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Lesezeit: 3 Minuten
Magic Three
In der aktuellen Podcast-Folge erzählte mir der Schweizer Trompeter Lukas Thoeni (Si apre in una nuova finestra), dass er hier und da einen besonderen Trick nutzt, um sich beim Üben zu motivieren:
“Etwas, was ich sowohl beim Unterrichten als auch in meinem eigenen Üben integriert habe (wenn ich etwas Technisches übe), dass ich mich vom Mindset her ganz ähnlich aufstellen möchte, wie wenn ich Match-Darts spiele. Nur eben gegen mich.”
Lukas Thoeni
Maximale Konzentration üben
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber so ganz verstehe ich den aktuellen Hype um den Darts-Sport nicht. Trotzdem: Ein Match selbst spielen, braucht bei mir nicht viel Überzeugungsarbeit. Was dabei besonders auffällt: Im Moment der drei Würfe ist man ganz bei sich.
Man schließt die Augen, visualisiert das Ziel und stellt sich vor, wie der eigene Pfeil gleich das gewünschte Feld auf der Scheibe trifft. Einatmen. Volle Konzentration und dann gleitet der Pfeil förmlich aus der Hand. Bullseye. Noch zwei Pfeile.
Nach den drei Würfen: Pause. Man geht zur Scheibe, sammelt die Pfeile auf und reflektiert seinen Zug:
Was muss ich bei den nächsten Wurf verändern?
Was war bereits gut?
Diese Herangehensweise lässt sich hervorragend auch auf das Üben übertragen.