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Über Collien Fernandes und „Bunte“-Faktenchecks

Liebe Übonnent:innen,

seit Jahren kämpft die Schauspielerin Collien Fernandes gegen Deepfakes und digitale Gewalt. Sie hat Interviews dazu gegeben, PR-Aktionen gestartet, sie drehte sogar eine Doku darüber. Aber nichts davon hat ihr und dem Thema so große Aufmerksamkeit beschert wie die „Spiegel“-Titelgeschichte (Si apre in una nuova finestra), in der Fernandes nun ihrem Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vorwirft.

(Wie immer und üblich ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass für Christian Ulmen die Unschuldsvermutung gilt.)

Die „Spiegel“-Geschichte, die vor einer Woche erschien, hat eine enorme Wucht entfaltet. Die Solidarität mit Fernandes ist groß. Tausende Menschen sind inzwischen auf die Straße gegangen, nach Berlin und Hannover am Donnerstag auch in Hamburg. Sie demonstrierten für Collien Fernandes und für ein neues Gesetz, das digitale Gewalt unter Strafe stellt und Opfern ermöglicht, sich juristisch zu wehren. Bisher gibt es da erhebliche Lücken.

Collien Fernandes bei der Demonstration gegen sexualisierte Gewalt unter dem Motto „Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln“ auf dem Rathausmarkt in Hamburg am 26. März 2026.
Collien Fernandes bei der Demonstration in Hamburg. | Foto: IMAGO / Future Image

Aber der Zuspruch ist das eine. Das andere ist der Hass, der Collien Fernandes jetzt ebenfalls mit Wucht entgegenschlägt.

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