✶ Teil 1 einer kleinen Reportageskizze rund um die polnische Stadt Katowice ✶ Drei Trinker in der Frühlingssonne ✶ Mega-Metropolen-Manie ✶ Ungeduld & Ermüdung ✶ Stahlkörper & Bleivergiftung ✶

Starke Auftaktszene
Ich bekomme diese Leute nicht aus dem Kopf: Drei Erwachsene, eine Frau und zwei Männer, augenscheinlich Mitte 30 bis Mitte 40, im besten Alter also, einem Alter, das angeblich eine gewisse Tatkraft und Gestaltungsfreude mit sich bringt und wenigstens ein Mindestmaß an Verantwortungsbewusstsein – nicht wahr? Und was tun diese drei erwachsenen Leute? Sie lungern herum. Am hellichten Tag und in aller Öffentlichkeit. Sozusagen: schamlos.
Es ist ein frühlingsfreundlicher Werktag im April 2026, gegen 11.15 Uhr, die richtige Tageszeit und das richtige Wetter für ein wenig Geschäftigkeit, man könnte Fenster putzen oder ein Dach decken, Excel-Tabellen basteln oder zu einem wichtigen Termin eilen, irgendeines der Dinge tun, mit denen vernünftige Menschen ihre Tage verbringen, um einen Lohn, ein Gehalt, etwas Geld dafür zu bekommen, mit dem sie dann diese und jene Sachen kaufen können, die sie später wieder wegwerfen, woraufhin die Recyclingfabriken wieder etwas zu tun haben, und die Logistik sowieso, womit also, insgesamt, das Bruttosozialprodukt am Laufen gehalten wird. Läuft es nicht so? Muss es nicht so laufen? Ist das nicht der Vertrag, den wir abgeschlossen haben? (Mit wem noch mal?)
Aber – nein: Diese drei Leute hängen da auf einer zerrupften Grasfläche herum, als hätten sie Pause. Oder als ob sie auf etwas warten. Und falls sie auf etwas warten, scheinen sie keinerlei Eile zu verspüren. Einer der Männer lehnt an einem Bauzaun und blinzelt in die Sonne. Der zweite hockt neben ihm am Boden und schaut hinauf zu der Frau, die vor den beiden Männern steht und wohl etwas Komisches erzählt, sie schwankt ein wenig dabei, der hockende Mann lacht. Diese drei Leute haben Zeit, viel Zeit, das sieht man ihnen schon von Weitem an. Die Körperhaltung, die posture, das demeanor eines Menschen verraten eine ganz schöne Menge, ja ja. (Randbemerkung: Begriffe wie posture und demeanor, amerikanische Vokabeln, sind inzwischen so vielzählig und so hartnäckig in meinem Wortschatz verankert, dass ich manchmal einen Moment überlegen muss, wie der jeweilige deutsche Begriff lautet. Ist das gut oder schlecht? Ich bin mir nicht sicher. Immer noch nicht.)
So lässig wie möglich schlendere ich an die drei Leute heran, tue so, als ob ich mich für etwas anderes interessiere – für den bröckelnden Backsteinbau hinter dem Zaun, an dem der Mann lehnt, für das Graffito auf der anderen Straßenseite, für die schwarze Katze, die gerade in ein Gestrüpp gehuscht ist –, und als ich mich dem Trio auf etwa fünf Meter genähert habe, sehe ich, dass der hockende Mann eine halbvolle Wodkaflasche in der Hand hält und dass zu seinen Füßen zwei geleerte Flachmänner liegen. Ich höre, dass die Frau lallt, und erkenne, dass der am Zaun lehnende Mann selig, um nicht zu sagen stockbesoffen gen Himmel grinst.
Das kann ja wohl nicht wahr sein, denke ich, das entspricht ja dem schlimmsten Sozialfallklischee überhaupt.
Weiterhin Lässigkeit performend, spaziere ich an dem Grüppchen vorbei und rufe ihnen „Dzień dobry“ zu, „Guten Tag“ auf Polnisch. Die Frau schaut mir kurz ins Gesicht und gleich wieder weg, die Männer reagieren gar nicht auf meinen Gruß.
Und wahrscheinlich ist das auch besser so, denke ich im Weitergehen, hoffentlich sind die so zugedröhnt, dass sie gar nicht mitbekommen, dass ich hier als eine Art Berichterstatterin durch ihr Terrain flaniere, mit einem allzeit fotografierbereiten Telefon in der einen Hand und einem Notizbuch in der anderen – auch ich also: ein lebendiges Klischee. Dort, am Bauzaun, drei abgehängte Alkis im Sonnenschein – hier, auf dem Schotterweg, eine ehrgeizige Reporterin auf der Suche nach verwertbarem Material.
