Saltar para o conteúdo principal

Ein sehr schöner Text um den Montag zu feiern.

Keine Standuhr, kein Regen,

Mit jedem Blick auf die längst  vergangene Geschichte Fremder,  verdichtet sich etwas, dass sich anfühlt wie ein spitzer Nieselregen in einer Gegend mit Reaktorunfall. Geht es um die eigene Vergänglichkeit, beim Betrachten  dieser Paare, das so anrührend ist? Sind sie wie wir? Damals, als wir noch nicht in der Erfüllung von Erwartungen funktionierten, als wir noch eigene Sätze sprachen, und nicht angelernte Gedanken verwendeten, als wir noch nicht anzogen, was man halt so trägt, wenn man nicht auffallen will, das waren wir , als wir noch glaubten, dass wir allein alles anders machen würden, und nie so ein furchtbares Leben führten würden, wie die Menschen um uns. Der Glaube an die eigene Größe  verliert sich, irgendwann, wenn wir zu müde sind, von all dem Hass in dem wir schwimmen, jeden Tag, und nicht mehr nachdenken, automatisch aufstehen, Kaffee, loshetzen, in ein Gebäude gehen, Pflicht erfüllen, müde sein, zu Bett gehen, keine Hoffnung mehr haben, irgendwann und dann diese Endlichkeit, die uns klar wird. Die Beschränkung, die uns klar wird. Das Versagen, das uns klar wird.

Wir sind nicht die Ausnahme geworden, wir haben die Welt nicht verändert und nichts wird bleiben von uns. Das macht doch verdammt noch mal traurig, und die verdammten Bilder  sind bald nur noch in Computern gespeichert,

Früher,

als die Welt keine Farben hatte, und es Fotos gab, mit gezinkten Rändern, als man die in Alben klebte, um sie alle Jahre einmal anzusehen, sich beim Vergehen betrachtend, die Erinnerungen betrachtend, die immer lebendiger werden, je älter man wird, die einen immer trauriger machen, weil man um ihre Unwiederbringbarkeit weiss.

Damals.

Tópico Sehr positive Texte

0 comentários

Gostaria de ser o primeiro a escrever um comentário?
Torne-se membro de Sibylle Berg regelt das e comece a conversa.
Torne-se membro