
Liebe Flauschis!
Dieser Beitrag hat auf Instagram für mächtig Furore gesorgt diese Woche - es gab wie so oft keine Grautöne. Entweder stimmten Menschen meiner These zu - oder lehnten sie für sich komplett ab. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir macht es das Leben leichter, auf die Auswirkungen meines vermeidbaren Konsums oder auch jenem zu schauen, wo ich als Konsument*in eine ethischere Wahl treffen kann. Ich empfinde es im allgemeinen Schmerz, auf wieviel Ausbeutung mein Lifestyle beruht, als Erleichterung, beizeiten diesen Fußabdruck mindern zu können.
Viele empfanden es als Bashing, wohl auch, weil sie die nächsten Slides nicht lasen. Viele stellten sich paternalistisch vor “die armen Menschen”, woraufhin Menschen in Armut darauf hinwiesen, dass für sie auch Lieferservices viel zu teuer seien und selbst Fast Fashion nicht immer auf der Liste stünde. Weil unfassbar billig produzierte Dinge einfach nicht lange genug halten für das Geld, das sie kosten. Spannend, wie groß die kognitive Dissonanz und das Verdrängen der eigenen Macht sind. Ich wiederhole mich da gern mit einem meiner Mantren:
Im Vergleich zu einer Person im Slum von Bangladesh bin ich Taylor Swift. Ich habe ihren CO2-Fußabdruck und die Macht, etwas zu verändern. Und im Gegensatz zu Taylor Swift möchte ich diese Macht nicht ungenutzt lassen.

Denn mal ehrlich? Wir brauchen beides. Die Adressierung des Systems und seine Abschaffung, aber auch uns als Konsument*innen. Ich fand das bei dem “Aber CHINA!!!111” auch immer so putzig, wenn darauf verwiesen wurde, dass ein Land ohne historische CO2-Schuld in dem Ausmaß unserer, das sehr für uns produziert, als schlechtes Beispiel dienen soll. Viel von dem dort entstehenden CO2 steckt in den Dingen, die wir konsumieren. Daher freue ich mich, wenn ihr meine Gedanken als Einladung versteht und nicht sofort in ein “Ja, aber!” verfallt. Es geht schlichtweg auch um Solidarität mit den Menschen in diesen Systemen. Hinter den Kulissen begleite ich u. a. gerade die Lieferdienstfahrenden, die für Festanstellung kämpfen. Unter deren Bedingungen würde kaum eine*r von uns arbeiten…
Den ausführlichen Blogartikel, auf dem diese Kurzfassung beruht, findet ihr hier (Abre numa nova janela): Uber, Bolt & Co.: Warum das Komfortgefühl auf dem Rücken anderer bezahlt wird.
Bereits 2022 habe ich mich einer Facette der unfassbar unethischen Arbeitsweise von UBER gewidmet - hier (Abre numa nova janela): Die UBER-Files – welche Schwächen offenbaren die Enthüllungen und welche Konsequenzen müssen wir ziehen?
Das zentrale Ziel der viele Hunderttausend Euro schweren deutschen Kampagne war jedenfalls klar: Das Personenbeförderungsgesetz, das Ubers Kerngeschäft verhinderte, sollte im Sinne des US-Konzerns geändert werden. Uber wies Fricke und das deutsche Team in einer E-Mail an, absolutes Stillschweigen über die Tätigkeit für das Unternehmen zu bewahren. In täglichen Telefonaten und wöchentlichen Reports analysierten die Lobbyisten die mediale Berichterstattung, dokumentierten Treffen, teilten Briefings und planten nächste Schritte.
Im Fokus stand für die Kommunikationsberater die direkte Einflussnahme auf die Politik.
Leider entscheiden sich mehr und mehr Politiker*innen im ländlichen Raum, mit UBER zusammenzuarbeiten. Ich sehe diese Entwicklung mit ähnlich großer Sorge wie das sorglose Kooperieren von Städten mit Waymo (Google) und anderen Plattformgiganten.

