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Ausgabe #58 — Wollen wir uns treffen?

Über 1.200 Menschen lesen diesen Newsletter jeden Sonntag. Ich kenne einen Bruchteil davon persönlich, und das möchte ich ändern.

Deshalb lade ich dich zu einem virtuellen Stammtisch ein. 45 - 60 Minuten, Ende Mai. Es wird kein Vortrag. Keine Sorge. Ich möchte gerne hören, was dich an Wien gerade beschäftigt und was du dir von einem Stadtmagazin erwartest, das ohne Verlag im Rücken arbeitet. Natürlich lernst du meine Arbeit und den Flâneur auch noch näher kennen. Ich möchte einfach, dass dir dieser Newsletter und alles, woran wir hier arbeiten, gefällt.

Flâneur-Stammtisch: Ich möchte dich gerne kennenlernen.

Damit wir so zahlreich wie möglich zum virtuellen Treffen erscheinen können, habe ich eine Terminumfrage aufgesetzt. Bitte stimme kurz ab, welcher Tag für dich am besten passt. Diese drei Termine stehen zur Auswahl:

  • Mittwoch, 20. Mai, 19:00–20:00

  • Mittwoch, 27. Mai, 19:00–20:00

  • Donnerstag, 28. Mai, 19:00–20:00

→ Hier geht es zur Terminabstimmung. (Si apre in una nuova finestra)

Klicke bitte einfach nur auf den Termin, der dir am besten passt. Den Link zum Stammtisch schicke ich rechtzeitig vorab.

Ich freue mich schon und möchte dir noch ein paar tolle Veranstaltungen abseits des Song Contests empfehlen.

SPANNEND!

Sounds & Visions mit CID RIM & Oliver Hangl

Montag, den 11. Mai 2026 — 17:00 bis 20:00 Uhr
mumok, Museumsplatz 1 in 1070 Wien
Eintritt: kostenfrei.
→ Zur Anmeldung geht es hier (Si apre in una nuova finestra).

zwei Männer, der linke davon mit Drumsticks, stehen vor der mumok Fassade, oben ist zu lesen "moderner kunst stiftung lud"

CID RIM und Oliver Hangl gestalten als Auftakt zum Eurovision Song Contest einen performativen Sound-Parcours vor und im mumok. CID RIM bespielt live die Lavabasaltfassade des Hauses als Lithophon (17:00 Uhr außen, 18:30 Uhr innen), während Oliver Hangl die Lifte und Ausstellungen mit Sprach- und Sound-Interventionen rund um ESC-Songs bespielt — von wörtlich vorgetragenen Lyrics bis zu kollektiven Ohrwürmern, die sich unbemerkt unter das Publikum mischen.

25 JAHRE DÈRIVE

25 Jahre Dérive: 25+1 Künstler*innen

Die Zeitschrift dérive wird 25 — gefeiert wird das mit einer Hauptausstellung im Architekturzentrum Wien (ab 10. Mai) und 25+1 künstlerischen Positionen, die sich auf acht selbstverwaltete Off-Spaces in Leopoldstadt, Margareten und Mariahilf verteilen.

(Si apre in una nuova finestra)
Die 100. Ausgabe widmet sich dem Thema Zeit. Mit einem Klick auf das Bild, kommst du direkt zur Webseite von Dérive.

Die acht Off-Spaces eröffnen gemeinsam am 13. Mai ab 17 Uhr.

Wer den Abend frei hat, hat eine ziemlich gute Gelegenheit für einen Spaziergang durch die selbstverwaltete Wiener Kunstszene. Auf der Karte unten siehst du, wo welche Künstler*innen ausgestellt werden und kannst deine eigene Route planen.

SAVE THE DATE

Wiener Arbeitsfilmfestival

18. — 22. Mai 2026 — Spielorte:

  • Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien

  • Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien

  • Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien

  • Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien

Abschluss: Shh. Listening Bar, Wiedner Hauptstraße 18, 1040 Wien

Das Festival macht sichtbar, was im Kino oft nur Kulisse ist.
Die Arbeit selbst: vom Supermarktregal bis zur Pflegestation mit elf Filmen und zahlreichen Begleitveranstaltungen.

Jeanne Dielman Filmmuseum Mittwoch, 20. Mai 2026 I 18.00 Uhr Drama | B/F 1975 | 202’ | OmU Chantal Akerman

Im Filmmuseum läuft mit Jeanne Dielman (1975) jener stille, radikale Film der belgischen Regisseurin Chantal Akerman, der eine Hausfrau drei Tage lang bei ihren Routinen begleitet und 2022 in der Sight-&-Sound-Umfrage zum besten Film aller Zeiten gewählt wurde, als erster Film einer Regisseurin überhaupt.

https://www.youtube.com/watch?v=ndn0_J_A1Y8 (Si apre in una nuova finestra)

Ebenfalls im Filmmuseum zu sehen: The Sealed Soil der iranischen Regisseurin Marva Nabili, das Porträt einer jungen Frau, die im Iran der späten 1970er-Jahre eine Heirat verweigert. Obwohl bei seiner Premiere 1977 in London von der Kritik ge­feiert, wurde der Film aufgrund der iranischen Revolution von 1979 nie im Iran gezeigt. Nabili schmuggelte das Negativ vor der Revolution außer Landes. Bis zu seiner Restaurierung im Jahr 2024 blieb „The Sealed Soil“ weitgehend unbekannt.

→ Hier geht es zum Programm und zu den Anmeldungen. (Si apre in una nuova finestra)

Drinks & Vinyl

Den Ausklang gibt es am 22. Mai in der Shh. Listening Bar mit Reel Beats & Cinematic Grooves – legendäre Filmscores und kultige Tracks, in Wiens erster Listening Bar nach japanischem Vorbild, in der die Musik im Mittelpunkt steht.

Foto: Jörg Markowitsch

Wiedner Hauptstraße 18 in 1040 Wien (Si apre in una nuova finestra)

Bis zur nächsten Ausgabe wünsche ich dir eine gute Zeit!

Liebe Grüße,
Alexandra Folwarski
Herausgeberin, Wiener Flâneur

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