In dieser Folge von Mind the Dog spreche ich mit meiner Kollegin Yvonne Linke über spanische Tierschutzhunde – und über alles, was im Alltag oft untergeht, wenn man nur das „süße Foto“ sieht.
Yvonne ist seit über 20 Jahren Hundetrainerin, kommt ursprünglich aus dem Tierheim-Bereich und lebt mit einer großen Hundefamilie: aktuell mit mehreren Hunden aus dem spanischen Tierschutz. Sie ist regelmäßig vor Ort in Spanien, unterstützt Tierheime, sammelt Spenden und erlebt hautnah, wie unterschiedlich die Bedingungen sind – von privaten Tierheimen bis zu städtischen Strukturen, in denen Hunde kaum eine Chance haben.
Wir sprechen darüber,
welche Hunde in Spanien im Tierschutz landen (und warum das oft nicht der „Straßenhund-Mythos“ ist),
warum besonders viele Jagdgebrauchshunde (Galgos, Podencos, Setter, Pointer) betroffen sind,
was Menschen in Deutschland häufig unterschätzen: Ankommen, Stress, Gesundheit, Verhalten – und Überraschungspakete,
wann eine Pflegestelle die bessere Idee ist als Direktadoption,
warum „der Verein hat das nicht gesagt“ oft zu kurz greift – und welche Rolle Tierheim-Stress dabei spielt,
und ganz ehrlich: warum ein Hund heute auch finanziell kein Nebenbei-Projekt ist (Gesundheit, Mittelmeerkrankheiten, Training).
Zum Schluss gibt’s wie immer Skurriles aus der Hundewelt – mit einer Story, bei der man sich wirklich fragt, ob irgendwo eine Kamera läuft.