Das ist nicht die Welt, in der ich leben (und mobil) sein möchte. Nur weil immer schon ausgebeutet wurde, heißt das für mich nicht, dass wir das einfach auf ewig so weiter gestalten sollten. Denn großartige Lösungen gibt es. Und sie sind billiger für Kommunen als der Unterhalt der Autoinfrastrukturen. Wie z. B. der Sprinti (Abre numa nova janela) in der Region Hannover. Ein Fahrzeug, was nie steht (außer, wenn kurz keine Betriebszeiten sind), was mit ÖPNV-Tickets gefahren und somit geteilt genutzt wird. Für euer inneres Bild für “auf dem Land fahren die Busse doch nur Luft”: Diese Kleinbusse sind nicht viel länger als ein Auto, nehmen wir aber mal zwei Autos an. So ist im Sprinti viel weniger “Luft” als in den Autos, in denen mittlerweile statistisch im Berufsverkehr nur noch 1,075 Person sitzt.
Die sprinti Fahrzeuge sind barrierefrei, so dass Personen mit eingeschränkter Mobilität den Service nutzen können. Auch Platz für Kinderwagen bietet der sprinti. Im Kundenprofil können Nutzer*innen das Feld „Rollstuhlgerechtes Fahrzeug“ aktivieren, sofern sie mit einem Rollstuhl unterwegs sind.
Das werdet ihr mit Plattformfirmen NICHT erhalten. Denn das ist “zu teuer”.
Hört gern nochmal rein, was Raul Krauthausen in unserem Podcast dazu weiß:
https://katja-diehl.de/wer-darf-mobil-sein-und-wem-wird-mobilitaet-politisch-gewollt-wieder-entrissen-raul-krauthausen-und-das-ende-von-muva/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=podcast (Abre numa nova janela)
Zumal mit diesen Plattformen zunehmend ein Menschenbild in Dienstleistungen drängt, das ich ebenfalls nicht unterstützen möchte. Hierzu (mal wieder) mein Artikel aus dem Februar. (Abre numa nova janela) Ich fühle mich wie eine Unke, aber das Thema ist einfach zu krass, um es nicht durch Wiederholung sichtbar zu halten.
Da ich viel auch in US-amerikanischen Kontexte lese, war mir der Begriff des Technofaschismus seit Jahren vertraut, wissenschaftlich belegt, diskutiert, in vielen Podcasts und Studien vertieft. Für alle, denen dieser Begriff neu ist, empfehle ich eine hochaktuelle Übersicht Technofascism: AI, Big Tech, and the new authoritarianism (Abre numa nova janela). Mir wurde von einigen Kommentierenden vorgeworfen, mit dem Begriff des `Faschismus´ zu „leichtfertig“ umzugehen. Dieser sei doch eher katastrophaleren Systemen zuzuschreiben. Das sehe ich anders. Und ich bin damit nicht alleine.
Dazu höre ich auch nochmal die gesamte Peter Thiel Story (Abre numa nova janela), der aktuell durch seine Einladung auf ein Wiener “Wirtschaftsforum” Furore macht. Dieser Typ, den immer noch viele für ein Genie halten, driftet dermaßen ab, dass ich manchmal wünschte, ich läse einen schlechten Roman.


In den letzten Wochen habe ich viel darüber nachgedacht, warum meine Rolle in der Mobilitätswende für andere – und für mich selbst – so anstrengend ist.
Und die Antwort war eigentlich ganz offensichtlich: Meine bedingungslose Intersektionalität.
