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Monatsfavoriten im Mai

Wir haben den letzten Freitag im Monat und das bedeutet: Es gibt meine nächsten Monatsfavoriten. Heute teile ich 6 Dinge, über die ich mir in diesem Monate Gedanken gemacht habe.
  1. Ich möchte nicht mehr Minimalistisch reisen.

Ich habe mir selber jahrelang bewiesen, dass ich es kann, mit wenig Gepäck zu reisen.

Aber jetzt? Jetzt habe ich keine Lust mehr darauf!

Das Ding ist: Ich brauche so viele Badezimmer-Artikel, im Sommer auch noch jede Menge Sonnencreme und After-Sun, und nein, ich möchte nicht darauf verzichten. Ich brauche meine Spülung, den Fußbalsam und all die anderen Artikel, die einen Großteil des Gewichts im Koffer ausmachen.

Ich bin auch glücklicher, wenn ich vier Bücher für eine Woche im Gepäck habe, so wie ein Extra-Handtuch. Ich hab eh für einen Koffer bezahlt. Warum soll ich dann einen kleinen nehmen?

Keine Ahnung, ob es die rebellischen Wechseljahre sind oder die Tatsache, dass ich nach 26 Jahren an keine Kinder mehr denken muss, aber ich genieße es, so aus den vollen zu schöpfen und einfach einzupacken, worauf ICH Lust habe. Ganz ohne Verzicht.

  1. Es geht um Energie.

Auf meiner Zugfahrt zum Flughafen habe ich mich zu sieben oder acht Frauen gesetzt, denen ein gemeinsames Wochenende bevor stand. Alkohol sollte eindeutig mit im Spiel sein. Die Frauen waren Anfang, Mitte 30 und hatten einiges, über das sie sich lautstark austauschen konnten. Was mir nebenbei auffiel war, dass sie alle sehr ähnlich gekleidet waren.

Als sie zwei Haltestellen vor mir ausstiegen war ich tatsächlich erleichtert und hatte den Gedanken, dass solche Gruppenreisen mein persönlicher Alptraum sind.

Wenige Tage später haben vier dänische Frauen an einer der abendlichen Yogastunden auf Kreta mitgemacht. Sie waren gut 10 Jahre älter als ich, aber OH WOW hatten die eine tolle Energie. Jede sah auf ihre ganz besondere weise schön aus. Eine davon hat mich besonders begeistert und ich hätte sie fast gefragt, wo sie ihre tolle Hose herhat. Das hat nur leider nicht zum After-Yoga-Vibe gepasst.

Nach dieser Beobachtung war mir klar: Es geht nicht um Gruppen an sich, vor denen ich zurückschrecke, es geht einzig und allein um die Energie. Und da bevorzuge ich - in diesem Fall - eindeutig die der reiferen Frauen.

Passend dazu, eine Empfehlung! Eine großartige Zeitschrift, ganz ohne Werbung und mit vielen interessanten Artikeln. Bin mir nicht sicher, wo es die zu kaufen gibt. Ich hab einfach direkt ein Abo abgeschlossen, um dieses Projekt zu unterstützen.

  1. Geister aus der Vergangenheit bedeuten selten etwas Gutes.

Deshalb: Lass den Sturm vorüber ziehen!

  1. Du kannst nicht zu viel Geld ausgeben, wenn es Deinem Wohlbefinden dient.

In den vergangenen Wochen stand mein Wohlbefinden für mich an erster Stelle und so habe ich hemmungslos drei Ganzkörpermassagen und eine Fußreflexzonenmassage gebucht.

Argomento Persönliches

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