Ich bin Jürgen. Werbetexter. Podcaster. Creator. Und: chronischer Schmerzpatient seit mehr als 20 Jahren.
Schmerzen gehören für die allermeisten Menschen zum Leben – sie sind quasi unausweichlich. Alles, was wir daraus machen (oder mit uns machen lassen), liegt in unseren Händen:
ob wir unter den Schmerzen leiden oder sie als Antrieb nutzen
ob wir unter ihnen zusammenbrechen oder sie uns stärker machen
ob wir ihnen unter Tränen entgegenbrüllen oder trotzig ins Gesicht lachen
Ich habe täglich Schmerzen; trotz Sport, Physio- und Psychotherapien. Trotz Bandscheiben-Prothesen, Hypnose, verödeten Nerven und Facettenspritzen. Trotz Opiaten, Cannabis und anderen Mittelchen. Trotz Sauna, Wärmekissen und Stachelmatte. Aber:
Vor einer Weile habe ich beschlossen, nicht mehr länger unter meinen Schmerzen zu leiden.
Ob du das auch kannst oder nicht, weiß ich nicht. Ich werde dir dazu sicher keine Strategien, Ratschläge oder einen Trainingsplan mit „10 ganz einfachen Übungen und du hast nie wieder Rückenschmerzen!“ an die Backe labern. Ich will dir hier nur aus meinem Leben erzählen. Wie im zugehörigen Podcast halt auch. Was du dann draus machst, liegt bei dir.
Für wen ist das überhaupt interessant?
Natürlich mache ich das hier stark für mich. Als eine Art Gesprächstherapie. Aber ich habe in ~7 Jahren podcasten zu diesem Thema gelernt, dass durchaus auch Andere von meinen Gedanken und Worten profitieren:
Schmerzleidende, die sich alleine und unverstanden fühlen – ganz egal, ob du mit chronischen Rückenschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen oder Fibromyalgie kämpfst, mit Rheuma, Arthritis oder Migräne, Endometriose, Long-Covid oder Trigeminus, eingewachsenen Zehennägeln, Zahnschmerzen oder sonst irgendwas. Alle sind willkommen – selbst die vollkommen Gesunden!
Angehörige von Schmerzleidenden, die nicht zu 100 Prozent verstehen, wie es in ihren Liebsten aussieht
Pflegekräfte, die auch nicht immer ganz nachvollziehen können, warum sich Patientinnen und Patienten manchmal vielleicht irrational verhalten
alle, die die mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland mit chronischen Schmerzen als Problem sehen – aber nicht, weil sie Schmerzen leiden, sondern weil die Gesellschaft nicht darüber spricht
Was dich konkret hier erwartet:
Ende 2025 stand ich vor der Wahl: weitermachen wie bisher und eine drohende Langzeitkrankschreibung riskieren. Oder: radikaler Veränderung.
Du ahnst vielleicht, wozu ich mich entschieden habe: Aktuell stecke ich mitten in den Vorbereitungen meiner Selbstständigkeit. Als Werbetexter, Podcaster, Sprecher. Aber ich will einen Teil meines Lebensunterhalts auch als Creator bestreiten. Mir einmal mehr beweisen, dass meine Schmerzen mein Leben beinträchtigen, aber auch bereichern. Und ich bin extrem dankbar für jede und jeden, die mich auf diesem Weg begleiten und unterstützen will (ob finanziell, mit guten Worten, Weiterempfehlungen oder auch ganz heimlich still und leise – ist alles absolut fein!).
Eines ist mir wichtig: Das Kernangebot der Schmerzenssache soll weiterhin und für immer kostenlos bleiben! Niemand, und erst recht niemand in einer gesundheitlichen Krisensituation, muss bezahlen dafür, dass er oder sie ein paar aufmunternde Worte von mir hört. Aber es wird ein Angebot auch für diejenigen geben, die es sich leisten können, für gut Inhalte zu bezahlen. An den Einzelheiten dazu arbeite ich noch – ihr werdet es bald auf diesem Kanal erfahren.
Was ich auf jeden Fall biete:
regelmäßige Podcast-Episoden
Merch und Boni für Unterstützende (ich arbeite aktuell an Aufklebern, Postkarten, Fragekarten und einem Abreißkalender …)
einen Newsletter – das Wundschreiben (Abre numa nova janela)
ab und an ein Blog-Post hier und auf meiner Webseite mit Blicken hinter die Kulissen
Mindestens zweimal im Monat habt ihr dann die Chance, von mir zu hören und zu lesen.
Wann es losgeht:
Januar 2026! #staytuned
Schmerzliche Grüße – und ich hoffe, wir lesen und hören uns bald.
Es grüßt:
Der Jürgen