Hallo zusammen,
da sind wir wieder. Der erste Newsletter 2026 kam später als geplant, es hat ein wenig gedauert, bis wir in diesem Jahr wieder volle Fahrt aufgenommen haben. Aber mittlerweile sind wir wieder in unserem Rhythmus.
Stefan Laurin
Herausgeber
Unsere Themen der Woche
…and the winner gets to go to Auschwitz – warum ein gut gemeinter Wettbewerb seine Ziele verfehlt

Hand aufs Herz, liebe Nicht-Juden: Wie gut kennen Sie sich mit jüdischen Festen, Kultur oder Traditionen aus? Haben Sie schon einmal etwas von Latkes, Makkabi, Sukkot, Chuzpe, Taglit, Bamba, Alija, Jewrovision oder dem Mitzvah-Tag gehört? Wenn nicht, ist dies auch überhaupt nicht schlimm, es zeigt nur auf, wie wenig wir manchmal voneinander wissen, obwohl wir Nachbarn sind, dieselbe Sprache sprechen, denselben Pass haben und seit ungefähr 1700 Jahren eine gemeinsame Geschichte teilen.
Ruhrbarone (Si apre in una nuova finestra)
Mercosur: Das Geschäftsmodell grüner Wohlstandsverwahrlosung kommt an seine Grenzen
Gemeinsam mit Abgeordneten der Linkspartei, der AfD und des BSW haben Grüne im Europaparlament dafür gestimmt, dass der Europäische Gerichtshof das zwischen der Europäischen Union und Südamerika beschlossene Mercosur-Abkommen prüfen muss. Die Brandmauer spielte auf einmal keine Rolle mehr. Damit könnte sich das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens um Jahre verschieben. Für Europa und vor allem für das Exportland Deutschland ist das eine wirtschaftliche Katastrophe.
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Deutliches Zeichen gegen Antisemitismus

Die sogenannten propalästinensischen Gruppen, die sich selbst als die „wahre Antifa“ sehen, hatten eine Demonstration mit 3000 Teilnehmern angemeldet. Gekommen sind aber laut Polizeiangaben nur 1500. Von der als extremistisch eingestuften Gruppe Handala Leipzig waren Slogans wie „Ruhm und Ehre den Märtyrern“ und „From the river to the sea“ zu hören.
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Europa im Zweifrontenkrieg
Die europäische Gemeinschaft muss sich nicht mehr nur Putins Aggression erwehren, sondern jetzt auch Trumps offenem Angriff. Sie hat dafür mehr Möglichkeiten, als viele glauben. Denn die USA sind genauso auf Europa angewiesen wie umgekehrt.
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Eine historische Hinrunde in der Bundesliga – und ein häufig ignoriertes Problem
Die Hinrunde der Bundesliga-Saison 2025/26 ist für die meisten Teams beendet, und was auf den ersten Blick wie sportliche Exzellenz aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als strukturelles Armutszeugnis. Bayern München steht nach 17 Spieltagen ungeschlagen an der Spitze – 47 Punkte, ein weiterer Eintrag ins eigene Geschichtsbuch. Borussia Dortmund folgt auf Platz zwei – allerdings mit bereits elf Punkten Rückstand. Elf Punkte zur Halbzeit. In einer Liga, die sich selbst gern als „Topliga Europas“ bezeichnet.
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