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THE GOOD NEWS

Redaktion free.fem.minds MAGAZIN

Darstellung: KI

Es gibt sie auch in diesen Zeiten.
Die guten Nachrichten rund um
Frauenrechte, Gewaltschutz, Gleichstellung und natürlich Frauen

+++ THE GOOD NEWS +++ THE GOOD NEWS +++ THE GOOD NEWS +++ THE GOOD NEWS +++ THE GOOD NEWS +++

„Wir sind bisher in der Frauengesundheit ein Entwicklungsland. Das ändern wir jetzt!“ 

@bmftr_bund, Dorothea Bär, Bundesministerin für
Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Foto: Monika Kozub, Unsplash

Dorothea Bär führt Ende Januar zur Eröffnung des Wissenschaftsjahres 2026 zur Medizin der Zukunft in Berlin durch eine begehbare Gebärmutter. Der Anlass: Fördermittel von knapp 90 Millionen Euro für die Forschung zu Frauengesundheit. Das kündigte die Bundesforschungsministerin an. Sie betont die massiven Lücken, etwa bei den Themen Menopause oder Endometriose und betont, wenn Männer diese Frauenkrankheiten bekämen, wäre die Forschung hier längst auf dem neuesten Stand. Stattdessen werden Frauen mit ihren Beschwerden häufig gar nicht erst ernstgenommen. Positive News, denn auch fehlende Gleichstellung (und damit Versorgung) in der Medizin kommt struktureller Gewalt
an Frauen gleich.

Solidarische Rechtsberatung. Jetzt auch zum Gewalthilfegesetz.

Feministisch pro Opfer und das kostenlos. Die Feminist Law Clinic e.V. bietet nun auch Rechtsberatung zum Gewalthilfegesetz an. Das Team der Feminist Law Clinic hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen und Mädchen verständlich und sicher durch den Dschungel aus Rechtswissen und Verfahrensschritten zu führen. Hilfe gibt’s u.a. bei der Orientierung im Rechtssystem, der Suche nach der passenden Anwältin oder beim Kontakt zu passenden Beratungsstellen. Die Beratungsthemen führen vom Unterhalts, Sorge- und Umgangsrecht über das Gewaltschutzgesetz bis hin zum Selbstbestimmungsgesetz.

Das interdisziplinäre Team, das sich für gerechte, niedrigschwellige und kostenfreie Rechtsberatung einsetzt, ist unter www.feministlawclinic.de zu erreichen.

Hamburg stärkt den Opferschutz.

Opfer von sexualisierter Gewalt sollen künftig in Strafprozessen in Hamburg mehr Schutz erhalten. Die Hamburger Justiz will mit dem Vorstoß den Opferschutz am Landgericht verbessern und intensivieren. Speziell geschulte Richter:innen sollen die Situation für Gewaltopfer im Gerichtssaal und deren Aussagebedingungen verbessern. Die Fälle werden künftig in sieben Großen Strafkammern verhandelt, die zum 1. Januar 2026 eine Spezialzuständigkeit bekommen haben. Die Maßnahmen umfassen eigene Fachkräfte mit spezifischer Expertise für Sexualstrafverfahren.

Feministische Finanzen:
Masterplan für Frauen

Finanzielle Unabhängigkeit schützt Frauen vor Gewalt. Diese einfache wie wichtige Erkenntnis berücksichtigen noch immer zu wenige Frauen in Deutschland. Spätestens wenn Kinder zur Paarbeziehung hinzukommen, schwindet die finanzielle Freiheit von Frauen und mit ihr die Fähigkeit, sich aus Gewalt zu befreien. Die zertifizierte Finanzberaterin und Sozialarbeiterin Leo Lührs hat nun einen Masterplan zur Vorsorge veröffentlicht, der Frauen ermutigt, die männlich dominierte Finanzwelt zu hinterfragen. Sie zeigt, Geldanlage geht auch einfach, mit kleinem Budget und vor allem mit einem kritischen Blick auf Patriarchat und Kapitalismus. Leo Lührs schreibt: Denn ob wir wollen oder nicht: Geld bestimmt unser Leben in allen Facetten. Nehmen wir es also selbst in die Hand − ganz ohne Sparkassen-Stefan oder Mindset-Martin. Ihr Buch ist als Survival-Guide für die patriarchale Finanzwelt gedacht, mit konkreten Hilfestellungen für Einsteigerinnen.
Das Ziel: finanzielle Bildung für unabhängige Frauen.

Leo Lührs. Feministische Finanzen. Dein Masterplan
für finanzielle Unabhängigkeit. Rowohlt. 2025

Spannen in der Sauna soll strafbar werden

Zwei Frauen wehren sich in Leipzig gegen einen Mann, der sie in der Sauna ablichtet. Ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft stellt die Sache ein. Der Täter darf sogar ihre Nacktbilder behalten. Die beiden Frauen starten eine Petition. Mit Erfolg. Nun soll ein Gesetzesentwurf folgen, der Nacktaufnahmen in der Sauna unter Strafe stellt. Nach der Petition der Frauen forderten die Landesregierungen von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Bundesratsinitiative, Schutzlücken für Frauen zu schließen und Voyeuraufnahmen unter Strafe zu stellen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigte Ende Januar an, Schutzlücken beim digitalen Voyeurismus zu schließen.

Weltweit Gegenwehr bei
Deepfakes und KI-Gewalt

Frauen wehren sich weltweit. Den Kampf gegen KI-generierte Fotos von Frauen und Kindern führen Frauen aktuell rund um den Globus. Die EU kündigte an, Untersuchungen gegen Betreiber X für die pornografische Nutzung des Chatbots Grok einzuleiten. Mit Musks KI-Bot ist es Usern möglich, Bilder von Personen in Deepfakes und pornografische Inhalte zu verwandeln. Das verstößt grundsätzlich gegen Digitalgesetze der EU. Auch das Bundesjustizministerium kündigte eine Anpassung des Strafrechts bei Deepfakes an, um Betroffene besser zu schützen. Parallel kämpft man auch in den USA gegen KI-Gewalt. Zuletzt warb Paris Hilton mit Abgeordneten beider demokratischer Parteien in Washington für einen Gesetzesentwurf, der Opfern von Deepfakes Schutz und Rechte, wie etwa auf Schadensersatz, Löschung und Strafverfolgung einzuräumen soll. Indonesien hat den Chat-Bot von Elon Musk kurzerhand komplett gesperrt und damit als erstes Land Fakten für den Schutz von Frauen vor Deepfakes geschaffen.

Tópico So will ich leben

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