Hi, Hoheit,
ich habe es mir als Challenge vorgenommen, Content wirklich authentisch aus dem Moment heraus zu machen.
Nicht immer – ich plane auch gern, ich liebe Konzepte, Ideen, Projekte.
Aber manchmal verliere ich mich darin.
Und dann merke ich:
Authentizität entsteht, wenn ich nicht beobachtet werde
Es ist authentischer, wenn ich mir Dinge einfach von der Seele spreche.
Ohne in eine Kamera zu schauen.
Ohne Blickkontakt.
Blickkontakt lenkt mich ab.
Meinen Blick schweifen lassen zu können, mich nicht gesehen zu fühlen – das macht meine Gedanken freier.
Manchmal schließe ich dabei einfach die Augen. So wie jetzt.
Hier ist die Aufnahme davon:
https://youtu.be/PCHpLniTyYs?si=s70xPMRuWEWNd5RG (Abre numa nova janela)Ungeschönt. Ungerichtet. Echt.
Ich spreche heute nicht über ein Konzept.
Nicht über eine Technik.
Ich spreche darüber, wie es mir gerade geht.
Weil es nicht leicht ist.
Und weil Offenheit manchmal gut tut – mir und vielleicht auch dir.
2016 – Der Beginn eines Jahrzehnts voller tiefer emotionaler Ausnahmezustände
2016 habe ich in einer Beziehung extrem intensive emotionale Zustände erlebt.
Damals wusste ich noch nicht, woher sie kommen.
Erst in den Jahren danach – durch das Leiden selbst – habe ich begonnen zu verstehen, warum das alles mit mir passierte.
Trauma.
Auswirkungen auf Nervensystem und Gehirn
meine früh erlernten Bindungsmuster.
Frühkindliche Prägungen.
Diese Erkenntnisse zu sammeln war hart.
Ja, es war erleichternd, Dinge endlich benennen zu können.
Aber das hat den Schmerz nicht einfach genommen.
Und es hat mir brutal vor Augen geführt, wie wenige Menschen wirklich verstehen können, was in einem vorgeht, wenn sie es nicht selbst erlebt haben.
Isolation: Wenn niemand wirklich greifen kann, was in dir passiert
Man fühlt sich dann schnell:
überfordert
allein mit der Last
isoliert
falsch
Als müsste man es doch „einfach besser hinkriegen“.
So wie die anderen.
Dieses Gefühl, ein Versager zu sein – on top zu allem, was ohnehin schon weh tut.
Das zentrale Thema: Verlassenwerden
Bei mir zeigt sich das vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Partnerschaftlich.
Familiär.
Eigentlich überall – je näher, desto intensiver.
Dieses Gefühl von:
weggeworfen werden.
verlassen werden.
in den Augen geliebter Menschen plötzlich falsch, schlecht, abstoßend zu sein
Das hat mich jahrelang in emotionale Ausnahmezustände geworfen.
Heulattacken.
Schreiattacken.
aus Schmerz und purer Hilflosigkeit.
Auch wenn es nach außen „nicht so schlimm“ aussah, für mich hatte es eine existenzielle Bedeutung, weil es unbewusst alte Bedeutungen getriggert hat:
Verlassenwerden.
Alleinsein.
Nichts wert sein.
Es waren frühkindliche Gefühle: nicht wertvoll zu sein, alleingelassen zu werden, sich selbst zu verabscheuen.
Und irgendwann fängt man an, sich selbst so zu sehen.
Sich zu verabscheuen.
Der Wendepunkt: Nicht mehr ich bin das Problem
Viele Jahre habe ich mit diesen Symptomen gelebt.
Vor etwa drei Jahren hat sich etwas verändert.
Nicht, weil plötzlich alles weg war.
Nicht, weil ich keine Symptome mehr hatte.
Sondern weil ich aufgehört habe, mich damit zu identifizieren.
Ich kenne die Symptome inzwischen gut, wenn sie auftauchen.
Ich hab gelernt, sie zu verstehen.
Ich weiß, woher sie kommen.
Ich gehe bewusst damit um.
Ich kann darauf eingehen.
Und ich stehe dazu.
Aber ich habe aufgehört, mich als diese Person zu sehen.
Ich habe angefangen, das als etwas Vergangenes zu sehen, auch wenn es sich noch in der Gegenwart zeigt.
Nicht, weil die „3D“ mir das bewiesen hätte.
Sondern weil ich mich bewusst neu ausgerichtet habe.
Bewusstsein: Das, was immer schon da war
Dieses tiefe Vertrauen kannte ich eigentlich schon aus meiner Kindheit.
Und aus einzelnen Momenten später im Leben.
Dieses tiefe Wissen, das viele von uns als Kinder manchmal hatten.
Diese Phasen, in denen man einfach weiß:
Es läuft. Ich vertraue.
Vor drei Jahren habe ich verstanden:
Man kann das bewusst kultivieren.
Nicht perfekt.
Nicht immer.
Aber immer wieder.
Auch wenn es anfangs schwer fällt.
Auch wenn die äußere Realität noch etwas anderes zeigt.
Wenn alte Muster plötzlich wieder da sind
Und dann passiert etwas.
Unerwartet.
Klein.