Ich weise darauf hin
dass es unehrlich ist, autonomes Fahren nicht für alle zugänglich zu machen,
dass es absurd ist, dass unser Deutschlandticket nicht als Sozialticket erhältlich ist und von Jobcentern nicht mehr bei Maßnahmen für die Fahrtkosten erstattet werden kann - auch und gerade dann nicht wenn es günstiger ist als Einzelfahrten und Tagestickets, die weiterhin erstattungsfähig sind,
dass das vergiftete Geschenk den Ausbau des Nahverkehrs schwächt, weil die Einnahmeausfälle von den Ländern mit getragen werden müssen
dass die Abhängigkeit vom Auto real ist, aber nicht erhaltenswert,
dass eine Runde weißer, nicht behinderter Männer patriarchalische Strukturen in der Mobilität nicht aufbrechen kann – egal wie gut gemeint,
dass "Laden am Bürgersteig" nicht nur problematisch ist, weil Rheinmetall diese Lösung anbietet, sondern diese auch für immer manifestieren wird, dass der Stadtraum Autoraum bleibt...
Für viele bin ich die, die immer einen Haar in der Suppe findet.
Die, die die Freude über eine neue Lösung trübt.
Die, die unbequeme Fragen stellt, wenn andere lieber wegschauen.
Aber ich kann nicht anders.
Ich bin eine Fanatikerin der Gerechtigkeit. Und nur dann technikbegeistert, wenn Technologie wirklich reale Probleme löst – für alle, nicht nur für die, die ohnehin schon gut versorgt sind. Könnt ihr das nachempfinden? Kennt ihr dieses Gefühl der Anstrengung, das entsteht, weil ihr so gern systemisch und nicht nur punktuell denkt, weil ihr die Menschen förmlich seht, die ausgegrenzt werden?
Nervt euch intersektionales Denken? Oder bereichert es euch, wenn ihr lernt, eure eigenen Lücken im Denken zu schließen?
Denn mal ehrlich: Selbst die FDP müsste das eigentlich machen, geht es doch um Erweiterung von Zielgruppen! ;)
Deswegen ist es mir auch wichtig, mit meinem 14-tägigen Podcast (schon abonniert? (Abre numa nova janela)) immer wieder auch mal scheinbar Themen zu diskutieren, die auf den ersten Blick so gar nichts mit Mobilität zu tun haben. Aber auch da denke ich pragmatisch intersektional: Im Faschismus wird Marginalisierten jedwede Mobilität vorenthalten und ganz bestimmt nicht geschaffen werden.
Was passiert im Gehirn, wenn die Demokratie ins Wanken gerät?
Und was hat eine Nachbarschafts-Chatgruppe mit dem Widerstand gegen Rechtsextremismus zu tun?
In dieser Folge von she drives mobility treffe ich zwei Menschen, deren Arbeit auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnte – und die doch zum selben Schluss kommen: Veränderung ist möglich. Aber nicht durch Abwarten.
Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin und Professorin für nachhaltige Transformation an der FH Münster. Sie forscht daran, wie das Gehirn auf Angst, Unsicherheit und Information reagiert – und wie konstruktive Alternativen zur Daueraufgeregtheit aussehen können.
Arne Semsrott ist Politikwissenschaftler, Journalist und Aktivist. Er leitet die Recherche- und Transparenzplattform FragDenStaat - am 1.6. erscheint sein neues Buch Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück (Abre numa nova janela)veröffentlicht.
Hier gehts zur Folge.

Ähnlich ist mein Appell bei Instagram und in meinem Blog zu verstehen. Als Einladung zur Reflektion, ob es wirklich ein gutes Gefühl ist, Menschen durch die Stadt zu schicken, die dir die Pizza auf den Tisch legen. Menschen, die mit vier Handys im Fahrzeug jeden Auftrag schnell annehmen müssen, obwohl ihnen bewusst nicht gezeigt wird, ob dieser sich finanziell überhaupt lohnt. Wir brauchen mehr Ehrlichkeit, vor allem im Umgang mit unserem eigenen Tun.
Und damit zur nächsten Delegation nach Graubünden!
