Hallihallo und schönen Freitag 💚
Wir haben Sommer bestellt und 180 Grad Ober- und Unterhitze bekommen. So unterschiedlich die Empfindungen dazu sind, die Tipps kennen wir alle.
Viel trinken, Schatten suchen, baden gehen, wenn Sport, dann bitte entweder um 5:17 Uhr früh oder irgendwann nachts. Alles richtig soweit.
Aber wir wären nicht move:sum, wenn wir uns nicht nach etwas Kreativerem für heiße Sommertage umsehen würden. Also nach Aktivitäten, bei denen man draußen unterwegs sein kann, ohne dabei zum menschlichen Grillwürstel zu werden.
Deshalb haben wir uns auf die Suche gemacht und sind durch einen Tipp aus der Community auf etwas gestoßen, das erstaunlich gut zu Sommer, Bewegung und sogar Essen passt. Win-Win-Win also.
Unser Sommer-Tipp 🌿
Keine Sorge, was jetzt kommt, hat nichts mit Vollmond oder Brennnesseln ansingen zu tun. Unser Fundstück der Woche sind nämlich Kräuterwanderungen.
Und dabei geht es ziemlich bodenständig zu. Gemeinsam mit ausgebildeten Kräuterpädagog:innen geht man durch Wälder, Wiesen oder auf Almen und lernt heimische Wildpflanzen kennen. Welche Pflanzen essbar sind, welche lieber nicht, wie man sie erkennt und was man damit in der Küche anfangen kann. Eigentlich ist es eine Mischung aus Wandern und Kulinarik.
Gerade im Sommer finden viele Kräuterwanderungen im Wald oder in höheren Lagen statt. Praktisch, weil es dort an heißen Tagen bekanntlich deutlich kühler ist als in der Stadt.
Und noch etwas Spannendes: Wildkräuter enthalten oft beachtliche Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Nicht schlecht für Pflanzen, an denen wir normalerweise achtlos vorbeispazieren.
Außerdem steckt viel mehr Essbares in Österreichs Landschaft, als die meisten von uns vermuten würden. Was wir oft als Unkraut aus dem Garten werfen, ist essbar und gesund.
Wichtig dabei: Bitte nicht einfach mit Jausensackerl und grenzenlosem Optimismus losziehen. Manche essbaren Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Wir möchten nur sehr ungern, dass aus dem Kräuterpesto plötzlich ein medizinischer Zwischenfall wird.
Gerade am Anfang empfehlen Expert:innen deshalb immer, nur gemeinsam mit ausgebildeten Kräuterpädagog:innen loszuziehen.
Lust bekommen, selbst einmal mitzugehen? Wir wollten euch hier eigentlich eine Liste machen. Aber es gibt so viele Anbieter, die auch noch super lokal sind. Außerdem wollen wir euch keine riesige Liste um die Ohren hauen. Tipp: einfach die Jungs und Mädchen von Google nach „Kräuterwanderung“ und eurem Wohnort fragen. Ihr werdet fündig, bestimmt.
Apropos draußen unterwegs sein:
Während wir diese Woche über Kräuterwanderungen gestolpert sind, nimmt uns Jacqueline in unserer Rubrik „Zwischen den Einheiten“ mit in ihre ganz eigene Naturgeschichte – gemeinsam mit einem Kaltblüter namens Jim.
Früher standen bei ihr Turniere, Leistung und Platzierungen im Mittelpunkt. Heute geht es beim Reiten vor allem um Ausgleich, gemeinsame Zeit und die Erkenntnis, dass Sport nicht immer Wettbewerb bedeuten muss.
(Abre numa nova janela)Wir lesen uns nächsten Freitag wieder!
Small moves, big sum 💚
Bis Spätersilie
Philipp