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Fairplay 153 – Rezension: Life of the Amazonia

Dschungelbau zum Wohlfühlen

Es hämmert der Specht, es quakt der Frosch, es brüllt der Affe. Und faucht da nicht auch ein Jaguar? Wir sind im Amazonas-Dschungel, beziehungsweise dort, wo einmal ein solcher wachsen soll: Mit Urwald, Sümpfen und Wasserläufen, in dem Bäume und Wasserpflanzen gedeihen. Und natürlich mit allerlei Getier, das viele Ansprüche an den Lebensraum stellt. Wir wissen ja: Ein Dschungel ist ein sensibles Biotop.

Ach ja, die Tierchen… Wollte Autor Jamie Bloom einfach ganz viele hübsche Holztiere auf den Spieletisch bringen? Das ist ihm gut gelungen, denn LIFE OF THE AMAZONIA ist einfach nur schön. Nicht nur wegen der Holztiere, sondern auch wegen des schönen pappegewordenen Materi­als: Gebrauchte Rohstoffe landen nicht auf einem schnöden Haufen, sondern in einem kleinen Boot; die Zählleisten sind in Form eines Wasserfalls gestaltet. Und die Ressourcen liegen in verschließbaren Boxen – die aber nicht ganz überzeugen, denn die Pappe ist dünn, und feine Teile knicken leicht.

Ich gestehe, ich habe das Spiel spontan auf den Ratinger Spieletagen gekauft, allein wie es dort auf dem Spieltisch präsidierte. Auch meine Spielerunden sind in den Bann geschlagen, kein Titel wurde zuletzt öfter nachgefragt.

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