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Der Steinbock

Die Entwicklungsmöglichkeiten des Steinbocks und für uns!

Barrierefrei!

Ich habe diese Themen zwar schon in den Aufnahmen im letzten Jahr behandelt. Aber hier ist noch einmal die schriftliche Fassung, weil ich sie in das Buch »Medizinrad der Transformation« mit aufgenommen habe. Und es passt gut in diesen Monat hinein.

Der Steinbock steht für Hierarchie, Ordnung, Karma, Verantwortung und Versorgung. Saturn steht für Recht und Ordnung, und das ist es, woran der Steinbock glaubt.

Der unentwickelte Steinbock ist der Inbegriff des braven Bürgers, nicht weil er feige ist, sondern weil er stets nach der Anerkennung des Vaters sucht. Denn der Saturn, steht ja für das Vaterprinzip, ob wir ihn nun den Weihnachtsmann nennen oder Odin.

Er macht alles, um anderen zu gefallen, bzw. um dadurch die Anerkennung von der Gemeinschaft, der Arbeit, seinem Chef, was ja das Vaterprinzip ist, zu bekommen.

Er sehnt sich nach der Liebe des Vaters.

Hier wird der Erfolg, das Materielle, der Job oder sonstige Sachgegenstände zu einem Gott erhoben, bzw. kann es zu einem Götzen werden. Aber er wird unweigerlich immer wieder enttäuscht, sei es im Job, in der Familie, von Vorgesetzten, von Finanzen, um sich dann schließlich doch noch zu entwickeln, indem er anfängt, doch endlich mal Verantwortung für sein Umfeld und sein Leben zu übernehmen.

Er denkt, alles müsse ihm automatisch zufallen und gegeben werden, wenn er bloß alles richtig macht und tut, wenn er funktioniert.

Im Grunde genommen weiß der entwickelte Steinbock, dass alles seine Zeit braucht, was zu wahrem Erfolg führt.

Er bringt eine große Disziplin und auch Fleiß mit, eine Art Beharrlichkeit. Wie sonst soll der Steinbock im Gebirge die Herausforderungen meistern?

Der unentwickelte Steinbock muss dies vielleicht noch erst erlernen. Er wirft nicht gleich die Flinte ins Korn, sondern bleibt unerbittlich an seinen Themen dran.

Sein Sieg ist gewiss, das steht in seinem Drehbuch, wenn er am Ball bleibt.

Als Einzelwesen fühlt er sich nicht besonders wohl, er braucht die Gesellschaft und auch die der Familie, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Aber hier muss er aufpassen, dass er nichts tut, nur um anderen zu gefallen, oder nur zu funktionieren.

Sein Hauptthema ist hier wirklich, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Er übernimmt gerne Verantwortung, um diese Daseinsberechtigung zu spüren, egal ob als Chef, Chefin, in einem Verein, oder sonstiges.

Aber dann macht er wieder das Richtige, aber aus einem falschen Grund.

Und hier liegt das Hauptproblem des Steinbockes: Er wird wieder enttäuscht, um ihn doch darauf hinzuweisen, etwas aus dem richtigen Grund zu tun.

Eine ewige Karmaschleife, wobei er dann vielleicht bockig und wütend wird, weil nichts in seinem Leben so läuft, wie er sich das vorstellt.

Er muss das Vaterprinzip in sich entwickeln, sich selbst ein eigener Vater sein, der ihn versorgt.

Das geschieht, indem er den Archetypen des Weihnachtsmannes integriert, den Mann der Großherzigkeit.

Die Botschaft: Entwickle jetzt die Großzügigkeit und die Großherzigkeit zu dir selbst. Sei dir selbst ein guter Vater!

Wenn er etwas nur tut, um anderen zu gefallen, um etwas zu bekommen, dann kommen die Dürre, die Armut, die Einsamkeit, die Härte und die Gefühlskälte.

Auch muss er lernen, nach seinen eigenen Regeln zu leben und nicht nach den der anderen. Er wird niemanden hängen lassen, er wird keinen Arbeitstag versäumen, selbst wenn er den Kopf unterm Arm trägt.

Er ist der Erste, der kommt, und der Letzte, der geht.

Sein Selbstverständnis bekommt er, wenn er Selbstverantwortung übernimmt. Auch für seine Kräfte und seine Energie.

Es will gelernt und integriert werden, auch den Mut zu haben, andere zu verletzen, nicht physisch, aber mit Worten. Auch mal Nein zu sagen, um auf seine Ressourcen achtzugeben, bevor er flachliegt oder er nicht mehr kann.

Ich entwickle jetzt Selbstachtung:   Ich achte mich jetzt selbst. Das ist seine Medizin, die im Medizinrad im Norden liegt.

Zu oft hat er zu große Maßstäbe und Ansprüche an sich und andere selbst aufgestellt, und diesen will er gerecht werden und diese müssen auch andere gerecht werden.

