Das lustlose Saisonende des EHC Biel wirft Fragen auf, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

Autor: Moritz Bill
Anderthalb Wochen sind vergangen seit dem 0:4 in Bern. Normalerweise reicht diese Zeitspanne, um ein schlechtes Spiel einzuordnen, es in den grösseren Kontext einer Saison einzubetten und nach vorne zu schauen.
Normalerweise.
Doch dieser Auftritt lässt mich nicht los. Ich habe viele Gespräche geführt und vergangene Woche den Flip Pass #77 (Abre numa nova janela) mit Ueli Schwarz aufgenommen – und bin immer noch nicht wirklich schlauer.
Das letzte Spiel einer Saison sollte das intensivste sein. Doch das Play-In-Rückspiel in Bern, in dem es für den EHC Biel um alles ging, war das Gegenteil davon. Das 0:4 gegen den SC Bern besiegelte nicht bloss das Saisonende der Seeländer – es legte schonungslos offen, was mit dieser Mannschaft immer wieder passiert, sobald sie auf Widerstand trifft: Sie kapituliert.