Wohnungssuche in irgendeiner netteren oder grösseren Stadt der Welt, in der es Arbeit gibt und GeschlechtspartnerInnen, Restaurants, Strassen mit Bäumen, auch wenn sie aus Plastik sind, mit Menschen in Cafés- all das Zeug, das Leute meinen, wenn sie von der «Stadt» reden--- ist eine elementare, gleichsam- Bewusstseinserweiternde Erfahrung geworden.
Alle jetzt:
Danke für die Erfahrung!
Nichts zu sein, Teil von Milliarden, ängstliche Masse, die sich in langen Schlangen auf kleine Mietobjekte zubewegt, die man im Zweifel -nicht bekommen wird.
Das Wohnen-
Ein weiteres Desaster in der Dauerkrise des Systems. Das uns Flexibilität und Spontanität schenkt. Uns von der Entfernung aus der Heimat Betroffenen.
Wir sind nichts. Lernen wir Suchenden.
Die neue Unterschicht der die Mitte abhandengekommen ist. Die Verlierer der Forbes Listen Gewinner. Die Arbeitgebenden, denen man keine Arbeit gibt. So ohne Coding Kenntnisse. Danke für die schöne Arbeit, die uns alles ermöglicht. Den Aufstieg, die Selbstverwirklichung, eine Karriere-also: mehr Arbeit, die nicht zu einer Sicherheit führt. Wir sind Renten -Einzahler deren Rente ein Fonds angelegt wird, die Profit bringen muss, und uns so aus unseren Wohnungen entfernt. Naja, unsere-
Erst mal durchatmen. Es gibt auch tolle Dinge. Experten zum Beispiel
https://www.youtube.com/watch?v=mYYFCIMNPMc&list=PLyGf92VKSOwzyanQXj_-7aq0b8ugFzcq6&index=6 (Si apre in una nuova finestra)Wer nicht gekauft oder geerbt hat, der hat es nicht genug gewollt.
Wir alle wollen, eine Wohnung, weil unser Haus abgerissen und durch noch mehr Klimafreundlichen Beton ersetzt wird, oder die neue Holding andere Pläne hat, die uns exkludieren. Oder weil es PolitikerInnen nicht gelungen ist die Vororte, die Dörfer, das Nichts zu beleben. Und darum immer mehr Menschen in Städten wohnen wollen, in denen nach zehn noch Bier erhältlich ist, mich dem man es sich in einer Abstellkammer bequem machen kann. Wenn man eine findet.