Das Trio zu fotografieren, wage ich nicht (so viel Respekt vor den Persönlichkeitsrechten und der Würde anderer wird ja wohl noch erlaubt sein, Instagram hin, Aufmerksamkeitsökonomie her), aber mein Hirn funktioniert ohnehin längst wie eine Kamera – das ist halt jetzt so, in dieser Zeit, die gemeinhin Gegenwart genannt wird, nicht wahr? Wahrscheinlich geht es vielen Menschen ähnlich, Fotostreams, TikTok-Storys, CCTV-Überwachung sind längst zur natürlichen Umgebung geworden, man weiß einfach, dass immer und überall ein Objektiv auf einen gerichtet ist und mittlerweile kommt es auch mir manchmal so vor, als ob ich die Dinge erst dann richtig sähe, wenn ich sie fotografiert habe.
Mein Gehirn jedenfalls: Gestählt durch drei Jahrzehnte kreativwirtschaftliche Schulung beschließt es, das Bild dieser drei Gestalten möglichst detailgenau in seiner Memorycloud abzuspeichern. Die Frage ist ja nämlich die: Mit welcher spektakulären Szene kann ich meinen Text beginnen lassen? Drei Säufer in einer abgerissenen Backsteinkulisse, mit den Schnapsflaschen so hübsch dazu dekoriert, das haut doch direkt rein. Das erzählt doch gleich eine ganze Menge auf einmal, von Elend und Armut, von Volkswirtschaftsstatistiken und der Gewalt der Drogen, von dem, was bis vor Kurzem noch Strukturwandel genannt wurde und neuerdings als Transformationsprozess bezeichnet wird. (Von wem eigentlich, ich meine: Wer hat nun diese neue Vokabel wieder durchgesetzt?)
Und dann, als ich an den beschäftigungslosen Trinkern vorbeigeschlendert bin und der Bus an der nächsten Kreuzung schon laut dieselnd wartet, um mich zum nächsten Recherchepunkt zu bringen, durchfährt mich wieder einmal ein altbekannter Gedanke: Wie schade, dass ich nicht Alexander Kluge bin! Denn wenn ich Alexander Kluge wäre (möge er in Frieden ruhen), würden, erstens, mehr Leute meine Texte lesen und, zweitens, könnte ich Filme drehen, und wenn ich also eine Filmemacherin wäre, würde ich dafür sorgen, dass einer der mies gelaunt glotzenden Kampfhunde, die in dieser Gegend herum streunern, durch das Bild mit den Alkis im Sunshine trottet und vielleicht an den geleerten Flachmännern schnüffelt, die gleiche Sorte Kampfhund, vor der ich mich in Detroit/Michigan (Abre numa nova janela) schon gefürchtet habe, die gleichen Brummer, die ich im Sommer 2023 auch durch das abgewirtschaftete britische Seebad Eastbourne scharwenzeln sah. Ich würde entsprechende Regieanweisungen geben, für das gefährliche Tier, und vielleicht würde ich weit hinten, am Horizont, ein Flugzeug in einen der rotweiß gestreiften Fabrikschlote rasen und abstürzen lassen. Obwohl, nein, das mit dem Flugzeug und den Schloten wäre wohl doch übertrieben, das entspräche dann wirklich nicht mehr der Wirklichkeit.
In Schlesien spricht man nicht nur Polnisch. Sondern auch Kapitalistisch.
Dzień dobry also, ich bin gerade aus Polen zurückgekehrt. Die Szene mit den Trinkern hat sich in einer sogenannten Arbeitersiedlung abgespielt, und zwar in Bytom, einer 140.000-Einwohner-Stadt in der Woywodschaft Śląsk, einer Region, die auf Englisch „Silesia“ genannt wird und auf Deutsch „Schlesien“. Rund 4,5 Millionen Menschen leben in jenem Landstrich, er gilt als die dichtest besiedelte und am stärksten „urbanisierte“ Region von ganz Polen.
(Randbmerkung: Ich werde im Folgenden den deutschen Namen „Schlesien“ benutzen, nachdem ich mit Verblüffung feststellte, dass auch viele Polinnen und Polen die alten deutschen Bezeichnungen für ihre Orte nutzen. Die Stadt Bytom, zum Beispiel, wird von manchen „Beuthen“ genannt, sogar von ganz jungen Leuten. Eine Menge gibt es zu dieser Sprachsache zu erzählen – bei anderer Gelegenheit dann mal.)
