Saltar para o conteúdo principal

So kommst du vom Grübeln ins Schreiben

Wie du Gedanken sortierst, ohne dich zu verlieren

Kennst du das auch? Du willst den Text für eine Landingpage schreiben, einen Blogbeitrag oder sogar ein Buch, aber deine Gedanken fahren Achterbahn?

Ich kenne das auch sehr gut, oft gerade zu Beginn eines Schreibprojekts. Da kommen dann Gedanken wie z. B.: Es gibt schon so viele, die darüber schreiben. Das liest sowieso keiner. Andere sind besser. Manchmal fange ich auch an und lösche den Satz gleich wieder. Nein, das ist es noch nicht, denke ich dann. Oder bei einer Landingpage kommt schnell der Gedanke: Spreche ich damit wirklich meine Zielgruppe an? Ach, das kauft sowieso keiner.

Welche dieser Gedanken kommen dir bekannt vor?

Eines ist sicher: Diese Gedanken halten uns vom Schreiben ab, und zwar ganz massiv. Außerdem nehmen sie uns die Energie. Ich merke, dass ich dann sehr schnell ermüde.

Damit es dir nicht so geht, gibt es hier ein paar Tipps, wie du damit ganz entspannt umgehen kannst.

Diesen Post habe ich für alle Leser:innen freigeschaltet. Normalerweise findest du hier eine Paywall. Ich freue mich, wenn du mich unterstützt. Mehr erfährst du, wenn du auf den Button klickst. Ganz herzlichen Dank.

Wie kann dir kreatives Schreiben helfen, deine Gedanken zu zähmen?

Du kannst das Schreiben nicht nur dafür nutzen, die negativen Gedanken loszulassen, sondern es kann auch noch so viel mehr.

Du kannst zum Beispiel deine Gedanken zähmen, indem du schreibst. Denn dann nimmst du den Druck raus, den du dir vielleicht gerade machst.

Im Folgenden gibt es ein paar Tipps dazu.

Erlaube dir, chaotisch zu sein und einfach alles aufzuschreiben!

Erstens: Du schreibst einfach alle Gedanken auf einen Zettel und legst diesen weg. Stelle dir dabei jedes Mal die Frage: Ist es wirklich wahr, was ich denke?

Oft können wir gar nicht wissen, ob das, was wir denken, wirklich wahr ist. Vieles wird nie wahr. Oft ist es nur der innere Kritiker, der uns vor einer Blamage bewahren will.

Zweitens: Nimm dir einen Gedanken vor, der besonders stark wiederkehrt und schreibe darüber, warum er NICHT wahr ist. Entwickle einen Satz, den du dir irgendwo hinschreibst, der dir hilft, diesen Gedanken sofort zu transformieren.

Wenn du vor lauter Ideen keinen Anfang findest, verschaffe dir einen Überblick

Manchmal habe ich zig Ideen, wenn ich z. B. einen Artikel schreiben will. Soll dies noch mit in den Artikel? Oder das? Bei einem Buch ist es manchmal noch schwieriger, eine Grenze zu ziehen und sich zu sagen, was in das Buch reinkommt und was nicht. Dann kann es z. B. helfen, alle Unterthemen erstmal zu notieren, z. B. in einer Notiz-App oder z. B. in Evernote (Abre numa nova janela).

Oder du nimmst Notizzettel und schreibst mit der Hand.

Lege zuerst dein Kernthema fest!

Wichtig hierfür ist, dass du ganz am Anfang dein Kernthema festlegst. Dann hast du es leichter, die Themen für die einzelnen Kapitel zu formulieren.

Um zu strukturieren, empfehle ich dir, eine Mindmap zu machen. Das kannst du virtuell machen, z. B. mit MindMeister (Abre numa nova janela). Diese Software gibt es auch in einer kostenlosen Variante. Oder du machst das ganz einfach auf einem Blatt Papier.

Schreibe in die Mitte das Kernthema und alle Unterthemen, die du gerne in deinem Text hättest, drumherum.

So siehst du auf einen Blick, was in deinen Artikel oder dein Buch passt oder nicht.

Wichtig: Schaue immer, dass du zwischen den Unterthemen und dem Kernthema eine Verbindung herstellen kannst. Wenn das nicht geht, dann nimm das Unterthema raus und notiere es dir irgendwo für später. Es kann für ein anderes Buch oder einen anderen Artikel noch wichtig sein.

Schreibend denken, wie geht das und was verändert sich dadurch?

Ja, du kannst schreibend denken. Nimm dir ein Notizbuch oder verwende auch mehrere Zettel, für jeden Gedanken, der dir durch den Kopf geht. Schreibe dann oben das Thema hin und mache Freewriting darüber. Schreibe darüber, was dir einfällt. Du kannst den Zettel oder das Notizbuch dann erstmal weglegen. Solltest du die Notizen noch brauchen, dann kannst du sie jederzeit hervorholen.

