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Das eigene Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko einschätzen

Ältere Frau mit kurzem grauen Haar sitzt auf einer Parkbank und fasst sich mit der rechten Hand ans Herz
Wie lässt sich das eigene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschätzen? Bild: ©Charday_Penn_iStock

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die führende Todesursache in Deutschland und für etwa 40 Prozent der Sterbefälle verantwortlich, sagt das Robert-Koch-Institut (RKI) (Abre numa nova janela). Viele Menschen fragen  sich angesichts solcher Zahlen, wie hoch ihr eigenes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung ist.

Zu diese Gruppe zählen viele verschiedene Krankheiten – von Schädigungen der Gefäße bis hin zu Herzrhythmusstörungen, von chronischen Zuständen wie eine Durchblutungsstörung der Beine bis hin zu akuten Notfällen wie ein Herzinfarkt. Entsprechend vielfältig sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Wie lässt sich angesichts dieser Vielfalt das Risiko gesunder Menschen einschätzen, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen? Wie sollten Hausärzt:innen bei der Beurteilung vorgehen? Diesem Thema haben wir einen Artikel in unserem aktuellen Heft gewidmet.

Außerdem finden Sie heute in unserem Newsletter weitere Lesetipps zu Medikamenten und anderen Behandlungsmöglichkeiten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Herz-Kreislauf: Risikofaktoren, gesunder Lebensstil und Medikamente

Damit Hausärzt:innen Menschen mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig erkennen und vernünftig beraten können, hat die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) neue Empfehlungen veröffentlicht. Dabei spielen Risikofaktoren eine wichtige Rolle. Sie haben oft mit dem Lebensstil zu tun – aber nicht ausschließlich. Entscheidend ist das Gesamtrisiko. Das Ziel: unnötige Behandlungen vermeiden, nötige Behandlungen rechtzeitig beginnen.

Aus unserem aktuellen Heft: Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko richtig einschätzen (Abre numa nova janela)(€)

Welche Therapie-Strategien sind bei koronarer Herzkrankheit sinnvoll?

Cholesterin-Senker aus der Gruppe der Statine gelten für die Behandlung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) neben einem gesunden Lebensstil als Mittel der ersten Wahl, wenn eine medikamentöse Therapie angezeigt ist. Bei einer KHK sind die Herzkranzgefäße verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen, und diese Arteriosklerose verursacht in aller Regel Beschwerden wie Brustenge und Kurzatmigkeit, wenn sich die Betroffenen körperlich anstrengen. Doch wie sollten Statine dann am besten eingesetzt werden? Unser Beitrag erklärt, was die Studienlage dazu sagt.

Aus Heft 05/2023: Statine: Zielwert oder feste Dosis? (Abre numa nova janela) (€)

Coenzym Q10: Was ist an den Versprechen dran?

Wer Statine nimmt, um den Cholesterinspiegel zu senken, klagt nicht selten über Muskelbeschwerden (Abre numa nova janela) und mangelnde Energie: Etwa jede:r Zehnte berichtet über Muskelkater, Muskelschwäche, Krämpfe oder Gelenkschmerzen. Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen hat einen Mangel an Coenzym Q10 (Abre numa nova janela) und die Evidenz für den Nutzen von zusätzlich eingenommenem Coenzym Q10 ist mangelhaft.

Aus unserem aktuellen Heft: Hilft Coenzym Q10 bei Muskelbeschwerden unter Statinen? (Abre numa nova janela) (€)

Erhöht hohes Lipoprotein a das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Lipoprotein a (LPa) ist ein Eiweißstoff im Blut, der Fette (Cholesterin und Triglyceride) transportiert und so eine Rolle im Fettstoffwechsel spielt. Anders als etwa der Blutwert von LDL (ein weiteres Transporteiweiß für Blutfette) lässt sich der LPa-Spiegel im Blut nicht durch die Ernährung beeinflussen, sondern ist genetisch festgelegt. Bekannt ist, dass Menschen mit höheren LPa-Werten häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekommen können. Doch was folgt daraus? Wir beantworten eine Leserfrage.

Aus Heft 03/2024, frei lesbar: Was bedeutet der LPa-Wert? (Abre numa nova janela)

Den LP(a)-Wert bestimmen – oder nicht?

In letzter Zeit ist öfter von einem „unterschätzten Risikofaktor“ für Herzinfarkt zu lesen, dem sogenannten Lipoprotein a. Geht es nach einigen medizinischen Fachgesellschaften, sollte dieser Wert im Blut mindestens einmal im Leben getestet werden. Doch es ist derzeit unklar, wem das nutzt und was dann zu tun ist. Erhöhte LP(a)-Spiegel können durch Diät oder Lebensstiländerung nicht beeinflusst werden.

Aus Heft 05/2025: Auf Lipoprotein a testen? (Abre numa nova janela) (€)

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Viele Grüße, Silke Jäger

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