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Olympia-Bronze für Hase/Volodin

Minerva Hase/Nikita Volodin haben bei ihren ersten gemeinsamen Olympischen Spielen die Bronzemedaille gewonnen. Die Deutschen verloren die Führung nach dem Kurzprogramm, nachdem Hase den Salchow nur einfach gesprungen war, aber sie hielten das Programm zusammen und retteten die Medaille (deutscher Text siehe unterhalb des Photos)

Video Recap in English

https://youtu.be/REa6BB6Prxk?si=RaWFnjzGZ3maQlfc (Si apre in una nuova finestra)

Gold ging an die Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara, die als erste Paarläufer Japans eine olympische Medaille gewinnen konnten. Sie stürmten mit einer fantastischen Kür und neuer Rekordpunktzahl vom fünften Platz ganz nach oben auf das Podium. Historisch war ebenso die Silbermedaille für Anastasiia Metelkina/Luka Berulava, denn Georgien hatte bislang noch nie eine Medaille bei Olympischen Winterspielen feiern dürfen.

Bei Hase/Volodin überwog die Freude über die Medaille.

“Wir fühlen uns super,” sagte Hase. “Wir sind einfach sehr erleichtert, dass es für eine Bronzemedaille gereicht hat. Wir sind sehr stolz, dass wir eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen bei unseren ersten Olympischen Spielen und nach drei Jahren zusammen laufen. Ich glaube, das können nicht viele von sich behaupten.”

Mit ihrer Leistung war die insbesondere die Berlinerin nicht ganz zufrieden, weil sie bei den Solosprüngen die Fehler gemacht hatte.

“Ich bin trotzdem sehr stolz auf uns, wie wir nach dem Salchow zurück ins Programm gefunden haben und dass wir das Programm nicht verloren haben, sondern bis zum Ende um jeden Punkt gekämpft haben,” betonte Hase.

Annika Hocke/Robert Kunkel zeigten wie im KP eine fehlerfreie Leistung in der Kür und verbesserten sich mit der achtbesten Kür auf den zehnten Platz.

“Ich glaube, wir müssen uns immer wieder sagen, dass wir alles gegeben haben und das einzig Unnötige war die Time Deduction (Abzug für Zeitüberschreitung),” kommentierte Hocke. “Für heute ging es nicht besser und mit dem Gefühl und dem Publikum, wo die Hälfte stand, kann man nicht mehr zufrieden sein.”

Ohne den Punktabzug wären die Berliner Neunte geworden.

Ein ausführlicher Bericht folgt hier auf Steady und in der Printausgabe der Pirouette 3/25.

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