Das ist auch ein guter Einstieg ins Schreiben, gerade, wenn du ein Buch schreiben willst. Du kannst erstmal nach und nach zu allen Unterthemen ein Freewriting machen und daraus Teile verwenden, wenn du magst.

Wenn du schreibend denkst, gewinnst du an Klarheit. Auf dem Papier wird manches klarer, als wenn du es nur im Kopf hast. Das hilft dir, dich wirklich auf das zu fokussieren, was zu deinem Kernthema passt.

Was tust du mit den negativen Gedanken, die dich blockieren?

Wenn du negative Gedanken über dich oder deine Texte und dein Schreiben hast, ist wahrscheinlich mal wieder der innere Kritiker aktiv.

Auch hier kannst du einfach mal darüber schreiben. Vielleicht magst du das mal ganz kreativ machen. Stell dir vor, du schaust zwei verschiedenen Persönlichkeitsanteilen zu, wie sie miteinander diskutieren. Einer davon ist der innere Kritiker, der andere dein innerer Mentor oder die innere Mentorin.

Der Kritiker will dich ständig vom Schreiben abhalten. Wie sieht er aus? Welche Botschaft hat er für dich?

Der innere Mentor/die Mentorin kommt, um dich zu unterstützen. Wie sieht er/sie aus? Wie fühlt es sich in seiner/ihrer Gegenwart an? Dieser Mentor entkräftet jetzt die Argumente des inneren Kritikers. Du schaust zu, wie sie miteinander sprechen. Es ist für dich wie in einem Kinofilm, den du dir als Kinobesucher anschaust. Mache das so ca. maximal 10 Minuten lang.

Hier ein Beispiel:

(innerer Kritiker) „Das liest doch sowieso niemand.“

(innerer Mentor) „Woher nimmst du diese »Weisheit?« Es gibt immer Menschen, die sich für einen Text interessieren. Sonst würde er nicht geschrieben werden. Für jeden Topf gibt es einen Deckel.“

Probiere das mal aus und schreibe so für maximal 10 Minuten diese Dialoge auf. Schau, ob es dir danach besser geht. Wie fühlst du dich, wenn du die beiden beobachtest? Was verändert sich danach?

Fange einfach irgendwo mit deinem Text an!

Du hast dein Kernthema und deine Mindmap, aber du weißt nicht, an welcher Stelle du anfangen sollst mit dem Schreiben deines Textes.

Hier ein Trick, den ich auch schon öfters ausprobiert habe:

Es empfiehlt sich, gerade bei längeren Texten, irgendwo in der Mitte anzufangen. Suche dir den Teil aus, der dir aufleuchtet. Mach das ganz spontan, ohne groß nachzudenken.

Fange mit einem Satz an und schreibe dann noch einen Satz und noch einen Satz, bis du einen Abschnitt oder ein Kapitel fertig hast. Später schaust du, wie alles zusammenpasst. Wichtig ist es, dass du erst einmal ins Schreiben kommst.

Trainiere deinen Schreibmuskel: Schreibe jeden Tag 5 Minuten lang

Schreibe jeden Tag fünf Minuten lang. Einfach so, schreibe das, was dir gerade einfällt. Das können ein paar Verse sein, ein Tagebucheintrag. Mach das mal 21 Tage lang. Das ist eine kleine Challenge, denn erstens musst du dir die fünf Minuten gönnen. Irgendwann am Tag.

Zweitens sollen es wirklich nur fünf Minuten sein. Daraus kann sich entwickeln, dass du gerne weiterschreiben würdest, aber das machst du nicht. Vielleicht freust du dich dann um so mehr auf deine Schreibminuten am nächsten Tag.

Drittens: Du übst dich im Schreiben. Du kannst frei über das schreiben, was dir gerade in den Sinn kommt. Vielleicht sitzt du im Café und beobachtest die Menschen. Oder dir fällt ein kurzes Gedicht ein. Oder du schreibst dir eine Idee für dein Business auf. Nimm das, was dir spontan in den Sinn kommt.

Mit der Zeit wirst du hoffentlich bemerken, dass du mit mehr Selbstvertrauen schreibst, dir das Schreiben leichter fällt und du es sogar gerne machst. Natürlich werden deine Texte dann auch immer besser und besser, als sie jetzt vielleicht schon sind.

© 2025 Schreiben mit Herz & Seele – Anne-Kerstin Busch

Tópico Kreatives Schreiben

0 comentários

Gostaria de ser o primeiro a escrever um comentário?
Torne-se membro de Schreibe über das, was dir am Herzen liegt! e comece a conversa.
Torne-se membro