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Vom Glauben an den Rändern

Ich kann es kaum glauben: In zwei Monaten steht mein neues Buch in den Läden (ist das Cover nicht der Hammer - ich liebe es so sehr!).

Das Schreiben war ein laaaanger Prozess, in dem ich die Ereignisse der letzten Jahre aufgearbeitet habe. Wie ein roter Faden zieht sich das Phänomen der Gleichzeitigkeit durch die Kapitel.

Daher der Titel: Wenn das Herz beides fühlt - Von Schmerz, Freude und allem dazwischen.

Das Buch ist eine Mischung aus Memoir und Lyrik mit einer Prise Theologie.

Ihr könnt es jetzt schon vorbestellen (Abre numa nova janela) (gerne mit Signatur - einfach Notiz bei Bestellung hinzufügen) und bekommt es dann Ende August ins Haus geliefert. Ich freue mich SEHR über eure Bestellungen.

(Abre numa nova janela)

Aber jetzt zum Blogpost - ihr könnt ihn wie immer auch anhören (für Mitglieder (Abre numa nova janela))

https://open.spotify.com/episode/5N3LC51emtjnyEt4NQ8NKD?si=2af3439eda8745f6 (Abre numa nova janela)

Wie warmes Karamell taucht die 6-Uhr-Sonne die Küche in sanftes Ocker. Eines der Küchenfenster geht nach Osten. Noch sind die ersten Strahlen ein willkommener Gast.

(Abre numa nova janela)

 

(Abre numa nova janela)

Ich bin schon länger auf. In diesen warmen Nächten schlafe ich schlecht. Die Fenster stehen sperrangelweit auf, die Kühle des Morgens verdrängt die stickige Luft des Vortages. Leise nehme ich  mir eine Schüssel, gehe in den Garten. Die Himbeeren und Blaubeeren sind reif. Ich pflücke, bis die Schüssel voll ist. Dann laufe ich eine Runde nach der anderen. Immer am Rand der Gemüsebeete entlang. Ich bin noch eine Weile krankgeschrieben. Das Laufen hilft beim Heilen. Laub knirscht trocken unter meinen nackten Füßen. Die Bäume werfen Blätter ab. Ich komme an der Igeltränke vorbei, fülle sie mit frischem Wasser auf. 

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