Der Zeitplan ist bald das nächste, was ich knüpfen und weben darf, aber die Partner*innen stehen zum größten Teil fest. Wir treffen uns am 27. September bis zum 29. September in Thusis und Chur. Eine feste Unterbringung in Thusis wird es 10 der Teilnehmenden ermöglichen, immer wieder gemeinsam an denselben Ort zurückzukehren, weitere Teilnehmende werden in der Nähe untergebracht. Aktuell ist es mein Ziel, dass nur Unterkunft und Anfahrt selbst bezahlt werden müssen, ich bin hier grad in Gesprächen mit möglichen Sponsor*innen. Drückt gern die Daumen :)
Wieder werden wir viel Facettenreiches sehen: Bikesharing im Ländlichen, die verschiedenen Bahnen und Busse, in denen im Gegensatz zu Deutschland Ski und Rad mitgenommen werden können, ohne dass es Probleme gibt. Es wird mit Postauto über deren moderne Ansätze außerhalb der großen Zentren gehen, mit denen die Mobilitätsgarantie geschaffen wird, die in der Schweiz allen Orten über 100 Menschen Nahverkehr zusichert. Neben dem ganzen Praktischen wird es auch einen Workshop nach den Ausflügen in die Praxis geben, wie Projektmanagement in Mobilitätsprojekten erfolgreich etabliert werden kann - Expert*innen von Allegra und aus Projekten mit der Verwaltung werden hier ihr Wissen weitergeben. Der schweizweit größte Ladepark steht ebenso auf der Liste wie gebaute Pump Tracks und Wanderwege, auf denen alle Menschen aktiv sein können. Weil Inklusion mitgedacht wird.
Wenn ihr euch einen Platz reservieren wollt, schreibt gern an backoffice@katja-diehl.de!
Und eine weitere Bitte:
Ich habe mir das Ziel gesetzt, die Delegation für Teilnehmende kostenfrei anzubieten - dafür suche ich Sponsor*innen, um meine Arbeit uz finanzieren. Gern diesen Artikel dazu nehmen und an mögliche Partner*innen mit bester Empfehlung :) schicken!
https://katja-diehl.de/macht-wissen-moeglich-mein-aufruf-zur-unterstuetzung-der-delegation-2-nach-graubuenden/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (Abre numa nova janela)Und damit zu den Links der Woche!
Vorwurf der Falschaussage:
In Verbindung mit der gescheiterten Autobahnmaut ist eine Anklage gegen den früheren Bundesverkehrsminister Scheuer zugelassen worden.
https://www.spiegel.de/politik/ex-minister-scheuer-soll-nach-maut-debakel-vor-gericht-a-1c48bd59-d927-4691-bc93-1b14f3386272 (Abre numa nova janela)Selbstfahrender Bus kollidiert am ersten Einsatztag mit Straßenbahn
Am Montag durfte ein autonom fahrender Bus zum ersten Mal Passagiere durch Göteborg transportieren – womöglich auch zum letzten Mal. Nach nur einer Stunde stieß er mit einer Straßenbahn zusammen.
https://www.spiegel.de/mobilitaet/bus-bahn/goeteborg-selbstfahrender-bus-kollidiert-am-ersten-einsatztag-mit-strassenbahn-a-36669782-a4fb-48ea-8f7b-cdd99708892d (Abre numa nova janela)(Schul)wege unserer Kinder
Was aus Sicht von Reuber die falsche Schlussfolgerung wäre, die Eltern aus diesem Ereignis ziehen können: ihre Kinder allzu sehr zu behüten und aus Angst vor Gefahren nie allein auf den Schulweg zu lassen. "Das löst nicht das Problem", sagt Reuber. "Wir wollen ja, dass sie selbstständig werden." Irgendwann müssten Kinder dahin kommen, dass sie alleine am Verkehr teilnehmen.
