort wurde an einem so genannten "D-Rex" geforscht; das ist kein Schuldirektor, wie ich anfangs dachte, sondern ein anderes schreckliches Monster: eine Chimäre aus Tyrannosaurus Rex, dem Alien und dem Rancor aus Star Wars. In dieser gemeingefährlichen Umgebung versucht nun die Gruppe zu überleben und eine Möglichkeit zu finden, heil die Insel wieder zu verlassen.
Nach dem eher drögen und platten Jurassic World: Ein neues Zeitalter (2022) ist Gareth Edwards Jurassic World: Die Wiedergeburt mit Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey in den Hauptrollen wieder besser. Der für Monsters (2010), Star Wars: Rogue One (2016) und Godzilla (2014) bekannte Regisseur schafft es, einen spannenden Film abzuliefern - zwar mit den altbekannten Elementen, aber immerhin. Ich bin ein Monsterinselfan, daher konnte mich der Fantasy-Abenteuerfilm aus dem Jahr 2025 gut unterhalten. Wir sehen hier nicht wirklich viel Neues und den seltsamen "D-Rex" hätte ich nicht gebraucht, aber insgesamt gesehen vermochte mich das Werk zu fesseln. Am besten gefiel mir der kleine Dino Dolores, der sich mit einem Kind aus der Gruppe anfreundet.
Ich war kürzlich in einem Spielzeuggeschäft. Dort quollen die Regale über mit Jurassic World-Spielsachen. Obwohl der Film am Ende eine antikapitalistische Message hat, muss man sich die Frage stellen, ob Jurassic World: Die Wiedergeburt eigentlich nicht nur ein Marketingfilm oder eine zweistundenlange Werbung ist, um Spielzeug und Merchandise-Artikel zu verkaufen. Aber das muss man sich heute ja bei allen großen Franchise-Filmen fragen.
https://www.imdb.com/de/title/tt31036941/ (Si apre in una nuova finestra)