Schlesien, insbesondere seine südöstliche Hälfte, „Oberschlesien“ genannt, ist heute einer dieser roughen Räume, wie man sie aus allen möglichen Ländern kennt: ein ehemaliges Bergbaurevier und früheres Zentrum von Schwerindustrie, das inzwischen weitgehend abgewickelt ist. Der Rust Belt im Norden der USA, Nordengland, Ostbelgien, das Ruhrgebiet, die Lausitz in Sachsen – muss man noch mehr sagen? Nein. Im Prinzip läuft es überall gleich: Die Förderbänder stehen still, die Bevölkerung hat sich wohl oder übel mit Begriffen wie „Ausstiegsprämie“ und „Umschulungsangebot“ vertraut gemacht, ungezählte Gebäude mockern, schimmeln, bröseln bis auf Weiteres so vor sich hin. Es geht nicht mehr weiter wie früher, es muss jetzt irgendwie anders gehen: Alle wissen das. Und nehmen es unterschiedlich auf.
Katowice, auf Deutsch „Kattowitz“, ist so etwas wie der urbane Superstar der Region. 2017 wurde Katowice zur Hauptstadt von Oberschlesien ernannt, zum Zentrum der neu geschaffenen „Metropolregion GMZ“ (Das GMZ steht für Górnośląsko-Zagłębiowska Metropolia – „Metropole Oberschlesien-Kohlenbecken“). 14 Kommunen zählen zu jenem urbanen Gebilde, und Katowice mit seinen 280.000 Einwohnern, seiner Universität, seinem polenweit berühmten Symphonieorchester, seinen Messehallen und Kongresszentren soll ihnen allen ein Motor sein, ein ökonomisches Vorbild, ein kultureller Ansporn, ein agiler Anführer, der seine Umgebung mitzieht – ein Innovation Hub, wie es auf Kapitalistisch heißt, in der Sprache, die fast überall auf der Welt inzwischen verstanden wird (also: von denen, die an den Innovationen teilhaben).
In Katowice selbst liegt die Arbeitslosenquote bei schier unglaublichen ein bis zwei Prozent, man kann sagen: Arbeitslosigkeit existiert dort praktisch nicht. In den Kommunen drum herum liegt die Quote deutlich höher, bei annähernd zehn Prozent. So auch im extrem abgerutschten Ex-Bergbauviertel von Bytom, wo die Schnapsflaschen in der Vormittagssonne geleert werden und die Wände der teils verlassenen oder nur noch zur Hälfte bewohnten Mehrfamilienhäuser aus Backstein mit Sprüchen aus drei Kategorien besprüht sind.
Kategorie eins: Fan-Verehrung des örtlichen Fußballclubs Polonia Bytom (aktuell 1. polnische Liga, letzter Meistertitel 1965). Oft ist der Klubname mit dem Wort „Hooligans“ ergänzt, also: „Polonia Bytom Hooligans“.
Kategorie zwei: Schmähungen von Wladimir Putin (meist Varianten von „Fickt Putin den Arsch“, wie ein englischsprechender Pole mir später anhand eins Fotos auf meinem Fon übersetzte).
Kategorie drei: Allgemeine Lebensweisheiten, manchmal sogar zwei oder drei Zeilen lang, aus der untersten Etage der sozialen Pyramide, etwa dies: „Fickt die Polizei und die Politiker und alle Leute, die unehrlich sind.“
Von einer hoffentlich rosigen Zukunft für die Region sprechen die Stadtplaner, Kommunalpolitiker und Transformationsexperten im Zentrum des Innovation Hubs, in downtown Katowice.
Und noch bevor ich einem der Katowicer Transformationsprofis live und in Farbe gegenüber saß, schon während ich mich, noch zu Hause, auf diese Erkundungsreise vorbereite, indem ich Infomaterial zu „Katowice gestern-heute-morgen“ verschlang, befiel mich eine seltsame Gefühlsmelange, die mich während meines gesamten Aufenthalts in Oberschlesien begleitet hat und mich bis jetzt, ein paar Tage nach meiner Rückkehr, noch irritiert: eine Mischung aus Ungeduld und Ermüdung.
Ungeduld, weil ich es kaum erwarten konnte, endlich aufzubrechen an diesen mir noch unbekannten Ort mit diesem ja doch irgendwie recht niedlichen Namen: Katowice. Eine aufrichtige Recherchelust – angeberischer gesagt: ein authentisches Erkenntnisinteresse – kitzelte mich. Wie IST es da wohl? – eine auf den ersten Blick ganz einfache Frage, ja ja.
Ermüdung, weil es mir, trotz aller Neugier und Reiselust, schon bei der Vorbereitung an meinem Heimschreibtisch so vorkam, als wäre ich längst schon dort gewesen – als kennte ich dieses Katowice in- und auswendig. Ich las von einer erst kürzlich eingerichteten „Kulturzone“ im Zentrum der Stadt, von drei frisch hochgezogenen „Kongresshotels“, vom kurz- bis mittel- bis langfristigen Ziel, die Stadt „attractive for life, study, work and leisure” zu machen – und wurde von etwas niedergedrückt, was man vielleicht als Déja-vu bezeichnen könnte. Ein schrecklich niederschmetterndes Gefühl von been there, done that. Eine deprimierende Samuel-Beckett-Regung: Die Sonne schien, da sie keine Wahl hatte, auf nichts Neues.
