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Schluss mit ruinöser Empathie!

In „Sent from my wheelchair“ schreibe ich über meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und über das, was Barrierefreiheit voranbringt (oder ausbremst).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

Freiwilligkeit ist ja eine schöne Sache. Meistens. Nicht aber, wenn es um unser Recht auf Teilhabe geht! Ihr ahnt schon, worum es geht: Die BGG-Reform (Si apre in una nuova finestra).

Diese Woche habe ich mich dazu noch mal ausführlich in der Frankfurter Rundschau (Si apre in una nuova finestra) geäußert. Insbesondere zu einer Taktik, die ich gerne als ruinöse Empathie bezeichne (Si apre in una nuova finestra).

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Ruinöse Empathie ist für mich, wenn jemand Mitgefühl für ein Problem äußert und dann schnell das Thema wechselt, anstatt das Problem zu lösen. „Och, das ist aber schlimm, aber da können wir leider nichts machen.“ Ruinöse Empathie wird heute gerne kombiniert mit dem Totschlag-Argument, sparen zu müssen.

Die neuerliche Belastungs-Rhetorik (Si apre in una nuova finestra) des Bundeskanzlers schlägt tief in dieselbe Kerbe. Auch sie dient dem Ansinnen, das Thema Inklusion ad acta zu legen.

Sehr belastend kam diese Woche auch eine weitere höchst fragwürdige Merz-Ansage (Si apre in una nuova finestra)daher: 80 % der hier lebenden Syrer*innen sollen schon bald in „ihr“ Land „zurückkehren“. Eine sehr belastende Vision nicht nur für unsere aus Syrien stammenden Mitbürger*innen, sondern unter Umständen auch für unser schwer angeschlagenes Gesundheitssystem (Si apre in una nuova finestra): Viele darin beschäftigte Fachkräfte, z. B. Ärzt*innen oder Pflegekräfte, stammen nämlich aus Syrien. Und was für unser Land eigentlich gewonnen wäre, wenn diese Abschiebefantasien wahr werden, bleibt wohl das Geheimnis von Friedrich Merz – wenn wir es ihm lassen.

Liebe Grüße
Euer Raul

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⭐Aus meiner Welt

Veranstaltungen von JOBinklusive (Si apre in una nuova finestra)

„Es ist empowered, sich selbst in der Politik und in den Parlamenten repräsentiert zu sehen.“ Im Gespräch mit Grünen-Politikerin Nyke Slawik (Si apre in una nuova finestra)

Auf diesem Selfie ist Nyke Slawik mit einem Bubble Gum Durstlöscher zu sehen der den Mund verdeckt. Im Hintergrund ist blauer Himmel und Wolken zu sehen. (Si apre in una nuova finestra)

Als eine der ersten offen trans lebenden Politiker*innen sitzt Nyke Slawik seit 2021 im Deutschen Bundestag. Zur Politik kam die Grünen-Abgeordnete über Klima- und Verkehrsthemen in ihrer Heimatstadt Leverkusen. Mit unserer Redakteurin Carolin Schmidt spricht sie unter anderem über fehlende Perspektiven in der Verkehrspolitik, psychische Gesundheit und warum Politik vielfältig sein muss.

DNN-Podcast: Demokratie – Nicht ohne uns! (LIVE von der Leipziger Buchmesse 2026) (Si apre in una nuova finestra)

Raúl Krauthausen, Karina Sturm, Arne Semsrott und Jonas Karpa sitzen auf einer Bühne der Leipziger Buchmesse und halten Mikrofone in der Hand. (Si apre in una nuova finestra)

In Folge 73 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen live von der Leipziger Buchmesse 2026 mit dem Aktivisten, Journalisten und Politikwissenschaftler Arne Semsrott über die Frage: Was hat Demokratie eigentlich mit Inklusion zu tun – und warum funktioniert das eine nicht ohne das andere?

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Tag der Leichten Sprache am 28. Mai (Si apre in una nuova finestra)

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Am 28. Mai findet in Hamburg-Barmbek eine inklusive Straßen-Aktion zum Tag der Leichten Sprache statt. Die Organisator:innen wollen sichtbar, laut und leicht verständlich für mehr Leichte Sprache eintreten und laden alle ein, spontan mitzumachen. Nach der Aktion gibt es eine Lese-Runde in der Bücherhalle Barmbek.

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Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

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Einladung zum Inklusionsempfang von Katrin Langensiepen (Si apre in una nuova finestra) (katrin-langensiepen.eu (Si apre in una nuova finestra))

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Mit einem Inklusionsempfang am Freitag, 29. Mai 2026, im Gartensaal in Hannover sollen Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für Inklusion und Vielfalt geschaffen werden.

Bildung und Arbeit

Arbeitsmarkt: Viele DAX-Konzerne tun zu wenig für Inklusion (Si apre in una nuova finestra) (tagesschau.de (Si apre in una nuova finestra))

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Arbeitgeber müssen fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder gleichgestellten Beschäftigten besetzen. Doch viele Unternehmen bleiben unter diese Vorgabe und zahlen stattdessen eine Ausgleichsabgabe.

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Jugendstudie: „Mit Protest hat das nichts mehr zu tun“ (Si apre in una nuova finestra) (zeit.de (Si apre in una nuova finestra))

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Die junge Generation ist frustriert, zieht sich zurück und die AfD gilt vielen als normal: Das zeigt eine neue Studie. Und: Jede*r Fünfte plant, auszuwandern.

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Long Covid & ME/CFS – Blackbox der Pandemie (Si apre in una nuova finestra) (zdf.de (Si apre in una nuova finestra))

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Die Pandemie ist für die meisten vorbei, aber für über Hunderttausende in Deutschland ist sie es nicht. Sie leiden unter den Spätfolgen ihrer Corona-Infektion.

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Bremen plant größere Wohnheime – Martinsclub warnt vor Exklusion (Si apre in una nuova finestra) (kreiszeitung.de (Si apre in una nuova finestra))

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Bis zu 80 statt bislang 24 Plätze in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. So steht es in Plänen des Landes Bremen, das die Bauverordnung des Wohn- und Betreuungsgesetzes ändern möchte. Für die Inklusion wären solche Massenunterkünfte ein großer Rückschritt.

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Samuel Koch erzählt, auf welche Herausforderungen er als Vater trifft – und was der wichtigste Satz ist, den er seinem Kind mitgeben will.

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Ab April 2026 soll die Berliner Polizei Menschen erfassen, die sie für psychisch krank und gefährlich hält. In einer gemeinsamen Stellungnahme wehren sich die drei Berliner Selbstvertretungsorganisationen bipolaris e.V., Aspies e.V und Deutsche DepressionsLiga dagegen.

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Raul Krauthausen
Aktivist (Si apre in una nuova finestra)
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