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ESC-Woche. Finnland wirft Handys. Wir springen Trampolin.

Hallihallo und schönen Freitag 💚

Die Eurovision-Song-Contest-Woche steht an. Und wir hier in Wien sind gerade zwischen Ausnahmezustand, Glitzerexplosion und bald kollektivem Schlafmangel.

Und da wollen wir mitmachen! Nicht musikalisch…das wäre gefährlich.

Aber wir nehmen es zum Anlass für sportliche Inspiration. Beim ESC bringt ja gefühlt jedes Land seine eigene Form von Eskalation mit. Daher haben wir uns angeschaut, welche schrägen Sportarten eigentlich aus den teilnehmenden Ländern kommen.

Quasi als Inspiration für unsere Mai-Challenge. Zur Erinnerung, die lautet in diesem Monat: Drei erste Male. Also: Im Mai probieren wir drei neue Sportarten aus.

Und keine Sorge, eine echte Sportart haben wir auch ausprobiert. Patricia hat sich an Silent Jumping Fitness gewagt. Dazu später mehr.

Aber jetzt einmal unser:

Best-of-Fünf: Schräge Sportarten aus den ESC-Ländern

🇫🇮 Finnland – Wife Carrying

Beim „Wife Carrying“ tragen Menschen ihre Partner:innen kopfüber durch einen Hindernisparcours. Gelaufen wird über Sand, Wasser und alles, was halbwegs unangenehm ist. Der Gewinn? Früher angeblich das Körpergewicht der getragenen Person in Bier.

🇬🇧 Großbritannien – Shin Kicking

Zwei Menschen stehen sich gegenüber und treten sich gegenseitig gegen das Schienbein, bis jemand umfällt. Traditionell mit Strohpölstern in der Hose, was gleichzeitig beruhigend und beunruhigend ist. Manche ESC-Outfits sind aber vermutlich auch nicht bequemer.

🇸🇲 San Marino – Mittelalterliches Armbrustturnier

In San Marino gibt es mittelalterliche Armbrustturniere mit historischen Kostümen, Fahnen und sehr ernsten Gesichtern. Es wirkt ein bisschen wie ein sehr kompetitiver Mittelalterfilm.

🇮🇹 Italien – Calcio Storico

Eine historische Mischung aus Fußball, Rugby und kompletter Eskalation. Gespielt wird in Florenz, in historischen Gewändern und mit überraschend wenigen Regeln. Teils soll es eher an Körperverletzung erinnern. Sehr laut, sehr viel Energie, sehr italienisch.

🇫🇮 Finnland – Handy-Weitwurf

Und noch einmal Finnland, weil es so schön war. Das Land hat nämlich außerdem Weltmeisterschaften im Handy-Weitwurf erfunden. Ziel ist simpel: altes Mobiltelefon nehmen und möglichst weit schleudern. Therapeutischer wird Sport wahrscheinlich nicht mehr.

Und jetzt zu machbareren Sportarten

Und weil wir nicht nur über schräge Sportarten reden, sondern diesen Monat auch selbst neue Dinge ausprobieren:

Unsere Redakteurin Patricia hat sich an Jumping Fitness gewagt.
Nicht irgendeines, sondern Silent Jumping Fitness. Klingt ja irgendwie auch wie ein ESC-Songtitel.

Im neuen Artikel erzählt sie, warum ein kleines sechseckiges Trampolin überraschend gnadenlos sein kann, was ein „Drunken Sailman“ ist und warum sie sich zwischenzeitlich wie ein sorgloser Hundewelpe auf einer Butterblumenwiese gefühlt hat.

👉 Hier geht’s zum Artikel: Silent Jumping, lautes Schnaufen (Abre numa nova janela)

(Abre numa nova janela)

So, wir hoffen da war jetzt genug Inspiration für deine neue Sportart dabei. Hoffentlich bleibst du beim Trampolin. Oder beim Handy-Weitwurf, auch gut.

Wir werden uns kommende Woche vermutlich an eine Sportart mit Ball wagen. Update folgt.

Wir lesen uns nächsten Freitag wieder!

Small moves, big sum 💚

Bis Tennis
Philipp