Als Chef, als Chefin, als Ehepartner usw. möchte der Steinbock Chef sein.

Aber nur im Team, kann man überleben. Sei es in der Familie, im Job. Oder gerade in harten Zeiten oder wenn man vor großen Herausforderungen steht. Er muss lernen, Hilfe anzunehmen, das Gute anzunehmen und nicht zu versuchen, alles alleine zu machen.

Ich entwickle jetzt Teamfähigkeit. Bzw. lerne ich, was es bedeutet.

Der unentwickelte Steinbock muss dann auch lernen, wenn er selbstständig ist, wirklich Chef zu sein, um Regeln und Gesetze aufzustellen, sonst wird er durch seine falsche Gutmütigkeit ausgenommen und wieder enttäuscht.

Der Steinbock sollte schon in jungen Jahren von seinen Eltern lernen, etwas kritisch zu hinterfragen und nicht wie ein braver Bürger alles hinzunehmen, was ihm erzählt wird.

Vielleicht bedarf es hier noch der Heilung des inneren Kindes, um sich aus dem konventionellen System zu befreien und sein eigenes Ding zu machen. Denn das ist es, was er eigentlich möchte.

Sein eigenes Ding zu machen.

Also muss er erkennen, dass das System, welches System auch immer, nicht mit seinem inneren Gott, seinem Leben, vereinbar ist.

Er muss seine eigenen Regeln und Prinzipien aufstellen, nach denen er leben will. Er fängt an, unkonventionell zu werden, seine eigenen inneren Rebellen zu leben. Er erkennt, die moralischen Unstimmigkeiten in Systemen.

Jetzt muss er aber lernen, auch darauf zu agieren und aktiv zu werden. Um Recht und Ordnung herzustellen.

Er fühlt sich oftmals zu Unrecht und respektlos behandelt, und ist dann enttäuscht, aber wie gesagt: Er muss lernen, seine übertriebenen Ansprüche loszulassen und seine Moralvorstellungen vom Leben von der Partnerschaft. Vom Job.

Zwar gilt es im Wesentlichen, Respekt vor anderen zu haben, das ist ganz wichtig, aber wenn es Menschen gibt, die moralisch aus der Rolle fallen, dann darf er auch respektlos denjenigen gegenübertreten, um das Bewusstsein der Ordnung herzustellen.

 

In der Tiefe will gelernt werden, dass es um den Spaß an der Freude geht. Nicht um die Leistung, um Anerkennung zu bekommen. Das sollte dem jungen Steinbock schon gelehrt werden, wie eben auch gesagt, anzufangen, mal etwas zu hinterfragen.

Das ist doch Kreativität.

Liebe zu sich selbst, zu anderen und Großherzigkeit wollen entwickelt werden.

Der Dämon des Steinbocks, des absolut unentwickelten Steinbocks, ist hier der Wüstendämon Azael. Manchmal ist er zu berechnend und könnte andere nur ausnutzen, um etwas zu bekommen. Wie wir sehen, fehlt hier wieder die wahre Großherzigkeit.

Manchmal möchte er insgeheim auch alle vernichten, die sich ihm in den Weg stellen oder nicht nach seiner Pfeife tanzen.

Vielleicht sogar in der eigenen Familie und wenn Geschwister vorhanden sind. Weil sie einem ja etwas wegnehmen, die Liebe des Vaters. Man bekommt nicht genug, man denkt ja nicht an ihn.

Dieser Dämon kann sich dann sehr stark ausprägen, weil er denkt, er bekommt nicht genug vom Leben.

Der entwickelte Steinbock erkennt aber irgendwann, dass die Familie das Wichtigste ist. Sein Streben nach Erfolg und Anerkennung wird unwichtiger, er erkennt, was wirklich wichtig ist.

Die Gemeinschaft in der Familie.

Er hört auf, die Erwartungen von anderen ständig erfüllen zu müssen. Er findet sich selbst. Obwohl dieser Dämon denkt: Alleine bin ich besser dran.

Er muss lernen, sich auch mal etwas sagen zu lassen und das anzunehmen, denn er denkt, er weiß alles, und lässt sich nichts sagen.

Sein zu großer falscher Stolz, könnte ihn auch immer zu Fall bringen. Er muss lernen, sich zu öffnen, anderen Menschen und seiner Familie gegenüber. Dann hat er diesen Dämon besiegt.

Er will dem Steinbock einreden, er sei verflucht und in die Wüste geschickt. Aber so ist es nicht, er will dich nur täuschen und auf eine falsche Fährte bringen, indem er dich von anderen Menschen und der Fülle der Gefühle isoliert.

Du kannst ihm aber ein Schnippchen schlagen, weil du jetzt weißt, worum es geht.

Selbstfürsorge für dich zu entwickeln.

Liebe für dich und wahre Großherzigkeit für andere zu entwickeln.