( … Kontynuacja następuje – Fortsetzung folgt.)
Eine Lawine, ein Roman und eine Netflix-Serie
An dieser Stelle mache ich einen Schnitt. Es sind schon 11.000 Zeichen bis hierhin, mehr als 5.000 Zeichen am Stück liest heutzutage kein Mensch mehr, heißt es im Internet.
Vielleicht hat sich das Entscheidende bis hierhin aber schon übertragen: Diese Reise nach Katowice (zum Hintergrund ganz unten, im P.S.) hat mich stark beeindruckt, viel mehr, als ich vorher gedacht hätte. Sie hat ungeheuer viele Gedankenlawinen in Gang gesetzt. Und die meisten dieser Gedankenlawinen rollen von downtown Katowice bis weit über die Stadtgrenzen hinaus, auch weit über Schlesien und Polen hinaus, und sie rollen auch jetzt noch weiter und immer weiter.
KATOWICE IST ÜBERALL – das denke ich inzwischen tatsächlich.
Für ein Buch reicht das nun gesammelte Material nicht, und für einen Zeitungs- oder Magazinartikel ist es zu viel.
So werde ich diesen Ort hier nutzen, um nach und nach ein wenig zu erzählen, was in diesem Oberschlesien gerade los ist und was mir dabei durch den Kopf ging und geht – und vor allem auch, was das alles mit uns (Germany und dem Rest der Welt) zu tun haben könnte.
Ob diese kleine Textserie letztlich drei, vier oder sieben Folgen haben wird, weiß ich noch nicht.
Wichtig ist auf jeden Fall eines: Äußerst schlaue, witzige, kämpferische, charmante, optimistische Menschen sind mir in und um Katowice begegnet, sie waren sogar in der Mehrheit – es handelt sich also keineswegs um eine miesepetrige Region, in der „alles den Bach runter geht“, nein, nein, einiges geht dort nachweislich bergauf, und auch davon werde ich hier selbstverständlich erzählen.
Einen Lektüretipp gebe ich gern schon mal weiter:
Der Roman STAHLKÖRPER (Abre numa nova janela) von Anna Cieplak, übersetzt von Simone Falk, gerade erst im Januar 2026 im Klak Verlag erschienen. Dort heißt es:
„Anna Cieplaks Roman ist ein großartiges Panorama der Industrie- und Bergbauregion Schlesien, über ein halbes Jahrhundert, zwei Gesellschaftssysteme und zwei Generationen hinweg – über ein Zukunftsversprechen und Familie, was daraus wurde.“

Gelesen habe ich diesen Roman noch nicht, aber in Katowice bin ich der Autorin Anna Cieplak kurz begegnet (sympathische Person), davon erzähle ich demnächst noch ein wenig.
Ebenso aktuell ist die Netflix-Serie BLEIKINDER (Abre numa nova janela), die im Februar 2026 gestartet ist. Sie basiert auf der wahren Geschichte der Kinderärztin Jolanta Danuta Wadowska-Król, die in den 1970er Jahren gegen die Bleivergiftungen tausender Kinder im Industriegebiet von Katowice kämpfte – eine schlesische Erin Brockovich, sozusagen. Auch diese Serie habe ich noch nicht gesehen, aber vor ein paar Tagen stand ich an einem der Drehorte (heute: eine Fabrik für Batterie-Recycling), und eine Menge Katowicer haben mich (nicht ohne Stolz, wie mir schien) auf diese Serie hingewiesen, und der Trailer wirkt durchaus vielversprechend:
https://www.youtube.com/watch?v=n2kHkldVU3w (Abre numa nova janela)So, dies ist mein erster Beitrag auf dieser Plattform. Mal sehen, wie sich das hier entwickelt. Demnächst folgt der zweite Teil der Katowice-Erkundung, es werden eine Menge Shopping-Namen darin vorkommen.
Bis dahin und auch sonst: immer die Ihre, KK
P.S: Die hier beschriebene Recherchereise nach Katowice fand im Rahmen eines polnisch-deutschen journalistischen Austauschprogramms statt. Organisiert war das Programm vom Institut für Reportage in Warschau (Abre numa nova janela) und dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) (Abre numa nova janela). 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Ländern waren eingeladen, die meisten mit journalistischem Schwerpunkt in den Sparten Print, TV, Radio, aber auch drei, vier Buchautoren und Schriftstellerinnen waren dabei. Großzügig finanziert war dieses binationale Projekt von der Körber Stiftung (Abre numa nova janela), entwickelt und vor Ort geleitet hat es der TV-Journalist Peter Frey, ehemaliger Chefredakteur des ZDF (2010 -2022).
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