https://www1.wdr.de/nrw/schulweg-unfall-eltern-sorgen-100.html (Abre numa nova janela)EU tests limits of platform risk assessment
The European Commission on Thursday fined Temu €200 million for breaching the Digital Services Act (DSA), finding that the Chinese e-commerce platform failed to properly assess the systemic risks posed by illegal and unsafe products being sold to consumers across the European Union. The fine is the largest imposed so far under the DSA — the EU's landmark platforms regulation — surpassing the €120 million penalty levied against Elon Musk's X (Abre numa nova janela) in December 2025 over transparency failures.
https://www.techpolicy.press/eu-tests-limits-of-platform-risk-assessments-with-200-million-temu-fine/ (Abre numa nova janela)Trickserei bei KTM: Das Motorrad, das niemand will
KTM verkauft Enduro-Motorräder, die nie auf die Straße dürften. Recherchen zeigen ein womöglich illegales System auf Kosten von Fahrern und Umwelt
https://www.derstandard.de/story/3000000322179/trickserei-bei-ktm-das-motorrad-das-niemand-will (Abre numa nova janela)Künstliche Motorgeräusche fürs E-Auto
Manche Hersteller simulieren den röhrenden Lärm des Verbrenners mit Lautsprechern – jetzt wird das wohl offiziell zugelassen.
https://taz.de/Es-bleibt-laut/!6154998/ (Abre numa nova janela)Für eure Urlaubsplanung :)
Und dann gern auch in Deutschland fordern! Das Geld ist da. Es liegt nur im Autoverkehr. Gratis-Nahverkehr. In diesen Städten fahren Sie kostenlos Bus und Bahn.
https://www.test.de/Gratis-Nahverkehr-In-diesen-Staedten-fahren-Sie-kostenlos-Bus-und-Bahn-6243365-0/ (Abre numa nova janela)The city where free buses changed everything
In 2014, Dunkirk made the decision to get on board with free public transit. Mayor Patrice Vergriete, who has a doctorate in urban planning, pledged during his election campaign that the city would become the largest in France to drop fares on local networks. Today about 150 vehicles — labeled “100% free bus, 7 days a week” — crisscross the city and its surroundings, giving 200,000 residents free access to 18 routes.
“We made this decision to prioritize freedom [for residents] and really create a shock to improve mobility in Dunkirk,” says Jean-François Montagne, the deputy mayor of Dunkirk and head of the region’s ecological transition efforts.
https://reasonstobecheerful.world/city-where-free-buses-changed-everything-mamdani-new-york-dunkirk/ (Abre numa nova janela)EU-Parlamentarier greifen deutsches Dienstwagenprivileg an
Brüssel diskutiert den nächsten Eingriff im Automarkt. Steuerliche Vorteile für Firmenwagen sollen künftig nur noch für E-Autos „made in Europe“ gelten. Die Industrie übt scharfe Kritik.
https://www.elektroauto-news.net/news/eu-dienstwagenprivileg-verbrenner-elektroautos (Abre numa nova janela)Tango
Im Landkreis Stendal soll das flexible Rufbus-System "Tango" weiter ausgebaut werden. Der Bus fährt ohne festen Fahrplan auf Abruf und soll den Nahverkehr bedarfsgerechter machen.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/stendal/stendal/rufbus-tango-tangerhuette-tangermuende-jahverkehr-ausbau-100.html (Abre numa nova janela)Lärmbelastung hält oft tagelang an - mit teils schweren gesundheitlichen Folgen
Im Alltag erlebt mehr als die Hälfte der Befragten Lärm aufgrund des Straßenverkehrs. "Als Mensch, der in der Großstadt lebt, merkt man teilweise gar nicht mehr, wie viel Autolärm einen doch umgibt", sagt Merlin (29) aus Hamburg. Das sieht Bernard (35) aus dem Kreis Stormarn ähnlich: "Ich bin erstaunt, wie viel Lärm durch Verkehr wir hinnehmen."
https://www.ndr.de/ndrfragt/ndrfragt-jeder-dritte-spuert-gesundheitliche-folgen-durch-laerm,laerm-106.html (Abre numa nova janela)