Unscheinbar.
Und es triggert dich genau dort, wo du dachtest, du wärst „drüber hinweg“.
Wir sind Menschen.
Plötzlich analysiert der Verstand wieder alles:
Was war die Ursache?
Wie oft ist das schon passiert?
Siehst du – keine Fortschritte.
Du hast dich nur belogen.
Habe ich mir Fortschritte nur eingebildet?
Und plötzlich stehen sie wieder da:
alte Glaubenssätze.
alte Selbstabwertungen.
„Siehst du – du hast dich gar nicht verändert.“
Und genau das ist mir gestern passiert.
Es war ein bekanntes Muster.
Eines, das sich in den letzten drei Jahren mehrfach gezeigt hat.
Und das hat wehgetan.
Nicht nur der Auslöser, sondern die Enttäuschung über mich selbst, dass es mich noch verletzt hat.
40 werden – und ein Jahrzehnt bewusst beenden
Letztes Jahr am 23.11.2025 bin ich 40 geworden.
Ein ganzes Jahrzehnt ging zu Ende – eines, das ich niemandem wünsche.
Und ich habe bewusst entschieden: Das nächste wird anders.
Weil ich bestimme, wer ich bin.
Ich mache mich nicht mehr abhängig von äußeren Umständen.
Nicht von anderen Menschen.
Nicht von Angst.
Und dann kam dieser eine Moment
Gestern Abend.
Eine scheinbar kleine, unbedeutende Sache.
Aber sie hat wehgetan.
Weil sie ein bekanntes Muster berührt hat.
Und plötzlich war da die Enttäuschung: über andere.
und über mich selbst.
Warum trifft mich das noch?
Warum habe ich dem noch so viel Bedeutung gegeben?
Fortschritt zeigt sich nicht immer dort, wo wir ihn erwarten
Heute ist der nächste Tag.
Es tut noch weh.
Aber es ist anders.
Und etwas ist mir aufgefallen: Ich habe bisher nicht einmal geweint.
Und nein – das ist nicht „stark“.
Weinen ist keine Schwäche.
Nicht zu weinen ist nicht automatisch gut.
Manchmal blockiert der Körper, weil er Angst hat, wieder in etwas hineingezogen zu werden, was früher überwältigend war.
Und dann ist das in dem Moment okay.
Aber die Heulattacken, die mich früher tagtäglich überwältigt haben, die waren nicht da.
Und das ist ein Unterschied.
Früher hatte ich keine Wahl.
Ich wurde hineingezogen.
Festgehalten.
Wenn Gefühle kommen dürfen – aber nicht mehr müssen
Ich hatte heute Momente, in denen ich dachte: Jetzt könnte ich weinen.
Dieses Kribbeln im Gesicht.
Augen. Nase.
Und dann kam es doch nicht.
Früher hatte ich keine Wahl.
Heute habe ich eine Wahl.
Wenn ich weinen will – weiß ich, wie ich mir Raum dafür nehme.
Ich weiß, wie ich Gefühle zulassen kann.
Wenn ich schreiben will – kann ich schreiben.
Wenn ich atmen will – gibt es Atemarbeit für Trauer.
Ich weiß, wie ich mich halten kann.
Und allein das ist ein Fortschritt.
Ich habe genau dafür den CLUB DER FREIHEIT ins Leben gerufen, eine virtuelle Community, in der wir genau das und mehr zusammen regelmäßig praktizieren, ungezwungen und auf freiwilliger Basis natürlich.
Du bist nicht allein
Ich teile das alles mit dir, damit du weißt:
Du bist nicht allein. Wir sind verbunden. Auch wenn es nicht immer so scheint.
Leiden entsteht nicht, weil wir getrennt sind, sondern weil wir glauben, wir wären es. Dadurch fühlen wir uns getrennt.
Aber wir sind verbunden.
Immer.
Alles ist verbunden.
Auch wenn wir es gerade nicht fühlen.
Heilung ist nicht linear.
Verletzt zu werden ist menschlich.
Es zeigt, dass du fühlen kannst.
Dass du lieben kannst.
Und ja – es ist möglich, gelassener zu werden.
Stabiler.
In dir sicher.
Nicht, weil nichts mehr passiert, sondern weil dein Wert nicht mehr davon abhängt, was andere tun, sagen oder lassen.
Innere Sicherheit statt äußerer Bestätigung
Gelassenheit wächst, wenn wir zu Menschen werden, die sich selbst halten können.
Die ihren Wert kennen unabhängig davon, was andere tun, sagen oder zeigen.
Wenn du etwas teilen magst – einen Gedanken, ein Gefühl – schreib mir gern.
Wir müssen da nicht allein durch.
Wenn du solche Prozesse nicht nur hören, sondern begleitet integrieren willst, findest du im CLUB DER FREIHEIT (Abre numa nova janela) den Ort dafür.
Dort wirst du gemeinsam mit uns dein Wohlbefinden langfristig verbessern, dir wieder selbst mehr vertrauen und jede Menge Tools und Wissen an die Hand bekommen, mit dem du deine Herausforderung überwinden, deine Ziele erreichen und der Mensch werden kannst, der du sein willst.
Wir sehen uns :) alles Liebe