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Yama und Niyama

Aus meinem Yogaurlaub auf Kreta habe ich etwas mitgebracht, das mich nicht mehr loslässt. Wir haben dort Ashtanga praktiziert – und ich sage “wir”, weil es sich tatsächlich so angefühlt hat: gemeinsam, getragen, mit einer Lehrerin, die uns nicht nur bewegt, sondern auch gedanklich weitergebracht hat.

Eines davon möchte ich heute mit euch teilen.

Das zentrale Ziel im klassischen Yoga ist ein stiller, klarer Geist. Nicht der Körper steht im Mittelpunkt – sondern die Fähigkeit, mentale Bewegungen zur Ruhe zu bringen. Das hat mich überrascht. Und gleichzeitig fand ich es einleuchtend.

Yama und Niyama bilden die ethische und moralische Grundlage der klassischen Yogaphilosophie – die ersten beiden Stufen des achtfachen Pfades nach dem Weisen Patanjali. Klingt erstmal abstrakt, ist es aber nicht.

Einfach ausgedrückt: Die Yamas regeln den Umgang mit der Außenwelt. Die Niyamas den Umgang mit dir selbst.

Argomento Leichter Leben

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