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„Bronze gewonnen, nicht Gold verloren“ für Hase/Volodin

Der Paarlauf-Wettbewerb versprach absolute Spitzenklasse. Selbst ohne die traditionell starken russischen Duos hat sich eine Gruppe exzellenter Paare herausgebildet. Dazu gehören Riku Miura/Ryuichi Kihara, Minerva Hase/Nikita Volodin, Anastasia Metelkina/Luka Berulava, Sara Conti/Niccolo Macii, Deanna Stellato-Dudek/Maxime Deschamps sowie Maria Pavlova/Alexei Sviatchenko. Darüber hinaus hatten die Olympiasieger von 2022, Wenjing Sui/Cong Han, ihr Comeback gestartet. Es gab also sieben realistische Medaillenanwärter. „Wer die Nerven behält, wird auf dem Podium stehen“, hatte Minerva Hase bereits bei der EM vorausgesagt. Denn alle beherrschen dieselben Elemente. Es kommt darauf an, sie möglichst perfekt auszuführen und in choreographisch anspruchsvolle Programme zu verpacken. Außerdem braucht man das gewisse Etwas und ein Quäntchen Glück.

Am Ende gab es an der Spitze verhältnismäßig viele Fehler, fast allen flatterten die Nerven. Minerva Hase/Nikita Volodin führten nach dem KP und wurden Dritte, aber sie haben „Bronze gewonnen und nicht Gold verloren“, wie es Sportdirektor Jens ter Laak passend formulierte. Schließlich laufen sie erst seit zweieinhalb Jahren internationale Wettbewerbe zusammen und haben in dieser kurzen Zeit unglaublich viel erreicht. Diese Olympischen Spiele sind nicht das Ende, sondern erst der Anfang für das Berliner Duo.

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