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Zu viele Dinge, zu viele Entscheidungen: Warum Eltern erschöpft sind

Wir haben mehr als alle Generationen vor uns. Mehr Dinge, mehr Informationen, mehr Möglichkeiten. Und doch fühlen sich viele Eltern dauerhaft erschöpft. Ein Blick darauf, was dieses ‚Mehr‘ im Alltag wirklich bedeutet.

Eine volle Mülltonne mit der Aufschrift "happy days"

Es ist 21.00 Uhr. Andrea und Stefan lassen sich erschöpft aufs Sofa fallen – zwischen Kinderbücher, Playmobil, Spielautos und die Murmelbahn.

“Schade, dass es mit der Aufräumparty (Si apre in una nuova finestra) heute nicht geklappt hat”, seufzt Stefan und zieht ein Bilderbuch unter seinem Bein hervor.

“Ja, das ist immer schwierig, wenn wir so spät nach Hause kommen und alle k. o. sind.” Andrea greift nach ihrem Handy.

„Ich muss noch in die Elterngruppe schreiben, was wir morgen mitbringen. Und wegen der Besprechung am Freitag habe ich mich auch noch nicht zurückgemeldet."

„Stimmt", fällt Stefan ein, „ich muss noch Bescheid geben, dass ich mit Ben beim Turnier dabei bin."

Beide sitzen nebeneinander. Gähnen. Schreiben.

„Ist das eigentlich normal?", fragt Stefan schließlich, die Augen geschlossen, den Kopf nach hinten gelehnt. „Dass das Leben so voll ist?"

Argomento Familienkultur

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