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Fàilte!

The LGBTQ-upid to your sapphic psyche
di Stevie Jo

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Ganz gleich, ob du dich in den Untiefen des World Wide Web verlaufen hast, oder ganz bewusst hier gelandet bist: Ich freue mich sehr, dich hier begrüßen zu dürfen!

Wenn du die Britischen Inseln liebst, für queere Themen brennst oder dich der Alltag einer freiberuflichen Autorin interessiert, bist du hier goldrichtig. Gelegentliche Buchtipps (LGBTQ-Themen, Horror und alles, was irgendwie mit den Britischen Inseln zu tun hat) inklusive.

nd schau, bei deinem Besuch hier hast du auch schon etwas gelernt: Denn „Fàilte“ heißt in schottischem Gälisch „Willkommen“.

In diesem Sinne: Versammelt euch, ihr lieben anglo- und bibliophilen queeren Menschen! Wie schön, dass ihr hier seid!

Halò, ich bin Stevie!

Schon als kleines Mädchen habe ich mir Geschichten ausgedacht, aber lange nicht daran geglaubt, sie mehr Leuten als mir selbst und ausgewählten Freund:innen und geduldigen Familienmitgliedern erzählen zu können.

Und auch jetzt, als Autorin mit Verlagsvertrag und bevorstehender Veröffentlichung (#projektbt erscheint im Frühjahr 2026 im wundervollen Ylva Verlag!) fürchte ich noch immer, dass mich jemand aus diesem Traum aufweckt.

Mit Ende zwanzig habe ich endlich der Stimme in meinem Inneren Gehör geschenkt und aufgehört, auf den verdammten Musenkuss zu warten – sondern mich vor den Rechner gesetzt und angefangen, meine Geschichten aufzuschreiben.

Neben meiner Liebe zum Schreiben ist auch meine Liebe zu den Inseln zwischen Ärmelkanal und Atlantik (wieder) aufgetaucht und nicht nur meine Bücher spielen in erster Linie dort, sondern auch mein Herz hat sich irgendwo in diesem Fleckchen Erde verirrt (und ist ziemlich glücklich da!).

Mein Körper und meine Seele wandeln über fränkischen Boden und ich lebe und arbeite in Bamberg, auch bekannt als Bierstadt Bamberg. Vielleicht habe ich mich deshalb nach dem Abi entschlossen, zunächst eine kaufmännische Ausbildung in einer Malzfabrik zu machen und dann Brauwesen und Getränketechnologie zu studieren. Das war zwar spannend und „was Handfestes“, aber: Eigentlich wollte ich ja Geschichten erzählen.

Und deshalb habe ich 2022 Nägel mit Köpfen gemacht, mir eine Teilzeitstelle gesucht und nebenher meine Selbstständigkeit aufgebaut. Seit 2025 bin ich meine eigene Chefin (was nicht unbedingt heißt: eine gute, hell no, die kann ziemlich gnadenlos werden!) und obwohl ich noch immer mit Selbstzweifeln und den passenden Routinen kämpfe, liebe ich jede Sekunde meines kreativen Lebens!

Ähnlich lange wie das Schreiben habe ich meine eigene Queerness ignoriert. In einem Umfeld, in dem so ziemlich alle in hetero Beziehungen steckten, und es kaum queere Repräsentanz in den Medien gab, stand für mich einfach nicht zur Debatte, dass ich für Frauen mehr empfinden könnte.

Rückblickend kann ich sagen: Es gab Zeichen. Ziemlich deutliche. Und ich muss jedes Mal grinsen, wenn mir ein weiteres einfällt. Manchmal werde ich auch wütend deshalb, weil es eben bedeutet, dass es so vielen anderen ähnlich ging. Und genau deshalb schreibe ich dagegen an – und schreibe für mehr queere Sichtbarkeit.

Was ich sonst noch so mag: Klammern (merkt ihr vielleicht schon), Dinos (Lieblingsdino: Deinonychus), Gartenarbeit (mit dem Im-Dreck-buddeln habe ich nie so richtig aufgehört) und lange Waldspaziergänge.

Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

Cheers

Stevie x