
Zum heutigen Video:
Bei dieser Szene hatte ich es mir geschworen, aber niemandem erzählt:
Es wurde Zeit, meine Art der Videogestaltung auf ein neues Level zu heben. Nicht künstlich. Nicht krampfhaft. Ich wollte eine Mischung aus meinen alten Stärken und neuer Energie schaffen.
Wenn man YouTube-Videos produziert, dreht man sich oft sehr lange um die eigene Achse. Es gibt keinen Chef, kein Drehbuch und keine Anleitung für einen erfolgreichen Kanal.
Das ist manchmal anstrengend, gleichzeitig aber auch unglaublich spannend. Man muss sich ständig weiterentwickeln und trotzdem seiner eigenen Linie treu bleiben. Ein Balanceakt, der schwieriger ist, als viele denken.
Oft höre ich: „Bleib so, wie du bist.“
Ich weiß, dass das nett gemeint ist, aber ganz ehrlich: Ich will gar nicht der Gleiche bleiben wie vor drei Jahren. Und ihr wahrscheinlich auch nicht.
Würde ich heute noch dieselben Videos machen wie damals, wäre meine Zeit auf YouTube vermutlich schneller vorbei, als mir lieb wäre.
Was habe ich bei der Rothaar-Radroute also konkret anders gemacht?
Die Idee kam tatsächlich über Komoot. Dieses riesige Gebirge im Sauerland ist mir sofort ins Auge gesprungen. Endlich wieder ein Name, der nach Abenteuer, Natur und einer echten Reise klang.
Die größte Veränderung lag aber im Storytelling.
Zum ersten Mal habe ich eine komplette Tour in einem einzigen Video erzählt. Kein Tag 1, kein Tag 2, kein Tag 3. Stattdessen eine abgeschlossene Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende.
Genau das sollte euch ein runderes Videoerlebnis bieten. Und ich kann nur sagen: Es hat unendlich viel Spaß gemacht.
Das große Problem wurde mir allerdings auf der Rückreise in der Bahn schmerzlich bewusst:
Solche Projekte kann ich langfristig nicht jede Woche umsetzen.
Der Aufwand für Planung, Anreise, Dreh, Schnitt und Storytelling ist einfach zu hoch. Trotzdem bin ich überzeugt, dass genau solche Videos die Zukunft des Kanals sind. Aber das entscheidet am Ende ihr.
https://www.youtube.com/watch?v=zEmHTTIblSg (Abre numa nova janela)