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Xi, Trump und die neue Weltordnung

Monkey Monday #55

Bild KI-generiert

„Trump hat gekämpft, ohne zu gewinnen – Xi hat gewonnen, ohne zu kämpfen“, dies war eine häufig zu lesende Zusammenfassung von Trumps Staatsbesuch in Peking in den letzten Tagen. Der US-Präsident war mit einer großen und hochkarätig besetzten Wirtschaftsdelegation in die chinesische Hauptstadt gereist, vor allem um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China zu verbessern und damit vor den Zwischenwahlen im November innenpolitisch zu punkten. Der zweitägige Staatsbesuch hat aber erstens gezeigt, wie unterschiedlich die Interessenlagen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt aktuell sind, und zweitens klargemacht, wie sehr sich die Machtgewichte zwischen diesen beiden Ländern verschoben haben. Viel war vom ersten echten Treffen auf Augenhöhe zu lesen. Welche Rolle dabei tatsächlich ökonomische Themen gespielt haben, inwiefern China nach diesem Besuch seine Rolle in den geopolitischen Konfliktfeldern der Welt verändern könnte und ob das Reich der Mitte selbst die Kraft dazu hat, die USA als globale Führungsmacht zumindest zu ergänzen, das alles ist Gegenstand in diesem Monkey Monday. Nächste Woche fällt die Kolumne wegen Pfingsten aus.

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