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Das Hagel Debakel

#Senfkuchen

Wenn Arroganz an der Realität zerschellt

Da hat es der CDU wohl die Laune verhagelt.

Das Superwahljahr beginnt mit einer schallenden Ohrfeige für die CDU in Baden-Württemberg.

Wer geglaubt hat, man könne die „natürliche Ordnung“ eines strukturkonservativen Südwestens einfach durch Aussitzen und biederes Image-Marketing wiederherstellen, wurde eines Besseren belehrt.

Doch was hier als persönliches Scheitern von Manuel Hagel gefeiert oder bedauert wird, legt die tieferen Risse in unserem politischen System offen:

  1. Der Fokus auf Personen statt auf Lösungen

Während Hagel über "Rehaugen" stolpert, inszeniert sich Cem Özdemir als konservativer "Landesvater" im grünen Deckmäntelchen. Ein Wahlkampf wie ein Western-Showdown? Das ist Politik-Entertainment auf Kosten der Inhalte.

  1. Soziale Kälte als Programm

Die Bundes-CDU hat mit Debatten über "Lifestyle-Teilzeit" und Zahnarztkosten einmal mehr bewiesen, dass sie die Lebensrealität der arbeitenden Menschen nicht versteht. Wer soziale Gerechtigkeit gegen Profitinteressen ausspielt, darf sich über Wahldebakel nicht wundern.

  1. Strukturproblem Kapitalismus

Das Erstarken rechter Kräfte wie der FCKAfD ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Politik, die das Gemeinwohl dem Markt opfert. Antifaschismus bedeutet eben auch, den Nährboden für Extremismus durch echte Umverteilung und soziale Sicherheit auszutrocknen!

Ein „Weiter so“ in einer grün-schwarzen Koalition ist kein Sieg für die Demokratie, sondern die Verwaltung des Status quo.

Wahre demokratische Stabilität gibt es nur durch radikale soziale Gerechtigkeit.

Wir brauchen keine neuen "Landesväter", wir brauchen ein System, das Menschen vor Profite stellt.

Kein Fußbreit dem Rechtsextremismus.

Vermögen umverteilen — jetzt!

Demokratie heißt soziale Sicherheit.

Ende