Ihr Lieben,
Andreas hier.
Heute erscheint die 400. Folge Erklär mir die Welt.
Valentina hat aus diesem Anlass einige Freund:innen von mir gefragt, wie der Podcast damals entstanden ist. Daraus ist eine super süße Jubiläumsfolge entstanden. Ihr könnt sie hier hören (Abre numa nova janela) und hier auf YouTube ansehen (Abre numa nova janela).
Außerdem habe ich ein paar Gedanken und Zahlen gesammelt. Ein Update, wie es um den Podcast steht & wohin wir gehen:
Ein paar Zahlen
+ 10,5 Millionen Downloads / Views seit dem Start
+ 150.000 Menschen haben den Podcast abonniert
+ 200.000 EUR Umsatz werden heuer erwirtschaftet. Seit 2019 werden alle Umsätze + Kund:Innen hier offengelegt: https://a-sator.at/offenlegung/ (Abre numa nova janela)
+ 6 Personen sind im Team involviert: Mehr dazu am Ende des E-Mails
Woran wir arbeiten
1. Wir denken uns visuell neu.
Wir wollen den Podcast fit für die nächsten 400 Folgen machen. Dazu gehört, dass wir unseren Außenauftritt erneuern. Denn Podcasts sind heute nicht mehr nur etwas für die Ohren, sondern immer mehr auch etwas für die Augen. Derzeit führen Valentina und ich viele Gespräche dazu, was die Marke Erklär mir die Welt ausmacht. In einem nächsten Schritt machen wir uns an ein neues Logo und eine komplett neue CI.
2. Wir gehen stärker Richtung Video.
Ein Teil der neuen CI ist auch, dass wir unseren YouTube-Auftritt professionalisieren. Dazu gehört ein Redesign des Studios, der Titel und der Thumbnails. Außerdem wollen wir künftig mehr auf Social Videos setzen und kurze Ausschnitte des Podcasts auf Tiktok, Instagram und YouTube Shorts veröffentlichen. Davon erwarte ich mir keine zusätzlichen Podcast-Hörer:innen. Denn Meta, Tiktok & Co sind sehr gut darin, User auf ihrer Plattform zu halten. Ich möchte damit Erklär mir die Welt in der breiteren Öffentlichkeit präsenter und bekannter machen. Das hilft auch bei der Vermarktung.
3. Wir vermarkten immer mehr selbst.
Ich sehe unser Umsatzpotenzial bei 300.000 Euro im Jahr. Das möchten wir heben, indem wir uns auf einige strategische Partnerschaften konzentrieren.
a. Ein Anfang ist die mit paper republic, einer aufsteigenden Wiener Firma, die schicke Leder-Notizbücher vertreibt. Jeder Podcast-Gast bekommt etwa ein co-gebrandetes Notizbuch als Dankeschön für den Podcast-Auftritt geschenkt.
b. Wir wollen auch noch einen Getränke- und Buch-Partner für Erklär mir die Welt gewinnen. Wer Kontakte hat, bitte melden :-)
c. Ein beliebtes Format für Werbekunden sind Serien. Die wollen wir ausbauen. Dabei präsentiert eine Firma vier Podcast-Folgen zu einem Überthema. Die Gespräche und die Auswahl der Gäste erfolgen journalistisch unabhängig. Statt ein bis zwei im Jahr wollen wir fix drei Serien im Jahr schaffen. Ein Beispiel für so eine Kooperation ist die mit dem Gesundheitsfonds des Land Steiermark.
d. Im Dezember gibt es wieder drei Folgen, die auf das vergangene Jahr zurückblicken. Sie sollen ebenfalls von einem exklusiven Partner präsentiert werden. Im Vorjahr waren das etwa die ÖBB.
4. Wir setzen noch mehr auf die Community.
Das größte Asset, das wir haben, sind unsere Hörer:innen. Durch journalistisch hochwertige Interviews, einen persönlichen Stil, jahrelange Konsistenz und Transparenz haben wir uns großes Vertrauen aufgebaut.
Das möchten wir noch stärken, indem wir einmal im Quartal ein Community-Update veröffentlichen. Valentina moderiert und bringt Kritik und Feedback von Hörer:innen ein, das ich zum ersten Mal höre und live mit ihr bespreche.
Außerdem sind wir oft mit Hörer:innen live vor Ort. Zuletzt 2x bei der Langen Nacht der Forschung, im Herbst machen wir einen Hörer:innen-Ausflug inklusive Führung und Podcast-Aufnahme ins AKW Zwentendorf.
Außerdem machen wir einen Ausflug zu Zotter und es gibt eine Aufnahme bei paper republic. Jedes Monat wird zudem ein/e Hörer/in des Monats präsentiert, die im Audio-Podcast das Outro einspricht.
5. Was inhaltlich kommt.
Das Feedback der Hörer:innen ist klar. Sie schätzen an Erklär mir die Welt, dass jede Woche etwas komplett Anderes kommt. Das trifft sich gut, denn wenn ich mich zu lange mit einem Thema beschäftige, wird mir langweilig. Das Konzept von Erklär mir die Welt ist so breit, dass ich einfach immer über alles reden kann, was mich gerade interessiert.
In nächster Zeit kommen Folgen zum Fediverse, dazu, wie man Tunnels baut, eine zu Erdoğan, zu gutem Sex, zum Mikrobiom, dazu, wie man ein Musik-Festival organisiert, die Konsequenzen von 9/11, wie man richtig laufen geht, wie die Feuerwehr arbeitet, wie Antibiotika funktionieren und eine zu Korrelation vs. Kausalität. Abwechslung bleibt garantiert, für mich und die Hörer:innen.
Wie eine Folge entsteht
Erklär mir die Welt ist schon lange keine One-Man-Show mehr. Die Audio- und Video-Produktion übernimmt Sisigrant, eine Agentur für Wissensjournalismus. Andreas Fischer schneidet die Folgen, schickt sie Valentina Pfattner zur Abnahme. Sie gibt sie frei. Andreas lädt sie auf YouTube hoch.
Thomas Pelkmann nimmt Infos zur Folge aus Notion, lädt die Datei und Infos auf Simplecast für die Audio-Folge, veröffentlicht das YouTube-Video und schickt Infos an Hörer:innen per WhatsApp, Signal, Telegram, Newsletter, Linkedin, Instagram und Bluesky aus.
Simon Zauner filmt alle Live-Aufnahmen. Therese Illiasch von der Vermarktungsagentur Missing Link verkauft dynamische Audio-Werbung. Valentina und ich kümmern uns selbst um strategische Partnerschaften, Valentina ist außerdem die Ansprechpartnerin für die Community und überlegt sich ständig, wie sie unsere Hörer:innen noch zufriedener machen kann.
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Mir bleibt nur noch Danke zu sagen. Danke an alle Menschen, die Teil von Erklär mir die Welt sind und waren. Als Gäste, Hörer:innen, Supporter, Mitarbeitende, Werbekunden, Fördergeber, Beraterinnen und Kritiker.
Erklär mir die Welt machen zu dürfen ist eines der größten Geschenke meines Lebens.
Alles Liebe,
Andreas